Gesundheitsamt Holzminden

Gesundheitsamt · Holzminden

Das Gesundheitsamt Holzminden in Holzminden ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Niedersachsen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Holzminden Adresse & Kontakt

Fax

Öffnungszeiten

Mo 10:00-16:00

Di-Do 09:00-15:00

Fr 09:00-12:00

Adresse

Böntalstraße 32
37603 Holzminden

Gesundheitsamt Holzminden im Überblick

Das Gesundheitsamt Holzminden in Holzminden ist eine wichtige Institution zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens in Niedersachsen. Gegründet wurde das Amt im Jahr 1869, damals als Teil eines frühen Ansatzes zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit und zur Bekämpfung von Epidemien. Mit über 150 Jahren Erfahrung spielt das Gesundheitsamt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und ist eine Vertrauensstelle für Bürger in Gesundheitsfragen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich und arbeitet eng mit anderen öffentlichen und privaten Institutionen zusammen, um eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Holzminden übernimmt als kommunale Gesundheitsbehörde eine Vielzahl von wichtigen Aufgaben zur Gewährleistung der Gesundheit der Bürger. Dazu zählt insbesondere der Bereich Infektionsschutz, der die Überwachung und Kontrolle von Infektionskrankheiten umfasst, um Ausbrüche frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld ist die Umwelthygiene, die sicherstellt, dass Wasser, Luft und Boden keiner Gesundheitsgefährdung ausgesetzt sind.

  • Schulgesundheitspflege: Das Amt fördert die Gesundheit von Schülern durch regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen und die Umsetzung von Präventionsprogrammen in Schulen.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Ein spezialisierter Dienst, der psychisch kranker Menschen unterstützt und ihnen hilft, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
  • Ärztliche Begutachtungen: Diese umfassen amtsärztliche Untersuchungen zur Feststellung der Erwerbsunfähigkeit, sowie Gesundheitsatteste für verschiedene Lebenssituationen.

Alle Aufgaben des Gesundheitsamtes sind im Gesundheitsdienstgesetz Niedersachsen geregelt. Damit gewährleistet das Gesundheitsamt nicht nur die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben, sondern auch die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung.

Über Gesundheitsamt Holzminden

Das Gesundheitsamt Holzminden ist nicht nur für die spezifischen Gesundheitsanliegen der Bürger zuständig, sondern agiert auch als Schnittstelle zu anderen sozialen Einrichtungen, wie Krankenhäusern, Schulen und sozialen Dienstleistern. Es verfolgt eine integrative und interdisziplinäre Zusammenarbeit, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ganzheitlich zu verbessern. Die Behörde hat in den letzten Jahren zunehmend auch die Themen der psychischen Gesundheit und der Prävention in den Fokus gerückt. Dazu gehört die Durchführung von Informationsveranstaltungen, Schulungen und Workshops, die der Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit dienen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von zoonotischen Erkrankungen, die durch den Kontakt zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können, was für eine ländliche Region wie Holzminden von besonderer Bedeutung ist.

Standort & Kontakt

Die Dienstleistungen des Gesundheitsamtes Holzminden sind unter folgender Adresse erreichbar: Böntalstraße 32, 37603 Holzminden. Bürger können das Amt telefonisch unter 05531 707-371 kontaktieren. Die Mitarbeiter stehen bereit, um Anliegen und Fragen in Bezug auf gesundheitliche Belange zu klären, und informieren über aktuelle Gesundheitsthemen und Präventionsmaßnahmen. Zudem werden regelmäßig Informationsmaterialien ausgegeben, die wertvolle Hinweise zur Gesundheitsvorsorge enthalten.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Niedersachsen oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Holzminden

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Holzminden?

Das Gesundheitsamt Holzminden in Holzminden ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Holzminden?

Das Gesundheitsamt Holzminden hat seinen Sitz in Holzminden. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt