Gesundheitsamt St. Wendel

Gesundheitsamt · St. Wendel

Das Gesundheitsamt St. Wendel in St. Wendel ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Saarland. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt St. Wendel Adresse & Kontakt

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Do: 08:00-12:00, 13:00-15:30

Adresse

Werschweilerstr. 40
66606 St. Wendel

Gesundheitsamt St. Wendel im Überblick

Das Gesundheitsamt St. Wendel, gelegen in der charmanten Stadt St. Wendel im Saarland, ist eine zentrale Institution des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Es spielt eine wesentliche Rolle bei der Förderung und Erhaltung der öffentlichen Gesundheit in der Region. Gegründet wurde das Gesundheitsamt im Jahr 1990, als es aus der Überarbeitung und Neustrukturierung öffentlicher Gesundheitsdienste entstand. Die Behörde hat sich seither kontinuierlich weiterentwickelt und an die dynamischen Anforderungen des Gesundheitssektors angepasst. Heute ist das Gesundheitsamt St. Wendel nicht nur für den Gesundheitsschutz, sondern auch für die Aufklärung und Prävention in der Bevölkerung zuständig.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt St. Wendel übernimmt vielseitige Aufgaben im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens. Im Rahmen des Infektionsschutzes überwacht es die Ausbreitung von Krankheiten und implementiert präventive Maßnahmen, um Infektionsketten zu unterbrechen. Darunter fallen auch die Überwachung von Masern, Influenza und anderen übertragbaren Krankheiten. Die Umwelthygiene umfasst die Kontrolle von Trinkwasserqualität, Abfallbeseitigung und Schadstoffbelastungen, was für die Gesundheit der Bevölkerung von großer Bedeutung ist.

Ein weiterer zentraler Aufgabenbereich ist die Schulgesundheitspflege, in dessen Rahmen regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen bei Schülern durchgeführt werden. Hier wird Wert auf eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gelegt. Zudem bietet das Gesundheitsamt spezialisierte Beratungen im sozialpsychiatrischen Dienst an, der Menschen mit psychischen Erkrankungen unterstützt und auf Hilfsangebote hinweist.

In der amtsärztlichen Begutachtung führt das Gesundheitsamt medizinische Untersuchungen durch, die z. B. für die Erteilung von Gesundheitszeugnissen erforderlich sind. Diese Grundlagen sind im Gesundheitsdienstgesetz Saarland sowie in weiteren relevanten Gesetzestexten festgelegt, die die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit der Behörde bestimmen.

Produkte & Dienstleistungen

Das Gesundheitsamt St. Wendel bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die direkt darauf abzielen, die Bevölkerung zu informieren und die Gesundheit zu fördern. Dazu zählt die Durchführung von Impfungen, die besonders in Zeiten von Pandemien eine entscheidende Rolle spielen. Die Behörde organisiert regelmäßig Impfaktionen, bei denen Bürger geimpft werden können, um einen erhöhten Schutz vor ansteckenden Krankheiten zu gewährleisten.

Zusätzlich werden Schulungen und Informationsveranstaltungen zu Themen wie gesunde Ernährung, Suchtprävention und psychische Gesundheit für verschiedene Zielgruppen angeboten. Diese Workshops sollen das Bewusstsein für Gesundheitsfragen schärfen und zur Verbesserung der Lebensqualität in der Region beitragen.

Ein weiteres wichtiges Element ist die Beratung von Familien zu Themen der Vorsorge und zur Gesundheitsförderung. Dabei stehen geschulte Fachkräfte zur Verfügung, die individuelle Hilfestellung und Informationen bereitstellen, um die Entscheidungsfindung in Gesundheitsfragen zu unterstützen.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt St. Wendel ist unter folgender Adresse erreichbar: Werschweilerstr. 40, 66606 St. Wendel. Für direkte Anfragen oder Informationen steht das Gesundheitsteam unter der Telefonnummer 06851 801-5301 zur Verfügung. Um über aktuelle Entwicklungen, Veranstaltungen oder neue Dienstleistungen informiert zu bleiben, empfiehlt es sich, regelmäßig die offizielle Website des Gesundheitsamts zu besuchen.

Die Präsenz des Gesundheitsamts im Herzen von St. Wendel ist nicht nur für die unmittelbaren Dienstleistungen von Bedeutung; die Behörde hat auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion, indem sie das Gesundheitsbewusstsein in der Region fördert und somit einen aktiven Beitrag zur Lebensqualität der Bürger leistet.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Saarland oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt St. Wendel

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt St. Wendel?

Das Gesundheitsamt St. Wendel in St. Wendel ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt St. Wendel?

Das Gesundheitsamt St. Wendel hat seinen Sitz in St. Wendel. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt