Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth Adresse & Kontakt
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Öffnungszeiten
Heilige Messe mit Krankenkommunion: jeweils am 3. Montag im Monat um 16:00 Uhr
Wortgottesdienste mit Krankenkommunion: jeweils am 1. und 2. Montag im Monat um 16:00 Uhr
evangelischer Gottesdienst mit Abendmahl : am letzten Mittwoch im Monat um 15:30 Uhr
Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth Schiffweiler im Überblick
Das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Schiffweiler ist eine katholische Senioreneinrichtung im Landkreis Neunkirchen, Saarland. Benannt nach der heiligen Elisabeth von Thüringen, einer der bekanntesten christlichen Fürsorgerinnen des Mittelalters, verbindet die Einrichtung mildtätige Tradition mit professioneller Pflege. Der Betrieb der Einrichtung unterliegt den strengen gesetzlichen Vorgaben des SGB XI, welche die Pflegeversicherung regeln. Dadurch sichert St. Elisabeth eine qualitativ hochwertige Betreuung und Pflege von Senioren in einem geschützten Umfeld.
Pflege und Betreuungsangebote
St. Elisabeth bietet vollstationäre Langzeitpflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Die vollstationäre Pflege richtet sich an Senioren, die aufgrund von Alter oder Krankheit einen intensiven Pflegebedarf haben. In der Kurzzeitpflege finden pflegebedürftige Menschen kurzfristige Unterstützung, oft auch nach einem Krankenhausaufenthalt. Diese Form der Pflege ist besonders wertvoll für Angehörige, die vorübergehende Entlastung suchen. Außerdem wird Verhinderungspflege angeboten, die es den pflegenden Angehörigen ermöglicht, eine Auszeit zu nehmen, während die Pflege vorübergehend von Fachkräften übernommen wird.
Zusätzlich zur pflegerischen Versorgung bietet St. Elisabeth seelsorgerliche Begleitung durch das Bistum Trier. Gottesdienste im Haus und die Feier des Kirchenjahres begleiten die Bewohner und fördern ein spirituelles Miteinander. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Betreuung sind aktivierende Beschäftigungen, Gedächtnisgruppen und regelmäßige Ausflüge in die saarländische Umgebung, die nicht nur die Mobilität fördern, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärken. Dies trägt dazu bei, die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen und ihnen ein würdevolles Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.
Standort Schiffweiler / Saarland
Schiffweiler liegt im Landkreis Neunkirchen im östlichen Saarland. Die Gemeinde war historisch durch den Kohlebergbau geprägt und wandelt sich nunmehr zu einem attraktiven Wohnstandort. Die Nähe zur Autobahn A8 und A6 sowie zu Städten wie Neunkirchen und Saarbrücken erleichtert Angehörigen die Besuche und den Zugang zu weiteren medizinischen Einrichtungen. Darüber hinaus erschließt die geographische Lage verschiedene Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung, wie Wander- und Radwege in der Natur, die den Senioren zugutekommen.
Die lokale Bedeutung des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth schließt auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen sozialen Einrichtungen und ärztlichen Diensten ein. Dies gewährleistet eine ganzheitliche Versorgung der Bewohner und fördert die Integration in die Gemeinschaft. In Schiffweiler selbst wird viel Wert auf ein nachbarschaftliches Miteinander gelegt, was sich auch in der Unterstützung durch lokale Vereine und Gruppen zeigt.
Besonderheiten der Einrichtung
Die Einzigartigkeit des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth liegt in seiner Verbindung von traditioneller christlicher Fürsorge und modernen Pflegekonzepten. Hier wird nicht nur körperliche Pflege als wichtig erachtet, sondern auch die mentale und soziale Gesundheit der Bewohner. Regelmäßige Veranstaltungen, wie Konzerte, Bastelstunden und Vorträge von externen Referenten, fördern die soziale Interaktion und Abwechslung im Alltag.
Ein weiterer innovativer Aspekt ist die Einbeziehung von Angehörigen in den Pflegeprozess. St. Elisabeth ermöglicht es den Familien, aktiv an der Gestaltung des Pflegeplans ihrer Liebsten teilzunehmen, wodurch eine enge Zusammenarbeit zwischen Pflegeeinrichtung und Angehörigen gefördert wird. Diese Transparenz und Mitbestimmung ist ein zentraler Bestandteil der Philosophie der Einrichtung.
Insgesamt verkörpert das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Schiffweiler eine moderne, einfühlsame und engagierte Pflegekultur, die sowohl die Bedürfnisse der Bewohner als auch die Wünsche der Angehörigen in den Mittelpunkt stellt.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime im Saarland oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth
Wo befindet sich Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth?
Die Adresse lautet: Brunnenstraße 10, 66578 Schiffweiler, Rheinland-Pfalz. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie lautet die Telefonnummer von Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth?
Die Telefonnummer von Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth lautet +49682196120. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth?
Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Schiffweiler und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Welche Pflegegrade werden in Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth betreut?
Für einen Einzug in Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
Pflegeheime in Deutschland
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Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.
Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?
In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.
Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?
Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.
Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?
Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.