Gesundheitsamt Reutlingen

Gesundheitsamt · Reutlingen

Das Gesundheitsamt Reutlingen in Reutlingen ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Baden-Württemberg. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Reutlingen Adresse & Kontakt

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Di 07:30-16:30

Mi keine Besuchszeit (Tel. 08:00-14:00)

Do 07:30-17:00

Fr 07:30-13:00

Adresse

St.-Wolfgang-Str.13
72764 Reutlingen

Gesundheitsamt Reutlingen im Überblick

Das Gesundheitsamt Reutlingen in Reutlingen ist eine zentrale Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Baden-Württemberg, gegründet im Jahr 1972. Diese Institution hat sich seit ihrer Errichtung zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung entwickelt. Das Amt kümmert sich nicht nur um den Gesundheitsschutz und Infektionsschutz, sondern auch um Hygieneüberwachung sowie die Durchführung von ärztlichen Gutachten und sozialmedizinischen Dienstleistungen. Die Behörde spielt eine entscheidende Rolle in der Prävention von Krankheiten, der Gesundheitsförderung und der Überwachung der öffentlichen Gesundheit.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Reutlingen übernimmt diverse Aufgaben, die im Gesundheitsdienstgesetz Baden-Württemberg verankert sind. Zu den Haupttätigkeiten gehören:

  • Infektionsschutz: Hierzu zählt die Überwachung von meldepflichtigen Infektionskrankheiten, die Durchführung von Impfaktionen sowie die Beratung von Bürgern und Einrichtungen.
  • Umwelthygiene: Das Gesundheitsamt überwacht die Qualität von Trinkwasser und Lebensmittel sowie die hygienischen Bedingungen in öffentlichen Einrichtungen.
  • Schulgesundheitspflege: Das Amt wirkt aktiv in Schulen und Kindergärten, um die Gesundheit der Kinder zu fördern und gesundheitliche Aufklärung zu betreiben.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Dieser Dienst bietet Beratung und Unterstützung für psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörige an und fördert die Integration in die Gesellschaft.
  • Ärztliche Begutachtungen: Amtsärzte führen medizinische Gutachten durch, etwa für Bescheinigungen über Arbeitsunfähigkeit oder für den Nachweis gesundheitlicher Eignung.

Über Gesundheitsamt Reutlingen

Das Gesundheitsamt Reutlingen steht nicht nur für die Erfüllung gesetzlicher Aufgaben, sondern auch für die aktive Mitgestaltung der Gesundheitslandschaft im Landkreis Reutlingen. Neben den offiziellen Aufgaben engagiert sich das Amt in verschiedenen Programmen zur Gesundheitsförderung und -aufklärung. Dazu gehören Angebote wie Präventionskurse, Aufklärung über gesunde Ernährung und Bewegungsförderung. Zudem fördert das Gesundheitsamt Lebensstiländerungen, um chronischen Erkrankungen vorzubeugen.

Die Behörde ist ein wichtiger Akteur in der Region und beteiligt sich an zahlreichen Projekten und Netzwerken, die sich mit gesundheitlichen Themen befassen. Dies schließt die Zusammenarbeit mit Schulen, sozialen Einrichtungen und anderen Institutionen ein, um eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Durch regelmäßige Informationsveranstaltungen und Workshops stärkt das Gesundheitsamt das Bewusstsein für gesundheitliche Themen in der Bevölkerung.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Reutlingen befindet sich in der St.-Wolfgang-Str. 13, 72764 Reutlingen. Über die zentrale Telefonnummer 07121 480-4310 sind direkte Anfragen und Informationen zu den Dienstleistungen möglich. Die Behörde ist bemüht, den Bürgern transparente und schnelle Informationen zum Thema Gesundheit bereitzustellen. Darüber hinaus können aktuelle Informationen auf der offiziellen Webseite des Gesundheitsamtes abgerufen werden, die regelmäßig aktualisiert wird und wichtige Kontakte sowie Beratungsangebote enthält.

Seit seiner Gründung hat das Gesundheitsamt Reutlingen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsinfrastruktur der Region geleistet, indem es Herausforderungen wie Krankheiten oder gesundheitliche Krisen begegnet. In Zeiten von Pandemien oder gesundheitlichen Notlagen zeigt sich die Bedeutung dieser Institution besonders deutlich, da sie eine koordinierende Rolle bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten übernimmt und eng mit Gesundheitsdiensten und Krankenhäusern zusammenarbeitet.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Baden-Württemberg oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Reutlingen

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Reutlingen?

Das Gesundheitsamt Reutlingen in Reutlingen ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Reutlingen?

Das Gesundheitsamt Reutlingen hat seinen Sitz in Reutlingen. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt