Gesundheitsamt Bremerhaven

Gesundheitsamt · Bremerhaven

Das Gesundheitsamt Bremerhaven in Bremerhaven ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Niedersachsen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Bremerhaven Adresse & Kontakt

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Do 08:00-15:00

Fr 08:00-12:00

Adresse

Wurster Straße 49
27580 Bremerhaven

Gesundheitsamt Bremerhaven im Überblick

Das Gesundheitsamt Bremerhaven ist eine zentrale Institution im öffentlichen Gesundheitsdienst des Bundeslandes Niedersachsen. Gegründet wurde das Amt in den 1970er Jahren, um den steigenden Anforderungen im Gesundheitsbereich gerecht zu werden und eine effiziente Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Im Laufe der Jahre hat sich die Behörde kontinuierlich weiterentwickelt und an die veränderten gesundheitlichen Herausforderungen angepasst. Das Hauptaugenmerk liegt auf Gesundheitsschutz, Infektionsschutz und Hygieneüberwachung sowie der Durchführung sozialmedizinischer Aufgaben, die das Wohl der Bremerhavener Bürger in den Fokus rücken.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Bremerhaven erfüllt zahlreiche Aufgaben, die maßgeblich zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit beitragen. Dazu zählen der Infektionsschutz, die Umwelthygiene und die Schulgesundheitspflege. Im Rahmen des Infektionsschutzes reagiert das Amt auf Ausbrüche ansteckender Krankheiten, indem es entsprechende Präventions- und Kontrollmaßnahmen einleitet. Die Umwelthygiene befasst sich mit der Überwachung von Trinkwasser, Lebensmittelhygiene und der Abfallentsorgung, um sicherzustellen, dass die Umwelt und damit auch die Gesundheit der Bürger nicht gefährdet wird.

  • Infektionsschutz: Überwachung von ansteckenden Krankheiten und Ausbruchsgeschehen.
  • Umwelthygiene: Kontrolle der Wasserqualität, Lebensmittelsicherheit und Abfallentsorgung.
  • Schulgesundheitspflege: Gesundheitsvorsorge und -beratung in Schulen.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Unterstützung und Beratung für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
  • Amtsärztliche Begutachtungen: Durchführung von Begutachtungen zur Klärung des Gesundheitszustands von Bürgern aus rechtlichen Aspekten.

Diese Aufgaben sind im Gesundheitsdienstgesetz Niedersachsen umfassend geregelt und stellen sicher, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden, um eine gesunde Lebensumwelt für alle Bürger zu gewährleisten.

Über Gesundheitsamt Bremerhaven

Das Gesundheitsamt Bremerhaven wird nicht nur durch die Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben ausgezeichnet, sondern auch durch eine engagierte, bürgernahe Dienstleistung. Für die Menschen in Bremerhaven spielt die Behörde eine entscheidende Rolle bei der Förderung der öffentlichen Gesundheit. So werden regelmäßig Informationsveranstaltungen und Schulungen zu verschiedenen Gesundheitsthemen angeboten, um die Bürger zu sensibilisieren und aufzuklären. Die Fachleute des Amtes stehen der Bevölkerung bei gesundheitlichen Fragen beratend zur Seite und arbeiten eng mit Schulen, Kitas und anderen sozialen Einrichtungen zusammen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Prävention von Krankheiten. Das Gesundheitsamt organisiert Impfkampagnen und Gesundheitstage, um die Bevölkerung zu erreichen und auf die Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen aufmerksam zu machen. Diese Aktivitäten tragen zur Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins in Bremerhaven bei und sind ein wertvolles Instrument im Kampf gegen epidemische Ausbrüche.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Bremerhaven ist zentral gelegen und somit für alle Bürger gut erreichbar. Die Adresse lautet Wurster Straße 49, 27580 Bremerhaven. Für Anfragen und aktuelle Informationen steht das Amt telefonisch unter 0471 590-2281 zur Verfügung. Die Behörde legt großen Wert auf einen direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern und ermutigt diese, bei gesundheitlichen Fragen oder Anliegen persönlich vorbeizukommen oder anzurufen. Darüber hinaus finden Interessierte auf der Webseite des Gesundheitsamts zahlreiche Informationsmaterialien und Beratungsangebote.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Niedersachsen oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Bremerhaven

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Bremerhaven?

Das Gesundheitsamt Bremerhaven in Bremerhaven ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Bremerhaven?

Das Gesundheitsamt Bremerhaven hat seinen Sitz in Bremerhaven. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Ein Gesundheitsamt ist die zuständige Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene in Deutschland. Die bundesweit rund 400 Gesundheitsämter sind nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen für Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und den sozialpsychiatrischen Dienst zuständig. Daneben beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Seit der COVID-19-Pandemie wurden Gesundheitsämter erheblich personell und digital aufgerüstet; das Pakt-ÖGD-Programm stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Die Dienstleistungen sind für alle Einwohner zugänglich, die meisten Beratungsangebote kostenlos. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind nach Bundesland und Stadt sortiert aufgeführt – mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und direkten Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Das für Sie zuständige Gesundheitsamt richtet sich nach Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Alle rund 400 Gesundheitsämter in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert – mit Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Für Anliegen wie Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen halten die Ämter auf ihren Websites spezifische Formulare und Kontakte bereit.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist – und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was ist ein Gesundheitsamt?

Ein Gesundheitsamt ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Seuchenprävention, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in einem bestimmten Landkreis oder einer kreisfreien Stadt.

Was sind die Aufgaben des Gesundheitsamts?

Gesundheitsämter übernehmen Infektionsschutz und Meldewesen, überwachen Lebensmittelbetriebe und Trinkwasser, führen Schuleingangsuntersuchungen durch und betreiben den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Hinzu kommen der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Das zuständige Gesundheitsamt richtet sich nach Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Die Adresse und Telefonnummer finden Sie auf der Website Ihrer Gemeinde oder Ihres Landkreises sowie in der Übersicht aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Je nach Anliegen benötigen Sie unterschiedliche Unterlagen. Für Schuleingangsuntersuchungen reichen Impfpass und ggf. Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste ist ein Lichtbildausweis erforderlich. Für Meldungen nach Infektionsschutzgesetz genügen in der Regel Angaben des behandelnden Arztes.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo beantrage ich es?

Ein Gesundheitszeugnis (auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung) ist ein amtsärztliches Dokument, das bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf – zum Beispiel in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach ggf. einer Erstbelehrung. Einige Bundesländer ermöglichen die Erstertbelehrung auch online.

Wann muss ich eine Erkrankung beim Gesundheitsamt melden?

Meldepflichtige Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) müssen vom behandelnden Arzt oder dem Labor namentlich oder nicht namentlich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden – nicht vom Patienten selbst. Zu den meldepflichtigen Erkrankungen zählen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja, fast alle Gesundheitsämter in Deutschland bieten kostenlose oder günstige Impfberatung und in vielen Fällen auch Impfungen durch den amtsärztlichen Dienst an – insbesondere Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und Impfungen für Personen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter bieten auch Schulimpfprogramme in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten an. Kontaktdaten und Sprechzeiten finden Sie im jeweiligen Gesundheitsamt-Eintrag auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt