Gesundheitsamt Bremen

Gesundheitsamt · Bremen

Das Gesundheitsamt Bremen in Bremen ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bremen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Bremen Adresse & Kontakt

Telefon

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Do 08:00-15:00

Fr 08:00-13:30

Adresse

Horner Straße 60-70
28203 Bremen

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Gesundheitsamt Bremen im Überblick

Das Gesundheitsamt Bremen in Bremen ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und spielt eine entscheidende Rolle im Gesundheitswesen der Stadt Bremen. In seiner Funktion ist es nicht nur für den Gesundheitsschutz, sondern auch für die Förderung der Gesundheit und die Prävention von Krankheiten zuständig. Die Behörde ist insbesondere aktiv in Bereichen wie Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinischen Aufgaben. Der Fokus liegt auf der Sicherstellung der öffentlichen Gesundheit durch Vielzahl von regulierten Maßnahmen und Programmen.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Die Aufgaben des Gesundheitsamtes Bremen sind breit gefächert und im Gesundheitsdienstgesetz Bremen konkretisiert. Es überwacht die Einhaltung von Hygienestandards und ist verantwortlich für den Infektionsschutz, der besonders durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt ist. Zu seinen Kernaufgaben gehören:

  • Überwachung von Hygienevorschriften in verschiedenen Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Altenheimen.
  • Durchführung von Schulgesundheitsuntersuchungen und Impfaktionen.
  • Bieten von Beratungen im Bereich der psychischen Gesundheit und Suchtberatung.
  • Zusammenarbeit mit anderen Behörden zur Umsetzung von Gesundheitsstrategien.

Das Gesundheitsamt fungiert auch als Meldestelle für meldepflichtige Krankheiten und trägt durch seine Arbeit zur frühzeitigen Identifizierung und Eindämmung von Krankheitsausbrüchen bei.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Bremen ist zentral gelegen und unter folgender Adresse erreichbar: Horner Straße 60-70, 28203 Bremen. Für telefonische Anfragen können sich Bürger unter der Nummer 0421 361-0 direkt an das Amt wenden. Die Behörde legt großen Wert auf die Erreichbarkeit ihrer Dienstleistungen und stellt sicher, dass umfassende Informationen über aktuelle Themen und Angebote der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Bremen oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Öffentlicher Gesundheitsdienst in Deutschland

Das Gesundheitsamt Bremen ist Teil eines Netzwerks von Gesundheitsbehörden in Deutschland, das sich für das Wohl der Bevölkerung einsetzt. Dieser öffentliche Gesundheitsdienst865 übernimmt nicht nur präventive Aufgaben, sondern ist auch in Krisenzeiten von entscheidender Bedeutung, wie etwa bei der Bekämpfung von Epidemien. Es existieren regelmäßige Abstimmungen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und weiteren Gesundheitsorganisationen, um die neuesten Erkenntnisse in den Bereichen Infektionsschutz und Gesundheitsförderung zu integrieren. Innovative Programme werden entwickelt, um den Herausforderungen des öffentlichen Gesundheitswesens in der Region gerecht zu werden.

Leistungen für Bürger

Das Gesundheitsamt Bremen bietet vielfältige Dienstleistungen an, die darauf abzielen, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu fördern und zu schützen. Zu den angebotenen Leistungen gehören:

  • Ausstellung von amtsärztlichen Gutachten und Bescheinigungen.
  • Impfberatung und die Organisation öffentlicher Impfaktionen.
  • Beratung zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI) sowie die Durchführung entsprechender Präventionsmaßnahmen.
  • Belehrungen nach § 43 Infektionsschutzgesetz zur Erlangung von Gesundheitszeugnissen für Mitarbeiter in der Lebensmittelbranche.
  • Fachliche Unterstützung und Beratung bei Suchterkrankungen und psychischen Krisen.
  • Begutachtungen für Behörden und Gerichte in medizinischen Fachfragen.

Infektionsschutz & Prävention

Ein zentrales Aufgabengebiet des Gesundheitsamtes Bremen ist der Infektionsschutz. Hierbei wird durch regelmäßige Überprüfungen und Schulungen sichergestellt, dass die Hygienevorschriften nicht nur in öffentlichen Einrichtungen, sondern auch in privaten Betrieben eingehalten werden. Das Gesundheitsamt ist in der Lage, bei Ausbrüchen meldepflichtiger Krankheiten schnell und effizient zu reagieren. Die Koordination von Schutzmaßnahmen, einschließlich Impfungen und Quarantäne, erfolgt in enger Zusammenarbeit mit anderen kommunalen und Landesbehörden. Zudem wird ein Netzwerk an Ansprechpartnern in der Region aufrechterhalten, um die Öffentlichkeit rechtzeitig über Gesundheitsrisiken zu informieren und präventive Maßnahmen zu ergreifen.

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Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Bremen

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Bremen?

Das Gesundheitsamt Bremen in Bremen ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Bremen?

Das Gesundheitsamt Bremen hat seinen Sitz in Bremen. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

Wann brauche ich ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt Bremen?

Ein Gesundheitszeugnis (Belehrung nach § 43 IfSG) benötigen alle Personen, die gewerbsmäßig mit Lebensmitteln umgehen – etwa in der Gastronomie, Bäckereien oder Lebensmittelproduktion. Die Erstbelehrung erfolgt durch das Gesundheitsamt, Folgebelehrungen durch den Arbeitgeber. Termine beim Gesundheitsamt Bremen unter 0421 361-0.

Welche Impfungen bietet das Gesundheitsamt Bremen an?

Gesundheitsämter bieten in der Regel kostenlose oder kostengünstige Impfungen an, darunter Schutzimpfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Angebot variiert je nach Amt und umfasst häufig Impfungen gegen Masern, Grippe, FSME und Reiseimpfungen. Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt beim Gesundheitsamt Bremen.

Was ist der sozialpsychiatrische Dienst?

Der sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes bietet Beratung und Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Er unterstützt bei Kriseninterventionen, vermittelt weiterführende Hilfsangebote und führt bei Bedarf aufsuchende Betreuung durch. Das Angebot ist vertraulich und kostenlos.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt