Gesundheitsamt Stadt Augsburg

Gesundheitsamt · Augsburg

Das Gesundheitsamt Stadt Augsburg in Augsburg ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Stadt Augsburg Adresse & Kontakt

Website

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Mi 07:30-16:30

Do 07:30-17:30

Fr 07:30-12:00

Adresse

Rathausplatz 1
86150 Augsburg

Gesundheitsamt Stadt Augsburg im Überblick

Das Gesundheitsamt Stadt Augsburg, gelegen im Herzen der bayerischen Stadt Augsburg, ist eine wichtige Institution des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern. Gegründet wurde es im Jahr 1810, als das Gesundheitswesen in Bayern reformiert wurde, um die Gesundheit der Bevölkerung besser zu sichern und zu fördern. Heute hat das Gesundheitsamt die Aufgabe, den Gesundheitsschutz durch Programme zur Prävention von Krankheiten zu gewährleisten, Infektionskrankheiten zu überwachen und die Hygiene in verschiedenen Einrichtungen sicherzustellen. Es spielt eine Schlüsselrolle in der gesundheitlichen Versorgung und im Schutz der Bürger und kommt damit seiner Verantwortung in der Gesellschaft nach.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Stadt Augsburg übernimmt umfassende Aufgaben im Bereich Infektionsschutz und Hygieneüberwachung. Es ist verantwortlich für die Überprüfung und Genehmigung von Gesundheits- und Hygienevorschriften in gastronomischen Betrieben, Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen. Zudem bietet die Behörde umfassende Beratungsdienste an, die sich sowohl an Bürger als auch an andere Institutionen richten. Zu den spezifischen Aufgaben gehören:

  • Infektionsschutz: Untersuchung und Meldung von meldepflichtigen Krankheiten sowie die Bekämpfung von Epidemien.
  • Umwelthygiene: Überwachung der Wasserqualität, Abfallentsorgung und Luftreinheit zur Sicherstellung einer gesunden Umwelt.
  • Schulgesundheitspflege: Durchführung von Schuluntersuchungen und Impfaktionen sowie Angebote zur Gesundheitsförderung in Schulen.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Beratung und Hilfsangebote.
  • Amtsärztliche Begutachtungen: Durchführung von ärztlichen Gutachten für verschiedene Rechtsangelegenheiten und Gesundheitsfragen.

Diese Aufgaben sind im Gesundheitsdienstgesetz Bayern festgelegt und spiegeln die vielfältige Verantwortung wider, die das Gesundheitsamt für die öffentliche Gesundheit innehat.

Über Gesundheitsamt Stadt Augsburg

Die Stadt Augsburg ist nicht nur für ihre historische Bedeutung bekannt, sondern bildet auch ein Zentrum für Gesundheit und Wissenschaft in Schwaben. Das Gesundheitsamt kooperiert mit verschiedenen örtlichen Hochschulen, insbesondere den Fakultäten für Gesundheitswissenschaften und dem öffentlichen Gesundheitswesen, um innovative Ansätze in der Gesundheitsförderung und Prävention zu entwickeln. Durch Workshops, Seminare und Forschungsprojekte wird der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert. Zudem nimmt das Gesundheitsamt an mehreren Projekten zur Gesundheitsförderung in der regionalen Bevölkerung teil, darunter Präventionsprogramme für spezifische Zielgruppen wie Senioren und Jugendliche.

Ein weiterer Aspekt, der das Gesundheitsamt Stadt Augsburg besonders macht, ist die aktive Beteiligung an der kommunalen Gesundheitskonferenz, die dazu dient, relevante Themen im Bereich Gesundheitspolitik anzusprechen und gemeinsame Strategien zu entwickeln. Diese Konferenz bringt verschiedene Akteure zusammen, darunter Gesundheitsdienstleister, soziale Einrichtungen und die Stadtverwaltung.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Stadt Augsburg ist zentral gelegen am Rathausplatz 1 in 86150 Augsburg. Es ist sowohl telefonisch unter 0821 324-2029 als auch über das Internet erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich direkt an die Behörde wenden, um allgemeine Anfragen, Informationen zu speziellen Dienstleistungen oder Hilfe in gesundheitsrelevanten Angelegenheiten zu erhalten. Die engen Kooperationen mit anderen Gesundheits- und sozialen Einrichtungen der Region ermöglichen es dem Gesundheitsamt, schnelle und kompetente Hilfen zu bieten und auf aktuelle Herausforderungen im Gesundheitsbereich zu reagieren.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Bayern oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Stadt Augsburg

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Stadt Augsburg?

Das Gesundheitsamt Stadt Augsburg in Augsburg ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Stadt Augsburg?

Das Gesundheitsamt Stadt Augsburg hat seinen Sitz in Augsburg. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt