Das Franziska-von-Hohenheim-Stift im Überblick
Das Pflegeheim Franziska-von-Hohenheim-Stift in Jettingen, Baden-Württemberg, hat sich als vertrauensvolle Anlaufstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen etabliert. Die Einrichtung legt großen Wert darauf, ihren Bewohnerinnen und Bewohnern einen sicheren und komfortablen Lebensraum zu bieten. Schwerpunkt der Pflege ist es, auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner einzugehen und deren Lebensqualität durch eine ganzheitliche Pflege zu fördern. Die Kombination aus professioneller Pflege, sozialer Betreuung und einem ansprechenden Wohnambiente trägt dazu bei, dass sich die Menschen dort wohl und geborgen fühlen.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Franziska-von-Hohenheim-Stift wird vollstationäre Pflege auf hohem Niveau angeboten, die als Grundlage auf die speziellen Bedürfnisse der Einzelnen zugeschnitten ist. Professionelle, geschulte Pflegekräfte stehen rund um die Uhr zur Verfügung, um optimale Versorgung sicherzustellen. Neben der Grund- und Behandlungspflege werden auch vielfältige Unterstützungsangebote organisiert, unter anderem:
- Aktivierende Pflege: Durch gezielte Angebote zur Förderung der Selbstständigkeit werden die Bewohner angeregt, aktiv am Alltagsleben teilzunehmen.
- Gedächtnisübungen: Speziell entwickelte Übungen tragen zur Förderung der kognitiven Fähigkeiten bei und helfen, das Gedächtnis der Seniorinnen und Senioren zu trainieren.
- Kulturelle Veranstaltungen: Das Programm beinhaltet regelmäßige kulturelle Veranstaltungen, wie Musik- und Theaterabende, um die soziale Interaktion und Lebensfreude zu fördern.
Die Einrichtung ist darauf bedacht, in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten auch ergänzende Therapieformen, wie physiotherapeutische Maßnahmen, im Rahmen der Pflege anzubieten.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme im Franziska-von-Hohenheim-Stift wird ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Dieser Pflegegrad wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) anhand von diversen Kriterien festgelegt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt, abhängig vom festgestellten Pflegegrad, einen Teil der Kosten für die Pflegeleistungen. Die Höhe der Kostenübernahme variiert drastisch und es ist notwendig, sich im Voraus über den individuellen Zuschuss zu informieren.
Der Eigenanteil, der von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden muss, setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, darunter:
- Unterkunftskosten: Der Preis für die Unterbringung im Heim.
- Verpflegungskosten: Die Ausgaben für die tägliche Versorgung mit Mahlzeiten.
- Investitionskosten: Diese Kosten decken notwendige Investitionen in die Einrichtung.
- Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE): Einheitliche Kosten, die über alle Bewohner verteilt werden.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt Hilfe zur Pflege zu beantragen, sodass den Bewohnern und deren Angehörigen unter Umständen finanzielle Entlastung geboten werden kann.
Standort und regionale Bedeutung
Das Franziska-von-Hohenheim-Stift liegt zentral in Jettingen, einer Gemeinde, die sowohl ländlichen als auch städtischen Charme vereint. Die ruhige Lage in der Heubergring 10 ermöglicht den Bewohnern eine angenehme Umgebung, die sowohl Natur als auch eine gute Anbindung an städtische Einrichtungen bietet. Die regionale Bedeutung des Stifts ergibt sich nicht nur durch die Bereitstellung von Pflegeplätzen, sondern auch durch die Förderung des sozialen Miteinanders und die Integration von älteren Menschen in die Gemeinde. In der Umgebung gibt es zahlreiche Freizeitangebote, die den Bewohnern auch außerhalb der Einrichtung zugänglich sind und zu einem aktiven Lebensstil anregen.
Kontakt und Aufnahme
Um mehr über die Pflegeleistungen, freien Kapazitäten und die individuellen Aufnahmebedingungen zu erfahren, können Interessierte direkt mit dem Franziska-von-Hohenheim-Stift in Kontakt treten. Das Personal steht bereit, um spezifische Fragen zu den Kosten, Pflegegraden und den vielfältigen Angeboten zu beantworten. Die engagierten Mitarbeiter des Stifts legen Wert auf persönliche Beratung und individuelle Betreuung von Anfang an, um den Übergang in das Pflegeheim für die Bewohner so angenehm wie möglich zu gestalten.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Franziska-von-Hohenheim-Stift
Wo befindet sich Franziska-von-Hohenheim-Stift?
Die Adresse lautet: Heubergring 10, 71131 Jettingen, Baden-Württemberg. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie kann ich Franziska-von-Hohenheim-Stift kontaktieren?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Franziska-von-Hohenheim-Stift in Jettingen. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Welche Art von Pflege wird in Franziska-von-Hohenheim-Stift angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in Jettingen bietet Franziska-von-Hohenheim-Stift typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Franziska-von-Hohenheim-Stift einziehen?
Für einen Einzug in Franziska-von-Hohenheim-Stift oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.
Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?
In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.
Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?
Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.
Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?
Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.