Gesundheitsamt Unna

Gesundheitsamt · Unna

Das Gesundheitsamt Unna in Unna ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Nordrhein-Westfalen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Unna Adresse & Kontakt

Website

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Do 08:00-16:30

Fr 08:00-12:30

Adresse

Platanenallee 16
59425 Unna

Gesundheitsamt Unna im Überblick

Das Gesundheitsamt Unna in Unna ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Nordrhein-Westfalen, die seit ihrer Gründung im Jahr 1972 eine tragende Rolle im Gesundheitssystem der Region spielt. Es fungiert als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger in Gesundheitsfragen und trägt zur Förderung der öffentlichen Gesundheit durch verschiedene präventive und reaktive Maßnahmen bei. Die Behörde ist insbesondere zuständig für den Gesundheitsschutz, den Infektionsschutz, die Hygieneüberwachung sowie weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich des Kreises Unna.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Unna übernimmt als kommunale Gesundheitsbehörde eine Vielzahl von Aufgaben, die im Gesundheitsdienstgesetz Nordrhein-Westfalen klar geregelt sind. Zu den Kernaufgaben zählen:

  • Infektionsschutz: Dazu gehört die Überwachung und Kontrolle von Krankheiten, die von Mensch zu Mensch übertragen werden. Das Gesundheitsamt führt Ausbruchsmanagement durch und informiert die Öffentlichkeit über präventive Maßnahmen.
  • Umwelthygiene: Hierbei werden die hygienischen Bedingungen in gastronomischen Betrieben, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen regelmäßig kontrolliert, um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu gewährleisten.
  • Schulgesundheitspflege: Das Amt unterstützt Schulen durch Gesundheitsuntersuchungen und berät in Fragen der Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: In diesem Bereich hilft das Gesundheitsamt Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Beratung, Betreuung und die Vermittlung in geeignete Therapieangebote.
  • Amtsärztliche Begutachtungen: Die Erstellung von medizinischen Gutachten für verschiedene Anlässe, wie etwa die Beantragung von Erwerbsminderungsrenten, fällt ebenfalls in die Zuständigkeit des Gesundheitsamtes.

Über Gesundheitsamt Unna

Das Gesundheitsamt Unna ist nicht nur für die Gesundheitsversorgung der ansässigen Bevölkerung zuständig, sondern hat auch eine wichtige Rolle in der Integration neuer Mitbürger. Mit der neuen digitalen Integrationskarte stellt der Kreis Unna erstmals eine umfassende Übersicht über Beratungs‑ und Unterstützungsangebote für zugewanderte Menschen bereit. Diese Initiative fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die soziale Teilhabe von Migranten und Flüchtlingen in der Region. Darüber hinaus führt das Amt regelmäßig Aufklärungsprogramme zu Gesundheitsthemen wie Ernährung, Suchtprävention und sexuell übertragbaren Infektionen durch, um das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.

Ein besonderes Augenmerk legt das Gesundheitsamt Unna zudem auf den Kinderschutz und die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von sozial benachteiligten Gruppen. Die Kooperation mit anderen sozialen Institutionen und Organisationen ist dabei von zentraler Bedeutung, um ein integratives und ganzheitliches Gesundheitskonzept für alle Bürger zu schaffen. Das Gesundheitsamt ist somit ein wichtiger Partner für die verschiedenen sozialen Akteure im Landkreis Unna.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Unna ist unter folgender Adresse erreichbar: Platanenallee 16, 59425 Unna. Telefonisch können Sie das Amt unter der Nummer 02303 27-1053 erreichen. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich bei Fragen oder Anliegen direkt an das Gesundheitsamt zu wenden. Das Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und bietet in individuellen Fällen auch persönliche Beratungsgespräche an, um spezifische Gesundheitsfragen zu klären.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Nordrhein-Westfalen oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Unna

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Unna?

Das Gesundheitsamt Unna in Unna ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Unna?

Das Gesundheitsamt Unna hat seinen Sitz in Unna. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt