Else-Heydtlauf-Stiftung Stuttgart im Überblick
Die Else-Heydtlauf-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die eine Pflegeeinrichtung für ältere Menschen in Stuttgart betreibt. Benannt nach ihrer Gründerin Else Heydtlauf, verfolgt die Stiftung das Ziel, pflegebedürftigen Senioren in Stuttgart würdige und liebevolle Betreuung zu bieten. Als gemeinnützige, stiftungsgetragene Einrichtung steht die Fürsorge für die Bewohner im Mittelpunkt, ohne kommerzielle Gewinnorientierung. In der Stiftung finden die Seniorinnen und Senioren einen Ort, der nicht nur Pflege, sondern auch Lebensqualität und soziale Integration bietet.
Pflege und Betreuungsangebote
Die Else-Heydtlauf-Stiftung bietet vollstationäre Pflege für ältere Menschen mit verschiedenen Pflegegraden. Das Betreuungskonzept orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Bewohner und setzt auf eine ganzheitliche Begleitung. Soziale Aktivitäten, Gedächtnistraining und Beschäftigungsangebote fördern die Lebensqualität und den Erhalt von Kompetenzen.
- Vollstationäre Pflege: Die Einrichtung bietet umfassende Pflege für Senioren, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, insbesondere mit Pflegegrad 1 bis 5.
- Therapeutische Angebote: Neben der körperlichen Pflege werden auch physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen angeboten, um die Mobilität und Selbstständigkeit der Bewohner zu fördern.
- Soziale Integration: Gruppenaktivitäten, Ausflüge und Feste stärken das Gemeinschaftsgefühl unter den Bewohnern und fördern soziale Kontakte.
- Besuch von Fachleuten: Regelmäßige Besuche von Ärzten, Therapeuten und Psychologen sorgen dafür, dass die medizinische Betreuung jederzeit gewährleistet ist.
Das Pflegepersonal wird regelmäßig fortgebildet und arbeitet nach modernen Pflegestandards. Die Qualität der Pflege unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben und kann regelmäßig durch verschiedene Institutionen überprüft werden, um die hohe Qualität der Dienstleistungen konstant zu halten.
Regulatorische Einordnung
Die Else-Heydtlauf-Stiftung ist als gemeinnützige Einrichtung im Sinne des Steuerrechts anerkannt und somit von der Körperschaftsteuer befreit. Sie fällt unter das Sozialgesetzbuch (SGB XI), das die ambulante und stationäre Pflege regelt. Als Pflegeeinrichtung ist die Stiftung verpflichtet, alle notwendigen Zertifizierungen und Genehmigungen einzuholen, um die erforderliche Pflegequalität zu garantieren. Dies schließt regelmäßige Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ein, die alle 1 bis 2 Jahre stattfinden.
Standort Stuttgart
Stuttgart ist die Landeshauptstadt Baden-Württembergs und eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands. Als dicht besiedeltes Stadtgebiet mit hoher Lebensqualität, aber auch hohen Immobilienpreisen, ist die Nachfrage nach qualitativ hochwertiger stationärer Pflege groß. Die Else-Heydtlauf-Stiftung bietet Stuttgarter Senioren eine verlässliche und gut vernetzte Pflegeeinrichtung im Stadtgebiet.
Die günstige Lage in Stuttgart ermöglicht nicht nur eine gute Erreichbarkeit für Angehörige, sondern auch die Anbindung an zahlreiche Freizeit- und Kulturangebote in der Stadt. Parks, Museen und Veranstaltungen sorgen dafür, dass die Bewohner der Else-Heydtlauf-Stiftung am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Gleichzeitig gibt es in der näheren Umgebung auch Einkaufsmöglichkeiten, wodurch der tägliche Bedarf der Senioren unkompliziert gedeckt werden kann.
Besonderheiten der Else-Heydtlauf-Stiftung
Ein markantes Merkmal der Else-Heydtlauf-Stiftung ist das Engagement für eine familiäre Atmosphäre. Die Stiftung fördert die persönliche Ansprache und ein individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohners. Auch die Einbeziehung von Angehörigen in den Pflegeprozess wird hier großgeschrieben. Regelmäßige Angehörigengespräche und gegebenenfalls Schulungen unterstützen die Vertrautheit und das Verständnis für die Herausforderungen der Pflege. Darüber hinaus wird das Miteinander von jüngeren und älteren Menschen durch Praktikums- und Freiwilligenprogramme gefördert, die den intergenerationalen Austausch unterstützen.
Weitere Informationen: Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Else-Heydtlauf-Stiftung
Wie lautet die Adresse von Else-Heydtlauf-Stiftung?
Die Adresse lautet: Mönchsbergstraße 115, 70435 Stuttgart, Baden-Württemberg. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie kann ich Else-Heydtlauf-Stiftung telefonisch erreichen?
Die Telefonnummer von Else-Heydtlauf-Stiftung lautet +49711870060. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Else-Heydtlauf-Stiftung?
Als stationäres Pflegeheim in Stuttgart bietet Else-Heydtlauf-Stiftung typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Wie hoch sind die Kosten für Else-Heydtlauf-Stiftung?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Else-Heydtlauf-Stiftung aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.