Pflegeheim "Katarina von Bora" Adresse & Kontakt
Pflegeheim "Katarina von Bora" in Groitzsch
Das Pflegeheim "Katarina von Bora" in Groitzsch, Sachsen, bietet stationäre Pflege für ältere und hilfebedürftige Menschen. Das Haus ist nach der Reformatorin benannt, die sich für Schwache in der Gesellschaft einsetzte. Dieses Verständnis von Fürsorge bestimmt die Arbeit im Pflegeheim, wo die Lebensqualität und Selbstbestimmung der Bewohner im Mittelpunkt stehen.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Zu den Kernleistungen der Einrichtung zählen:
- Vollstationäre Dauerpflege: Qualifizierte Fachkräfte sind rund um die Uhr verfügbar und bieten medizinische und pflegerische Betreuung.
- Kurzzeitpflege: Ermöglicht eine temporäre Entlastung für Angehörige, beispielsweise während einer Krankenhausbehandlung oder Erholungsphase.
- Verhinderungspflege: Überbrückung von Pflegeengpässen, wenn die Hauptpflegeperson ausfällt.
Die medizinische Grundversorgung wird durch regelmäßige ärztliche Visiten und Therapiesitzungen sichergestellt. Ein Mahlzeitenservice berücksichtigt spezielle diätetische Bedürfnisse der Bewohner. Zu den sozialen Aktivitäten gehören kreative Workshops, Bewegungsangebote und gemeinsame Feste.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Das Pflegeheim erfüllt die gesetzlichen Anforderungen gemäß SGB XI. Regelmäßige Qualitätschecks durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) überprüfen die Standards in der Pflege. Das Pflegeheim setzt auf kontinuierliche Fortbildungen für das Pflegepersonal.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Zur Aufnahme ist in der Regel ein anerkanntes Gutachten zur Feststellung des Pflegegrades (1–5) notwendig, das von der Pflegeversicherung erstellt wird. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung unterschiedliche Anteile der Pflegekosten. Zusätzliche Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionen tragen die Bewohner und deren Angehörige. Bedürftige können beim örtlichen Sozialamt Unterstützung beantragen.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Das Pflegeheim nimmt Bewohner aus Groitzsch und umliegenden Gemeinden auf. Die Nähe zu wichtigen Einrichtungen wie dem städtischen Krankenhaus und der Stadtverwaltung ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsdienstleistern. Dies sichert die medizinische Versorgung und Kontaktmöglichkeiten der Bewohner.
Regelmäßige Veranstaltungen wie Basare und Feste fördern den Austausch zwischen Bewohnern, Angehörigen und der örtlichen Gemeinschaft. Dies stärkt die sozialen Bindungen und trägt zur Lebensqualität der Bewohner bei.
Kontakt und Aufnahme
Anfragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen beantwortet das Pflegeheim unter +49 34296 4560. Ein persönliches Gespräch ermöglicht es, die Einrichtung und die angebotenen Dienstleistungen kennenzulernen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Sachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Pflegeheim "Katarina von Bora"
Wie lautet die Adresse von Pflegeheim "Katarina von Bora"?
Pflegeheim "Katarina von Bora" hat seinen Standort in Frederic-Joliot-Curie-Straße 3, 04539 Groitzsch, Sachsen.
Wie lautet die Telefonnummer von Pflegeheim "Katarina von Bora"?
Sie erreichen Pflegeheim "Katarina von Bora" unter der Rufnummer +49 34296 4560. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Art von Pflege wird in Pflegeheim "Katarina von Bora" angeboten?
Pflegeheim "Katarina von Bora" bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Groitzsch vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Pflegeheim "Katarina von Bora" einziehen?
Für einen Einzug in Pflegeheim "Katarina von Bora" oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
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