AWO Seniorenheim

Pflegeheime · Saal a.d.Donau

Das AWO Seniorenheim ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Saal a.d.Donau (Bayern).

AWO Seniorenheim Adresse & Kontakt

Telefon

Fax

Adresse

Bahnhofstraße 30
93342 Saal a.d.Donau

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Ambulante und stationäre Altenpflege, Tagespflege

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AWO Seniorenheim Saal a.d.Donau

Das AWO Seniorenheim in Saal a.d.Donau (Bayern) ist eine stationäre Pflegeeinrichtung der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Als gemeinnütziger Träger richtet die Einrichtung ihre Arbeit auf eine individuelle Betreuung älterer Menschen aus. Grundlage ist ein personenzentrierter Ansatz, der Selbstbestimmung und Individualität der Bewohner berücksichtigt. Die Einrichtung legt Wert auf ein familiäres Wohnumfeld, das soziale Kontakte und die Einbindung in die Gemeinschaft ermöglicht.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Die Pflegekräfte nehmen regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen teil. Neben Grund- und Behandlungspflege gehört auch Palliativpflege zum Leistungsangebot, die auf die Versorgung von Bewohnern mit terminalen Erkrankungen ausgerichtet ist. Ergänzend werden Freizeitaktivitäten und kulturelle Veranstaltungen angeboten. Dazu zählen:

  • Kreative Workshops, wie Mal- und Bastelstunden.
  • Musikalische Veranstaltungen mit Live-Musik und Gesang.
  • Wanderungen und Ausflüge in die umliegende Natur.
  • Spieleabende und wöchentliche Filmvorführungen.

Ein weiterer Bestandteil der Betreuung ist die aktivierende Pflege, die auf den Erhalt der Selbstständigkeit der Bewohner abzielt. Dazu zählen regelmäßige Gedächtnisübungen und Bewegungstherapien.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Für die Aufnahme in das AWO Seniorenheim ist ein anerkannter Pflegegrad erforderlich. Diese Einstufung erfolgt nach einer umfassenden Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Je nach festgestelltem Pflegegrad (1 bis 5) übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung unterschiedliche Anteile der Heimkosten. Die Kosten setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, dazu zählen:

  • Unterkunftskosten, die sich auf die Miete und die Instandhaltung der Einrichtung beziehen.
  • Verpflegungskosten für die tägliche Versorgung mit Mahlzeiten.
  • Investitionskosten für die infrastrukturelle Gestaltung und die Pflege der Einrichtung.
  • Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), der sich je nach Heim unterscheidet.

Für Bewohner und deren Angehörige gibt es die Möglichkeit, ergänzende Leistungen zur Pflege beim zuständigen Sozialamt zu beantragen, sofern die finanziellen Mittel nicht ausreichen.

Standort und regionale Bedeutung

Das AWO Seniorenheim befindet sich in der Bahnhofstraße 30 in Saal a.d.Donau, einer Gemeinde im Landkreis Kelheim. Die Lage in Bayern ermöglicht eine gute Erreichbarkeit für Angehörige und Fachkräfte. Die Nähe zu Fachkrankenhäusern und medizinischen Einrichtungen sichert eine schnelle medizinische Versorgung der Bewohner im Bedarfsfall. Die Einrichtung ist Teil der sozialen Infrastruktur des Landkreises und bietet neben Pflegeangeboten Raum für generationsübergreifende Projekte.

Besonderheiten des AWO Seniorenheims

Das Betreuungsteam setzt sich neben Pflegekräften aus Ergotherapeuten, Sozialarbeitern und weiteren Fachleuten zusammen. Diese interdisziplinäre Aufstellung ermöglicht eine ganzheitliche Betreuung, die auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner eingeht. Für demenziell erkrankte Menschen hat das Heim spezielle Programme entwickelt, die ein sicheres und strukturiertes Umfeld bieten.

Kontakt und Aufnahme

Anfragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen richtet man direkt an das AWO Seniorenheim. Die Mitarbeiter geben Auskunft zu Einzugsmodalitäten und Pflegeformen. Weitere Informationen finden sich auf der Website des AWO Seniorenheims.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Bayern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu AWO Seniorenheim

Wie lautet die Adresse von AWO Seniorenheim?

Die Adresse lautet: Bahnhofstraße 30, 93342 Saal a.d.Donau, Bayern. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Unter welcher Telefonnummer ist AWO Seniorenheim erreichbar?

Sie erreichen AWO Seniorenheim unter der Rufnummer +49944168270. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.

Was für Pflegeangebote gibt es bei AWO Seniorenheim?

Als stationäres Pflegeheim in Saal a.d.Donau bietet AWO Seniorenheim typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welcher Pflegegrad wird für AWO Seniorenheim benötigt?

Für die Aufnahme in AWO Seniorenheim oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt

Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim

Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht

Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen

Qualität, Personal und Aufsicht

Das richtige Pflegeheim finden

Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten

Pflegeheime in Ihrer Region finden

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).

Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?

Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.

Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?

Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.

Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?

Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.

Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?

Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.

Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?

Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.

Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?

Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.

Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?

Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.

Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?

Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.

Zuletzt aktualisiert: 30.07.2026 · Kategorie: Pflegeheime