Gesundheitsamt Tübingen

Gesundheitsamt · Tübingen

Das Gesundheitsamt Tübingen in Tübingen ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Baden-Württemberg. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Tübingen Adresse & Kontakt

Fax

Öffnungszeiten

Montag–Freitag: 08:00–12:00 Uhr

Donnerstag: 13:00–16:00 Uhr

Adresse

Wilhelm-Keil-Straße 50
72072 Tübingen

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Infektionsschutz, Kinder- und Jugendgesundheit, Suchtpraevention

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Gesundheitsamt Tübingen

Das Gesundheitsamt Tübingen ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) in Baden-Württemberg. Es bearbeitet Aufgaben aus Gesundheitsschutz, Infektionsschutz und Hygieneüberwachung. Das Amt arbeitet mit anderen Gesundheitsbehörden, Schulen und sozialen Einrichtungen zusammen.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Tübingen ist die kommunale Gesundheitsbehörde mit folgenden Aufgaben:

  • Infektionsschutz: Überwachung und Kontrolle von meldepflichtigen Erkrankungen sowie Ausbruchsermittlungen.
  • Umwelthygiene: Inspektion und Überwachung von Trinkwasser- und Lebensmittelbetrieben sowie Hygieneüberwachung in Gemeinschaftseinrichtungen.
  • Schulgesundheitspflege: Schulärztliche Untersuchungen und Impfaktionen.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Unterstützung und Beratung von psychisch Erkrankten und deren Angehörigen.
  • Amtsärztliche Begutachtungen: Gutachten für Behörden und Gerichte.

Über Gesundheitsamt Tübingen

Das Gesundheitsamt informiert zu Gesundheitsthemen. Zu den Aufgaben gehört auch der Schutz von seltenen Vogelarten im Bereich Rottenburg am Neckar als Teil der umweltpolitischen Maßnahmen.

Standort & Kontakt

Adresse: Wilhelm-Keil-Straße 50, 72072 Tübingen. Telefon: 07071 207-3303. Das Gesundheitsamt bearbeitet Anfragen zeitnah und sachgerecht.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Baden-Württemberg oder alle Gesundheitsämter in Deutschland auf Sanoliste.

Öffentlicher Gesundheitsdienst in Deutschland

Das Gesundheitsamt Tübingen ist Teil des öffentlichen Gesundheitsdienstes und arbeitet gemäß dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Die Aufgaben umfassen Schuluntersuchungen zur Feststellung des Gesundheitszustandes von Kindern und Jugendlichen sowie Hygienekontrollen in Schulen und Kitas. Das Amt koordiniert auch Maßnahmen in Krisensituationen wie Pandemien.

Leistungen für Bürger

Das Gesundheitsamt Tübingen bietet folgende Dienstleistungen an:

  • Amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen
  • Impfberatung und Organisation öffentlicher Impfangebote
  • Beratung zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI)
  • Belehrungen nach § 43 Infektionsschutzgesetz (Gesundheitszeugnis für die Lebensmittelbranche)
  • Beratung bei Suchterkrankungen und psychischen Krisen
  • Begutachtungen für Behörden und Gerichte

Infektionsschutz & Prävention

Das Gesundheitsamt Tübingen überwacht die Einhaltung von Hygienevorgaben in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Kitas und Lebensmittelbetrieben. Bei Ausbrüchen meldepflichtiger Erkrankungen werden Infektionsketten ermittelt und notwendige Schutzmaßnahmen angeordnet. Diese Maßnahmen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und den Landesgesundheitsbehörden. Das Amt informiert die Bevölkerung zu präventiven Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten.

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Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Tübingen

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Tübingen?

Das Gesundheitsamt Tübingen in Tübingen ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Tübingen?

Das Gesundheitsamt Tübingen hat seinen Sitz in Tübingen. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

Wann brauche ich ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt Tübingen?

Ein Gesundheitszeugnis (Belehrung nach § 43 IfSG) benötigen alle Personen, die gewerbsmäßig mit Lebensmitteln umgehen – etwa in der Gastronomie, Bäckereien oder Lebensmittelproduktion. Die Erstbelehrung erfolgt durch das Gesundheitsamt, Folgebelehrungen durch den Arbeitgeber. Termine beim Gesundheitsamt Tübingen unter 07071 207-3303.

Welche Impfungen bietet das Gesundheitsamt Tübingen an?

