Gesundheitsamt Peine

Gesundheitsamt · Peine

Das Gesundheitsamt Peine in Peine ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Niedersachsen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Peine Adresse & Kontakt

Fax

Öffnungszeiten

Mo 08:30-12:00

Di 08:30-12:00 und 14:00-16:00

Do 08:30-12:00 und 14:00-17:00

Fr 08:30-12:00

Adresse

Maschweg 21
31224 Peine

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Gesundheitsamt Peine im Überblick

Das Gesundheitsamt Peine ist eine zentrale Institution des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Niedersachsen und spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz der öffentlichen Gesundheit. In der Region Peine ist das Amt für die Überwachung und Förderung der Gesundheit der Bevölkerung verantwortlich. Ähnlich wie andere Gesundheitsämter in Deutschland ist das Amt nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) strukturiert und mit der Umsetzung der Maßnahmen zur Bekämpfung übertragbarer Krankheiten betraut. Es bietet zudem umfassende Dienstleistungen zur Unterstützung und Aufklärung der Bevölkerung in Gesundheitsfragen an.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Peine konzentriert sich auf mehrere wesentliche Aufgabenbereiche, die durch das Gesundheitsdienstgesetz Niedersachsen definiert sind. Dazu gehören:

  • Infektionsschutz: Überwachung von Infektionskrankheiten, Durchführung von Impfungen und Beratung der Bevölkerung zu Schutzmaßnahmen.
  • Umwelthygiene: Untersuchung und Sicherstellung von Trinkwasserqualität, Hygiene in der Gastronomie und Überwachung von Umwelteinflüssen, die die Gesundheit beeinflussen können.
  • Schulgesundheitspflege: Unterstützung von Schulen bei gesundheitlichen Fragen, Durchführung von schulärztlichen Untersuchungen und Sensibilisierung der Schüler in Fragen der Gesundheit.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Bereitstellung von Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige, inklusive Beratungs- und Therapiemöglichkeiten.
  • Amtsärztliche Begutachtungen: Durchführung von Gutachten zur Feststellung von Gesundheitszuständen, insbesondere in Bezug auf Arbeitsfähigkeit und Behinderungen.

Besondere Initiativen und Programme

Das Gesundheitsamt Peine initiiert regelmäßig Programme zur Gesundheitsförderung, die auf spezifische regionale Bedürfnisse abgestimmt sind. Diese beinhalten beispielsweise:

  • Präventionsprogramme: Angebote zur Förderung eines gesunden Lebensstils, inklusive Workshops zu Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung.
  • Aufklärungskampagnen: Informationsveranstaltungen über aktuelle gesundheitliche Themen wie COVID-19, Impfungen und psychische Gesundheit.
  • Kollaboration mit anderen Institutionen: Zusammenarbeit mit Arztpraxen, Bildungseinrichtungen und sozialen Diensten zur Stärkung der gesundheitlichen Infrastruktur der Region.

Regulatorische Einordnung

Das Gesundheitsamt Peine agiert im Einklang mit bundesweiten und landesweiten Vorschriften, die den Rahmen für seine Aufgaben festlegen. Es unterliegt den Auflagen des Infektionsschutzgesetzes sowie weiteren relevanten rechtlichen Bestimmungen, die den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung sicherstellen. Die Behörde ist auch verantwortlich für die Umsetzung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen und die Durchführung von Kontrollen. Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen der Mitarbeiter gewährleisten die Einhaltung dieser hohen Standards.

Regionale Bedeutung

Die Bedeutung des Gesundheitsamtes Peine zeigt sich nicht nur in der direkten Gesundheitsversorgung, sondern auch in seiner Rolle als Beratungsstelle für die Bürger. Das Amt fördert das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung und bietet wichtige Anlaufstellen für Fragen zu gesundheitlichen Belangen. Insbesondere in ländlichen Regionen trägt das Gesundheitsamt zur Gesundheitsgerechtigkeit bei, indem es auch schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen einbezieht und individuelle Lösungen fördert.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Peine befindet sich in der Maschweg 21, 31224 Peine. Für telefonische Anfragen ist das Amt unter der Nummer 05171 401-7001 erreichbar. Um aktuelle Informationen über ihre Dienstleistungen, geplante Veranstaltungen oder gesundheitliche Themen zu erhalten, empfiehlt es sich, die offizielle Webseite des Gesundheitsamtes regelmäßig zu besuchen oder direkten Kontakt aufzunehmen.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Niedersachsen oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Peine

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Peine?

Das Gesundheitsamt Peine in Peine ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Peine?

Das Gesundheitsamt Peine hat seinen Sitz in Peine. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt