DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" Adresse & Kontakt
Das DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer"
Das DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" ist eine Pflegeeinrichtung in Erfurt, Sachsen-Anhalt. Das Heim richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner. Ein Team arbeitet rund um die Uhr vor Ort. Die Pflege verbindet fachliche Kompetenz mit persönlicher Betreuung. Die Einrichtung gehört zum Deutschen Roten Kreuz, einer der ältesten und größten Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" bietet Pflegeleistungen für unterschiedliche Bedarfe. Zu den Angeboten gehören:
- Vollstationäre Dauerpflege: Umfassende Unterstützung im Alltag für Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf.
- Kurzzeitpflege: Temporärer Aufenthalt, etwa nach Krankenhausaufenthalt oder zur Entlastung pflegender Angehöriger.
- Verhinderungspflege: Pflege vor Ort, wenn pflegende Angehörige eine Auszeit benötigen.
- Medizinische Grundversorgung: Ärztliche Kontrollen, Medikamentengabe und Behandlung bei gesundheitlichen Beschwerden.
- Mahlzeitenservice: Ausgewogene Ernährung nach speziellen Bedürfnissen.
- Freizeit- und Beschäftigungsangebote: Soziale Aktivitäten und Freizeitprogramme.
Das Heim bietet Gedächtnistraining, kreative Workshops und Ausflüge an.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme ist ein anerkanntes Pflegegrad-Zertifikat (Pflegegrade 1 bis 5) erforderlich. Der Grad wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bestimmt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Teil der monatlichen Pflegekosten.
Die Eigenanteile enthalten Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE). Das zuständige Sozialamt kann bei Bedarf finanzielle Unterstützung gewähren.
Standort und Erreichbarkeit
Das Pflegeheim befindet sich in der Warschauer Straße 12, 99089 Erfurt. Die Lage ermöglicht gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und regionale Einrichtungen. Besuche von Angehörigen sind unkompliziert möglich. Informationen zu verfügbaren Pflegeplätzen und aktuellen Angeboten sind über die Website oder telefonisch erhältlich.
Besondere Merkmale des Pflegeheims
Das DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" verfolgt einen integrativen Ansatz: neben medizinischer Versorgung steht psychosoziale Betreuung im Fokus. Ein Team aus Pflegekräften, Therapeuten und Ehrenamtlichen arbeitet zusammen. Das Heim fördert die Integration der Senioren in das soziale Umfeld durch Kooperationen mit Schulen und Kindergärten.
Kontakt und Aufnahme
Das Pflegeheim ist unter der Telefonnummer 0361 - 7842100 erreichbar. Das Team beantwortet Fragen zu verfügbaren Pflegeplätzen, Pflegegraden und dem Aufnahmeverfahren und informiert über den Aufnahmeprozess.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Sachsen-Anhalt oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer"
Welche Adresse hat DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer"?
DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" hat seinen Standort in Warschauer Straße 12, 99089 Erfurt, Sachsen-Anhalt.
Unter welcher Telefonnummer ist DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" erreichbar?
Sie erreichen DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" unter der Rufnummer 0361 - 7842100. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Art von Pflege wird in DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in Erfurt bietet DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Welcher Pflegegrad wird für DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" benötigt?
Stationäre Pflegeheime wie DRK Senioren- und Pflegeheim "Albert Schweitzer" betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.