MVZ Labor Greifswald GmbH

Labore · Greifswald

Medizinisches Fachlabor in Greifswald mit 30 Jahren Erfahrung. Bietet Klinische Chemie, Mikrobiologie, Hämatologie, Transfusionsmedizin und Krankenhaushygiene. Betreibt Krankenhauslabore an sechs regionalen Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern.

MVZ Labor Greifswald GmbH Adresse & Kontakt

Öffnungszeiten

Mo. - Fr. 07:00 - 18:00 Uhr

Mo. - Do. 07:00 - 19:00 Uhr

Fr. 07:00 - 18:00 Uhr

Mo. - Fr. 08:00 - 18:00 Uhr

Sa. 10:00 - 11:00 Uhr

Adresse

Vitus-Bering-Straße 27a
17493 Greifswald

Unternehmen MVZ Labor Greifswald GmbH

Die MVZ Labor Greifswald GmbH wurde 1993 gegründet und blickt auf eine mittlerweile über 30-jährige Erfahrung in der Labormedizin zurück. Das Unternehmen hat sich als unverzichtbarer Anbieter in der Gesundheitsversorgung der Region etabliert. Mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen in den Bereichen Klinische Chemie, Mikrobiologie, Hämatologie, Transfusionsmedizin und Krankenhaushygiene deckt das Labor die vielfältigen Bedürfnisse von Ärzten und Patienten in Mecklenburg-Vorpommern ab. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Qualität der Laborergebnisse, die im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie stehen.

Produkte und Dienstleistungen

Das MVZ Labor Greifswald GmbH bietet ein umfassendes Portfolio an Labordiagnosen. Dazu zählen unter anderem:

  • Klinische Chemie: Durchführung von Blutuntersuchungen zur Bestimmung von Stoffwechselwerten und Organfunktionen.
  • Mikrobiologie: Erkennung von Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilzen zur effektiven Therapieplanung.
  • Hämatologie: Analyse von Blutparameter zur Diagnostik von Erkrankungen des Blutes.
  • Transfusionsmedizin: Durchführung von Blutgruppenbestimmungen und Antikörpertests zur sicheren Bluttransfusion.
  • Krankenhaushygiene: Untersuchung von Proben auf infektiöse Erreger sowie Beratung zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen.

Zusätzlich betreibt die MVZ Labor Greifswald GmbH Krankenhauslabore in sechs regionalen Kliniken. Diese enge Partnerschaft stellt sicher, dass die Diagnostik vor Ort und maßgeschneidert für die Bedürfnisse der Patienten erfolgt.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die MVZ Labor Greifswald GmbH unterliegt strengen Regulierungen und muss die Vorgaben der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung (RiliBÄK) sowie die Norm DIN EN ISO 15189 erfüllen. Diese Richtlinien betreffen sowohl die Struktur- als auch die Prozessqualität des Labors und ermöglichen eine umfassende Qualitätssicherung. Das Labor ist verpflichtet, an externen Qualitätskontrollen, auch bekannt als Ringversuche, teilzunehmen. Dies gewährleistet, dass die Laborergebnisse auf hohem Niveau und bundesweit vergleichbar sind.

Bedeutung für die Region

Die MVZ Labor Greifswald GmbH hat sich als bedeutender Akteur in der Gesundheitsversorgung von Mecklenburg-Vorpommern etabliert. Durch die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und medizinischen Versorgungszentren stellt das Labor sicher, dass die Patienten zeitnahe und präzise Befunde erhalten. Mit Hilfe moderner Laborinformationssysteme erfolgt die elektronische Übermittlung der Ergebnisse an die behandelnden Ärzte in kürzester Zeit, was die Behandlungsprozesse erheblich beschleunigt.

Ein weiteres merkliches Merkmal des MVZ Labor Greifswald ist seine Rolle als Ausbildungsbetrieb, in dem junge Fachkräfte geschult werden. Dies trägt nicht nur zur Sicherstellung der hohen Qualität in der Labordiagnostik bei, sondern auch zur Stärkung des Fachkräfteangebots in der Region.

Die Bedeutung des MVZ Labor Greifswald GmbH reicht über die medizinische Versorgung hinaus. Das Unternehmen trägt aktiv zur Wirtschaft der Region bei, indem es Arbeitsplätze schafft und als verlässlicher Partner in der Gesundheitsversorgung auftritt. Der Einsatz modernster Technologien und die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter unterstreichen die Innovationskraft und das Engagement des Unternehmens für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Internes Verzeichnis: Labormedizin in Deutschland | Akkreditierung & Qualitätssicherung | Labordiagnostik in Mecklenburg-Vorpommern

Häufige Fragen zu MVZ Labor Greifswald GmbH

Was ist der Unterschied zwischen einem MVZ-Labor und einem Einsende-Labor?

Ein MVZ-Labor (Medizinisches Versorgungszentrum) betreibt neben der Laboranalytik häufig auch eigene Arztpraxen unter einem Dach. Ein Einsende-Labor hingegen analysiert ausschließlich Proben, die von externen Ärzten, Kliniken oder anderen Laboren eingesandt werden. MVZ Labor Greifswald GmbH in Greifswald bietet labormedizinische Analytik für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser in der Region.

Wie schnell liegen Laborbefunde vor?

Bei Routineuntersuchungen liefert ein Fachlabor wie MVZ Labor Greifswald GmbH Ergebnisse in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Dringende Notfallparameter (z.B. Troponin, Laktat, Blutgasanalyse) können auch außerhalb der Öffnungszeiten analysiert werden und liegen innerhalb weniger Stunden vor. Spezialuntersuchungen wie humangenetische Analysen können mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Wer trägt die Kosten für Laboruntersuchungen?

Bei Kassenleistungen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für medizinisch notwendige Laboruntersuchungen. Grundlage ist die Abrechnung nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder Selbstzahlerleistungen werden direkt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.

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Über Labore

Medizinische Labore untersuchen Blut, Urin, Gewebe und andere Proben. Auf ihren Befunden beruhen rund 70 Prozent aller ärztlichen Diagnoseentscheidungen. Akkreditiert sein müssen sie nach DIN EN ISO 15189, vergeben wird die Akkreditierung von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Verantwortlich sind Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin oder Pathologie. Das Spektrum reicht von klinischer Chemie, Hämatologie und Mikrobiologie über Molekulardiagnostik mit PCR und Genotypisierung bis zu Immunologie, Pathologie und Spezialfeldern wie Onkologie, Humangenetik und Infektionsserologie. Drei Betriebsformen dominieren: Krankenhauslabore, ambulante Fachlabore und Einsenderlabore. Hinzu kommen die internen und externen Qualitätskontrollen nach RiliBÄK. Im Verzeichnis: alle akkreditierten medizinischen Labore in Deutschland, sortiert nach Standort und Fachgebiet, mit Kontaktdaten für Arztpraxen, Krankenhäuser und Patienten.

Medizinische Labordiagnostik in Deutschland

Labormedizinische Untersuchungen bilden die Grundlage für rund 70 Prozent aller ärztlichen Diagnoseentscheidungen. In Deutschland gibt es mehrere hundert akkreditierte medizinische Labore, die ein breites Spektrum an Analysen anbieten: klinische Chemie (Blutbild, Stoffwechselparameter, Entzündungsmarker), Mikrobiologie (Erregerdiagnostik, Antibiogramme), Hämatologie (Blutgerinnungsdiagnostik), Molekulardiagnostik (PCR, Genotypisierung), Immunologie, Pathologie sowie spezialisierte Laborleistungen für Onkologie, Genetik und Infektionskrankheiten. Krankenhauslabore, ambulante Fachlabore und Einsenderlabore bilden die drei wesentlichen Betriebsformen.

Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189 und RiliBÄK

Medizinische Labore in Deutschland müssen nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert sein, dem internationalen Standard für Qualität und Kompetenz in der medizinischen Laboratoriumsmedizin. Zusätzlich schreibt die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiliBÄK) interne und externe Qualitätskontrollen vor. Laborleistungen werden von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin oder Pathologie verantwortet. Die DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) vergibt die Akkreditierungen nach DIN EN ISO 15189.

Medizinische Labore im Verzeichnis

Niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Patienten finden hier alle akkreditierten medizinischen Labore in Deutschland, sortiert nach Bundesland und Fachgebiet. Für gezielte Anfragen, etwa zu Speziallaboren in Onkologie, Genetik oder Mikrobiologie, ist ein Kontakt direkt aus dem Eintrag möglich. Alle gelisteten Labore sind nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert.

Laborstruktur und Einsenderbeziehungen in Deutschland

Die labormedizinische Versorgung in Deutschland gliedert sich in drei Versorgungsebenen. Krankenhauslabore (Zentrallabore) stellen Notfalldiagnostik rund um die Uhr sicher und analysieren stationsnahe Proben. Ambulante Fachlabore (Einsenderlabore) sind auf Fremdaufträge spezialisiert: Niedergelassene Ärzte schicken Patientenproben per Kurierdienst ein und erhalten Befunde meist innerhalb von 24 Stunden. Point-of-Care-Testlabore (POCT) ermöglichen Sofortbefunde direkt in der Praxis oder am Krankenbett, beispielsweise Troponin-Tests bei Herzinfarkt-Verdacht oder CRP-Schnelltests bei Infektionen. Die Abrechnung labormedizinischer Leistungen erfolgt über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) für gesetzlich Versicherte und über die GOÄ für Privatpatienten. Laborarztpraxen fungieren als selbstständige Facharztpraxen und rechnen über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ab. Referenzlabore übernehmen besonders komplexe oder seltene Spezialuntersuchungen, etwa Prionen-Diagnostik oder tropische Infektionskrankheiten. Sanoliste verzeichnet alle Betriebsformen mit Fachgebiet und Einsenderinformationen.

Was ist ein medizinisches Labor?

Ein medizinisches Labor untersucht Blut, Urin, Gewebe und andere Körpermaterialien diagnostisch. Deutsche Labore unterliegen dem Medizinprodukterecht und müssen nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert sein. Die Leistungen verantworten Fachärzte für Labormedizin, Mikrobiologie oder Pathologie.

Welche Untersuchungen werden im Labor durchgeführt?

Klinische Chemie, Mikrobiologie, Hämatologie, Pathologie und Molekulardiagnostik bilden den Kern. Die Befunde sind eine wesentliche Grundlage für ärztliche Diagnose- und Therapieentscheidungen.

Wie finde ich ein medizinisches Labor in meiner Nähe?

In der Regel empfiehlt der behandelnde Arzt ein Einsenderlabor. Die Akkreditierungsdatenbank der DAkkS gibt Auskunft über alle nach DIN EN ISO 15189 zertifizierten Labore. Auf Sanoliste sind medizinische Labore nach Bundesland und Fachgebiet sortiert.

Krankenhauslabor oder Einsenderlabor?

Ein Krankenhauslabor (Zentrallabor) ist in eine Klinik integriert und sichert die stationsnahe Notfalldiagnostik rund um die Uhr. Werte wie Troponin, Blutgase oder Gerinnung müssen innerhalb von Minuten vorliegen. Ein Einsenderlabor (ambulantes Fachlabor) bearbeitet Proben niedergelassener Ärzte. Einsender schicken die Proben per Kurier, die Befunde gehen elektronisch zurück, meist innerhalb von 24 Stunden. Einsenderlabore decken ein deutlich breiteres Analysespektrum ab und nutzen Skaleneffekte für niedrigere Kosten.

Was ist die RiliBÄK?

Die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen, kurz RiliBÄK, ist das zentrale Qualitätssicherungssystem deutscher Labore. Vorgeschrieben sind interne Qualitätskontrollen mit regelmäßig gemessenen Kontrollproben sowie externe Qualitätskontrollen über Ringversuche. Beim Ringversuch erhalten alle Teilnehmer identische Proben und müssen ihre Ergebnisse innerhalb enger Toleranzgrenzen abliefern. Werden die Grenzen verfehlt, folgen Korrekturmaßnahmen bis hin zur vorübergehenden Sperrung des betroffenen Parameters.

Was sind POCT-Tests?

Point-of-Care-Testing (POCT) bezeichnet Labordiagnostik, die direkt am Ort der Versorgung stattfindet, in der Arztpraxis, am Krankenbett oder in der Notaufnahme. Typische POCT-Parameter sind CRP (Entzündung), Troponin (Herzinfarkt), BNP/NT-proBNP (Herzinsuffizienz), Blutglukose (Diabetes), Hämoglobin, INR/Quick (Gerinnung), Influenza- und SARS-CoV-2-Schnelltests sowie Urinteststreifen. POCT-Geräte müssen die RiliBÄK-Anforderungen erfüllen und werden regelmäßig kalibriert. Der Vorteil: schnelle klinische Entscheidung ohne Laborverzögerung.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Labore