Gesundheitsämter bieten in der Regel kostenlose oder kostengünstige Impfungen an, darunter Schutzimpfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Angebot variiert je nach Amt und umfasst häufig Impfungen gegen Masern, Grippe, FSME und Reiseimpfungen. Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt beim Gesundheitsamt Tübingen.

Was ist der sozialpsychiatrische Dienst?

Der sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes bietet Beratung und Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Er unterstützt bei Kriseninterventionen, vermittelt weiterführende Hilfsangebote und führt bei Bedarf aufsuchende Betreuung durch. Das Angebot ist vertraulich und kostenlos.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Ebene von Landkreis oder kreisfreier Stadt. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben ergeben sich aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den Gesundheitsdienstgesetzen der Länder: Infektionsschutz und Meldewesen, Hygiene- und Trinkwasserüberwachung, der amtsärztliche Dienst mit Gutachten und Untersuchungen, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst sowie die Belehrung nach § 43 IfSG für Lebensmittelberufe (umgangssprachlich Gesundheitszeugnis). Geleitet wird das Amt von einer Amtsärztin oder einem Amtsarzt. Im Verzeichnis finden Sie das zuständige Gesundheitsamt nach Bundesland und Stadt, mit Adresse und Kontaktdaten.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Aufgaben und Leistungen des Gesundheitsamts

Gesundheitszeugnis: die Belehrung nach § 43 IfSG

Meldepflicht und Infektionsschutz

Amtsärztlicher Dienst

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Reform und Zukunft des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die örtliche Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Es kümmert sich um Infektionsschutz und Meldewesen, Hygiene- und Trinkwasserüberwachung, den amtsärztlichen Dienst, Schuleingangsuntersuchungen, den sozialpsychiatrischen Dienst und die Belehrung nach § 43 IfSG.

Wie viele Gesundheitsämter gibt es in Deutschland?

Es gibt bundesweit rund 400 Gesundheitsämter, je nach Zählweise etwa 375 bis 400. Sie sind beim Landkreis oder der kreisfreien Stadt angesiedelt und bilden die kommunale Ebene des dreigliedrigen öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Wie finde ich das für mich zuständige Gesundheitsamt?

Zuständig ist das Gesundheitsamt Ihres Wohn- oder Beschäftigungsorts. Auf Sanoliste sind alle Gesundheitsämter nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse und Telefonnummer.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das frühere Gesundheitszeugnis ist heute die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz, nötig für Berufe mit Lebensmittelkontakt. Die Erstbelehrung erteilt das Gesundheitsamt, sie darf bei Arbeitsbeginn nicht älter als drei Monate sein. Die Gebühr legt die Kommune fest.

Wie oft muss die Belehrung nach § 43 IfSG wiederholt werden?

Die Erstbelehrung erfolgt einmalig durch das Gesundheitsamt. Danach muss der Arbeitgeber die Beschäftigten alle zwei Jahre erneut belehren und dies dokumentieren.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Das Infektionsschutzgesetz legt fest, welche Krankheiten und Erregernachweise meldepflichtig sind. Ärzte und Labore melden diese, heute überwiegend elektronisch über das System DEMIS, an das zuständige Gesundheitsamt.

Was ist der amtsärztliche Dienst?

Der amtsärztliche Dienst erstellt unabhängige Gutachten und Untersuchungen, etwa vor einer Verbeamtung, zur Dienstfähigkeit oder für Gerichte und Behörden. Geleitet wird er von einer Amtsärztin oder einem Amtsarzt mit der Zusatzqualifikation Öffentliches Gesundheitswesen.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Beratung und Tests an?

Viele Gesundheitsämter bieten kostenlose und teils anonyme Beratung und Tests an, etwa zu HIV und sexuell übertragbaren Infektionen oder Tuberkulose, sowie eine Impfberatung. Das genaue Angebot unterscheidet sich je nach Amt.

Was ist der ÖGD-Pakt?

Der Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst ist ein Programm von Bund und Ländern aus dem Jahr 2020. Er stellt bis 2026 rund 4 Milliarden Euro bereit, um die Gesundheitsämter personell zu stärken und zu digitalisieren, mit dem Ziel von etwa 5.000 zusätzlichen Stellen.

Ist das Gesundheitsamt für die Pflege oder Behandlung zuständig?

Nein. Das Gesundheitsamt behandelt in der Regel nicht selbst, sondern nimmt hoheitliche und beratende Aufgaben wahr. Für die ärztliche Behandlung sind niedergelassene Ärzte und Kliniken zuständig.

Zuletzt aktualisiert: 28.06.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt