Gesundheitsamt Herford Adresse & Kontakt
Gesundheitsamt Herford im Überblick
Das Gesundheitsamt Herford in Herford ist eine zentrale Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Nordrhein-Westfalen. Gegründet wurde es im Jahr 1874 und hat sich seitdem zu einer unverzichtbaren Institution in der Region entwickelt. Die Behörde ist zuständig für die Wahrung des Gesundheitsschutzes, die Überwachung des Infektionsschutzes, die Hygieneüberwachung sowie eine Vielzahl weiterer sozialmedizinischer Aufgaben. Ihr Handlungsspielraum ist besonders durch das Gesundheitsdienstgesetz Nordrhein-Westfalen definiert, das klare Vorgaben für die Arbeit der kommunalen Gesundheitsbehörden festlegt.
Aufgaben & Zuständigkeiten
Das Gesundheitsamt Herford übernimmt ein Spektrum an Aufgaben, die direkt mit dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger zusammenhängen. Dazu zählt der Infektionsschutz, bei dem das Amt die Ausbreitung von Krankheiten durch umfassende Präventionsmaßnahmen und Überwachungen verhindert. Auch die Umwelthygiene ist ein zentraler Teil der Aufgaben, wobei das Gesundheitsamt dafür sorgt, dass die Trinkwasserqualität entspricht und die hygienischen Bedingungen in Lebensmittelbetrieben und Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten eingehalten werden. Zusätzlich bietet das Amt einen sozialpsychiatrischen Dienst an, der Menschen in psychischen Krisen unterstützt, und führt amtsärztliche Begutachtungen durch. Diese vielfältigen Aufgaben sind nach den Regelungen des Gesundheitsdienstgesetzes Nordrhein-Westfalen strukturiert.
Über Gesundheitsamt Herford
Das Gesundheitsamt Herford ist nicht nur eine Behörde, sondern auch ein Bildungsanbieter. Es veranstaltet regelmäßig Informationsveranstaltungen, wie die „ASBK-Messe für Gesundheitsberufe“ am Anna-Siemsen-Berufskolleg, wo Schülerinnen und Schüler über verschiedene Berufe im Gesundheitssektor informiert werden. Durch diese Initiative trägt das Gesundheitsamt zur Fachkräfteentwicklung in der Region bei und fördert das Interesse an gesundheitsrelevanten Berufen.
Standort & Kontakt
Das Gesundheitsamt Herford ist unter folgender Adresse erreichbar: Amtshausstraße 2, 32051 Herford. Telefonisch steht das Amt unter der Nummer 05221 13-1500 für Informationsanfragen zur Verfügung. Auf der offiziellen Website des Gesundheitsamtes finden sich zudem stets aktuelle Informationen zu angebotenen Dienstleistungen und Veranstaltungen, sowie Ansprechpartner für spezielle Anliegen. Es empfiehlt sich, vor einem Besuch die Öffnungszeiten zu überprüfen oder einen Termin zu vereinbaren.
Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Nordrhein-Westfalen oder alle Gesundheitsämter in Deutschland auf Sanoliste.
Öffentlicher Gesundheitsdienst in Deutschland
Das Gesundheitsamt Herford ist integraler Bestandteil des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) in Deutschland. Es nimmt eine Schlüsselrolle im Gesundheitsschutz der Bevölkerung ein, indem es aktiv an der Bekämpfung von Infektionskrankheiten mitwirkt. Dies geschieht unter Berücksichtigung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), durch Hygienekontrollen in Schulen, Kitas, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie durch schulärztliche Untersuchungen. Die Behörde fungiert zudem als zentrale Anlaufstelle zur Meldung von meldepflichtigen Erkrankungen, was eine effektive und zeitnahe Reaktion auf potenzielle gesundheitliche Bedrohungen ermöglicht. Die Koordination mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und den Landesgesundheitsbehörden ist hierbei von zentraler Bedeutung, um die öffentliche Gesundheit bestmöglich zu schützen.
Leistungen für Bürger
Bürgerinnen und Bürger können sich an das Gesundheitsamt Herford mit einer Vielzahl von Anliegen wenden. Dazu gehören unter anderem amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen, die Impfberatung sowie öffentliche Impfangebote, die vor allem in Zeiten von Epidemien oder saisonalen Erkrankungen von Bedeutung sind. Zudem wird eine umfassende Beratung zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI) angeboten, einschließlich notwendiger Tests und Impfungen. Nach § 43 Infektionsschutzgesetz führt das Gesundheitsamt auch Belehrungen durch, die für Mitarbeiter in der Lebensmittelbranche erforderlich sind. Darüber hinaus bietet das Amt Beratung bei Suchterkrankungen und Hilfe in psychischen Krisensituationen an. Bei Bedarf werden auch Gutachten für Behörden oder Gerichte erstellt, was die rechtliche Relevanz der Leistungen unterstreicht.
Infektionsschutz & Prävention
Im Bereich Infektionsschutz hat das Gesundheitsamt Herford eine proaktive Rolle eingepflegt, indem es die Hygienevorgaben in wichtigen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Kitas und Lebensmittelbetrieben im gesamten zuständigen Gebiet überwacht. Bei Ausbrüchen von meldepflichtigen Erkrankungen sorgt das Gesundheitsamt dafür, dass Infektionsketten schnell ermittelt und effektive Schutzmaßnahmen eingeleitet werden. Die enge Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI) sowie den Landesgesundheitsbehörden ist ein zentrales Element in dieser Arbeit. Diese Kooperation ermöglicht es, notwendige Informationen schnell zu erhalten und geeignete gesundheitspolitische Entscheidungen zu treffen, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen.
Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Herford
Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Herford?
Das Gesundheitsamt Herford in Herford ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.
Wo befindet sich das Gesundheitsamt Herford?
Das Gesundheitsamt Herford hat seinen Sitz in Herford. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.
Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?
Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.
Wann brauche ich ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt Herford?
Ein Gesundheitszeugnis (Belehrung nach § 43 IfSG) benötigen alle Personen, die gewerbsmäßig mit Lebensmitteln umgehen – etwa in der Gastronomie, Bäckereien oder Lebensmittelproduktion. Die Erstbelehrung erfolgt durch das Gesundheitsamt, Folgebelehrungen durch den Arbeitgeber. Termine beim Gesundheitsamt Herford unter 05221 13-1500.
Welche Impfungen bietet das Gesundheitsamt Herford an?
Gesundheitsämter bieten in der Regel kostenlose oder kostengünstige Impfungen an, darunter Schutzimpfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Angebot variiert je nach Amt und umfasst häufig Impfungen gegen Masern, Grippe, FSME und Reiseimpfungen. Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt beim Gesundheitsamt Herford.
Was ist der sozialpsychiatrische Dienst?
Der sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes bietet Beratung und Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Er unterstützt bei Kriseninterventionen, vermittelt weiterführende Hilfsangebote und führt bei Bedarf aufsuchende Betreuung durch. Das Angebot ist vertraulich und kostenlos.
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Über Gesundheitsamt
Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.
Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland
Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.
Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter
Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.
Das zuständige Gesundheitsamt finden
Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.
Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes
Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.
Was macht ein Gesundheitsamt?
Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.
Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?
Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.
Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?
Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.
Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?
Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.
Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?
Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.
Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?
Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.
Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?
Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.