Gesundheitsamt Rosenheim

Gesundheitsamt · Rosenheim

Das Gesundheitsamt Rosenheim in Rosenheim ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Rosenheim Adresse & Kontakt

Fax

Öffnungszeiten

Mo 07:30-12:00

Di 07:30-12:00, 13:00-17:00

Mi 07:30-12:00

Do 07:30-12:00, 13:00-17:00

Adresse

Wittelsbacherstr. 53
83022 Rosenheim

Gesundheitsamt Rosenheim im Überblick

Das Gesundheitsamt Rosenheim in Rosenheim ist eine zentrale Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern. Gegründet wurde es in den 1970er Jahren mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung in der Region zu fördern und zu schützen. Es erfüllt eine essentielle Rolle im Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, in der Hygieneüberwachung und bei weiteren sozialmedizinischen Aufgaben im Zuständigkeitsbereich. Durch seine vielfältigen Tätigkeiten trägt das Gesundheitsamt maßgeblich zur Verbesserung der Gesundheitsstandards in der Region Rosenheim bei.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Rosenheim übernimmt als kommunale Gesundheitsbehörde eine Vielzahl von Aufgaben, die im Gesundheitsdienstgesetz Bayern ausdrücklich geregelt sind. Dazu zählen unter anderem:

  • Infektionsschutz: Überwachung und Prävention von Infektionskrankheiten, Durchführung von Impfaktionen sowie Aufklärung der Bevölkerung über gesundheitliche Risiken.
  • Umwelthygiene: Kontrolle der Wasser- und Luftqualität sowie Lärmschutzmaßnahmen, um ein gesundes Lebensumfeld zu gewährleisten.
  • Schulgesundheitspflege: Gesundheitsuntersuchungen an Schulen sowie Beratung und Unterstützung von Lehrkräften, Eltern und Schülern in gesundheitlichen Belangen.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Angebote zur Beratung und Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, um deren Integration in die Gesellschaft zu fördern.
  • Amtsärztliche Begutachtungen: Durchführung von medizinischen Begutachtungen für verschiedene Anträge, zum Beispiel im Bereich der Erwerbsfähigkeit oder bei Bedarfseingrenzungen.

Über Gesundheitsamt Rosenheim

Das Gesundheitsamt Rosenheim hat eine wichtige Rolle in der Krisenbewältigung, wie insbesondere die Corona-Pandemie verdeutlicht hat. Während dieser Zeit koordinierte das Amt Gesundheitsmaßnahmen, stellte Kontaktverfolgungen sicher und informierte die Bürger über notwendige Vorkehrungen. Zudem ist das Gesundheitsamt aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit tätig, um die Bevölkerung über gesundheitsrelevante Themen aufzuklären und zu sensibilisieren. Ein Beispiel dafür sind regelmäßige Informationsveranstaltungen und Publikationen, die sich mit Gesundheitsthemen auseinandersetzen, wie etwa Raucherentwöhnung oder Präventionsmaßnahmen gegen Adipositas.

Die Behörde ist regelmäßig in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen aktiven, insbesondere in der Gesundheitsforschung. Diese Kooperationen ermöglichen die Umsetzung neuer Erkenntnisse im Gesundheitswesen und verbessern die bestehenden Programme und Services. Das Gesundheitsamt Rosenheim gilt als Vorreiter in der Implementierung integrierter Gesundheitsstrategien in ländlichen Regionen, was ihm in der Region ein hohes Maß an Anerkennung einbringt.

Standort & Kontakt

Mit seinem Sitz in der Wittelsbacherstr. 53, 83022 Rosenheim, ist das Gesundheitsamt gut erreichbar. Die Behörde ist telefonisch unter 08031 392-6002 für die Bürger erreichbar. Hier stehen den Bürgern die Mitarbeiter für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Aktuelle Informationen, Ausschreibungen und Angebote werden regelmäßig auf der offiziellen Website veröffentlicht, um Transparenz zu gewährleisten und die Bürger bestmöglich über die Arbeit des Gesundheitsamts zu informieren. Auch während der Pandemie hat das Gesundheitsamt darauf geachtet, Bürgerinformationen digital zur Verfügung zu stellen, um eine nahtlose Kommunikation zu garantieren.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Bayern oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Rosenheim

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Rosenheim?

Das Gesundheitsamt Rosenheim in Rosenheim ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Rosenheim?

Das Gesundheitsamt Rosenheim hat seinen Sitz in Rosenheim. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Ein Gesundheitsamt ist die zuständige Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene in Deutschland. Die bundesweit rund 400 Gesundheitsämter sind nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen für Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und den sozialpsychiatrischen Dienst zuständig. Daneben beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Seit der COVID-19-Pandemie wurden Gesundheitsämter erheblich personell und digital aufgerüstet; das Pakt-ÖGD-Programm stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Die Dienstleistungen sind für alle Einwohner zugänglich, die meisten Beratungsangebote kostenlos. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind nach Bundesland und Stadt sortiert aufgeführt – mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und direkten Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Das für Sie zuständige Gesundheitsamt richtet sich nach Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Alle rund 400 Gesundheitsämter in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert – mit Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Für Anliegen wie Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen halten die Ämter auf ihren Websites spezifische Formulare und Kontakte bereit.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist – und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was ist ein Gesundheitsamt?

Ein Gesundheitsamt ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Seuchenprävention, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in einem bestimmten Landkreis oder einer kreisfreien Stadt.

Was sind die Aufgaben des Gesundheitsamts?

Gesundheitsämter übernehmen Infektionsschutz und Meldewesen, überwachen Lebensmittelbetriebe und Trinkwasser, führen Schuleingangsuntersuchungen durch und betreiben den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Hinzu kommen der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Das zuständige Gesundheitsamt richtet sich nach Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Die Adresse und Telefonnummer finden Sie auf der Website Ihrer Gemeinde oder Ihres Landkreises sowie in der Übersicht aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Je nach Anliegen benötigen Sie unterschiedliche Unterlagen. Für Schuleingangsuntersuchungen reichen Impfpass und ggf. Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste ist ein Lichtbildausweis erforderlich. Für Meldungen nach Infektionsschutzgesetz genügen in der Regel Angaben des behandelnden Arztes.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo beantrage ich es?

Ein Gesundheitszeugnis (auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung) ist ein amtsärztliches Dokument, das bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf – zum Beispiel in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach ggf. einer Erstbelehrung. Einige Bundesländer ermöglichen die Erstertbelehrung auch online.

Wann muss ich eine Erkrankung beim Gesundheitsamt melden?

Meldepflichtige Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) müssen vom behandelnden Arzt oder dem Labor namentlich oder nicht namentlich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden – nicht vom Patienten selbst. Zu den meldepflichtigen Erkrankungen zählen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja, fast alle Gesundheitsämter in Deutschland bieten kostenlose oder günstige Impfberatung und in vielen Fällen auch Impfungen durch den amtsärztlichen Dienst an – insbesondere Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und Impfungen für Personen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter bieten auch Schulimpfprogramme in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten an. Kontaktdaten und Sprechzeiten finden Sie im jeweiligen Gesundheitsamt-Eintrag auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt