Zur Grünen Burg

Pflegeheime · Pfullendorf

Das Pflegeheim Zur Grünen Burg in Pfullendorf (Baden-Württemberg) bietet älteren und pflegebedürftigen Menschen einen sicheren und komfortablen Lebensraum.

Zur Grünen Burg Adresse & Kontakt

Adresse

Bergwaldstraße 5
88630 Pfullendorf

Das Zur Grünen Burg im Überblick

Das Pflegeheim Zur Grünen Burg in Pfullendorf, Baden-Württemberg, wurde im Jahr 1995 gegründet und hat sich seitdem als vertrauensvolle Einrichtung für ältere und pflegebedürftige Menschen etabliert. Die Philosophie des Heims beruht auf der Überzeugung, dass individuelle Pflege und ein respektvoller Umgang die Grundlage für ein würdevolles Leben im Alter darstellen. Im Fokus steht eine ganzheitliche Pflege, die die physischen, emotionalen und sozialen Bedürfnisse jedes Bewohners berücksichtigt und dabei ein Gefühl von Heimat und Sicherheit vermittelt.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Die Kernleistungen des Zur Grünen Burg umfassen vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Die vollstationäre Dauerpflege richtet sich an Menschen, die aufgrund von körperlichen oder geistigen Einschränkungen Unterstützung im Alltag benötigen. In der Kurzzeitpflege haben Angehörige die Möglichkeit, ihre Aufgaben temporär abzugeben, etwa bei Erholung oder Krankheit. Das Angebot der Verhinderungspflege bietet temporäre Unterstützung in der Seniorenbetreuung, um pflegende Angehörige zu entlasten.

Das Pflegeheim beachtet bei der medizinischen Grundversorgung die speziellen Bedürfnisse der Bewohner, die unter chronischen Krankheiten oder Demenz leiden. Pflegekräfte stehen rund um die Uhr zur Verfügung, um die Gesundheit der Bewohner zu überwachen und individuelle Therapiemaßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus umfasst der Service eine professionelle Ernährungsberatung, die auf die unterschiedlichen Krankheitsbilder und Geschmäcker abgestimmt ist.

Um das soziale Leben der Senioren zu fördern, organisiert das Heim regelmäßig Freizeitaktivitäten wie Ausflüge, Spieleabende und kreative Workshops. Auch besondere Feierlichkeiten wie Geburtstagsfeiern und saisonale Feste tragen dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Für die Aufnahme in das Pflegeheim Zur Grünen Burg wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Der Pflegegrad wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgestellt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt abhängig vom Pflegegrad einen festgelegten Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil umfasst Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE). Um die finanzielle Belastung abzufedern, können Angehörige bei Bedarf zusätzliche Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragen.

Standort und regionale Bedeutung

Das Zur Grünen Burg befindet sich in der Bergwaldstraße 5, 88630 Pfullendorf. Die Lage in dieser malerischen Stadt im Neckar-Odenwald-Kreis bietet ein ruhiges und naturnahes Umfeld, das den Bewohnern zugutekommt. Die Einrichtung ist nicht nur für die Bewohner von Bedeutung, sondern auch für die Region. Sie schafft zahlreiche Arbeitsplätze und kooperiert eng mit lokalen Ärzten, Apotheken und anderen sozialen Einrichtungen, um eine umfassende Versorgung sicherzustellen. Die enge Anbindung zur lokalen Gemeinschaft fördert die Integration der Senioren und eröffnet ihnen die Möglichkeit, weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Kontakt und Aufnahme

Für weitere Informationen über das Leistungsangebot und die freien Kapazitäten steht Ihnen das Team des Zur Grünen Burg gerne zur Verfügung. Bei Fragen zu Kosten, Pflegegraden und den Aufnahmemöglichkeiten beraten die Mitarbeiter die Interessierten und ihre Angehörigen umfassend und individuell. Ein persönliches Gespräch vor Ort kann helfen, die Atmosphäre und die Angebote des Heims besser kennenzulernen und eine informierte Entscheidung zu treffen.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Zur Grünen Burg

Wo befindet sich Zur Grünen Burg?

Zur Grünen Burg hat seinen Standort in Bergwaldstraße 5, 88630 Pfullendorf, Baden-Württemberg.

Wie kann ich Zur Grünen Burg kontaktieren?

Kontaktdaten zu Zur Grünen Burg finden Sie auf dieser Seite. Für aktuelle Informationen zu freien Pflegeplätzen und Aufnahmevoraussetzungen empfehlen wir eine direkte Kontaktaufnahme mit der Einrichtung.

Welche Art von Pflege wird in Zur Grünen Burg angeboten?

Als stationäres Pflegeheim in Pfullendorf bietet Zur Grünen Burg typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welche Pflegegrade werden in Zur Grünen Burg betreut?

Für einen Einzug in Zur Grünen Burg oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.

Profil unvollständig

Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime