Franziskus-Hospiz Hochdahl Erkrath im Überblick
Das Franziskus-Hospiz Hochdahl ist eine stationäre Hospizeinrichtung in Erkrath-Hochdahl im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen. Gegründet im Jahr 2004, verfolgt die Einrichtung das Ziel, schwerstkranken und sterbenden Menschen eine würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase zu bieten. Die Institution ist Teil der Franziskaner-Tradition, die stark von den Werten der Armut, des Mitgefühls und der Achtung der Würde jedes Menschen geprägt ist. Das Hospiz stellt damit einen wichtigen Anlaufpunkt für betroffene Familien dar, die in einer Zeit großer emotionaler Belastung Unterstützung benötigen.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Franziskus-Hospiz bietet eine Vielzahl von spezialisierten Dienstleistungen, um den individuellen Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. Zu den Kernangeboten zählen:
- Palliative Pflege: Hierbei liegt der Fokus auf der Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen, wobei das Ziel die Verbesserung der Lebensqualität ist. Das Team besteht aus erfahrenen Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten, die eng zusammenarbeiten, um eine umfassende Versorgung sicherzustellen.
- Schmerztherapie: Die qualifizierte Schmerztherapie wird durch Fachärzte geleitet, die individuelle Therapiepläne erstellen, um Schmerzen adäquat zu behandeln und zu kontrollieren.
- Begleitung der Angehörigen: Angehörige erfahren ebenfalls Unterstützung in Form von Gesprächen und Workshops, die ihnen helfen, mit der emotionalen Belastung umzugehen und die Trauer zu verarbeiten.
- Ehrenamtliche Hospizhelfer: Diese Personen spielen eine wesentliche Rolle in der Betreuung der Bewohner, indem sie Zeit schenken, Gespräche führen und emotionale Unterstützung bieten.
- Kunst- und Musiktherapie: Diese Therapien sind integrative Bestandteile des Angebots, die helfen, die Lebensqualität zu steigern und den Bewohnern einen kreativen Ausdruck ihrer Gefühle zu ermöglichen.
- Seelsorgerliche Begleitung: Unabhängig von der jeweiligen Religionszugehörigkeit erhalten die Bewohner und ihre Familien die Möglichkeit zur geistlichen Begleitung, um Fragen der Spiritualität und des Glaubens zu klären.
Standort Erkrath / Nordrhein-Westfalen
Erkrath, eine kleine Stadt im Kreis Mettmann, liegt zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und Wuppertal. Der Stadtteil Hochdahl ist sowohl über die A46 als auch über die S-Bahn (S28 Düsseldorf–Erkrath) gut angebunden, was den Zugang zum Hospiz für Angehörige und Besucher erleichtert. Der Standort bietet zudem eine ruhige und naturnahe Umgebung, die zur Erholung beiträgt und ein würdiges Umfeld für die letzten Lebensphasen der Bewohner schafft.
Das Franziskus-Hospiz Hochdahl hat sich nicht nur in der Region, sondern auch über die kommunalen Grenzen hinaus einen guten Ruf erarbeitet. In Kooperation mit verschiedenen Krankenhäusern, Arztpraxen und weiteren sozialen Einrichtungen sorgt das Hospiz für eine kontinuierliche Austauschbasis, die eine ganzheitliche Versorgung gewährleistet. Hierdurch wird das Hospiz zu einem wichtigen Teil des Gesundheitssystems in Nordrhein-Westfalen und trägt zur Verbesserung der palliativmedizinischen Versorgung bei.
Ein weiterer Aspekt, der das Franziskus-Hospiz hervorhebt, ist sein Engagement in der Ausbildung von Pflegekräften und Ehrenamtlichen. Die Einrichtungen bieten regelmäßig Fortbildungen und Schulungen an, um die Fachkompetenz von Pflegekräften in der Palliativversorgung zu fördern. Dies kommt nicht nur den Bewohnern zugute, sondern stärkt auch das gesamte Gesundheitssystem in der Region und sorgt dafür, dass Qualität und Mitgefühl im Vordergrund stehen.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Franziskus-Hospiz Hochdahl
Wo befindet sich Franziskus-Hospiz Hochdahl?
Die Adresse lautet: Trills 27, 40699 Erkrath, Nordrhein-Westfalen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Unter welcher Telefonnummer ist Franziskus-Hospiz Hochdahl erreichbar?
Franziskus-Hospiz Hochdahl ist telefonisch unter +49 2104 9372-0 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.
Welche Art von Pflege wird in Franziskus-Hospiz Hochdahl angeboten?
Franziskus-Hospiz Hochdahl bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Erkrath vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Was kostet ein Platz in Franziskus-Hospiz Hochdahl?
Die monatlichen Kosten in Franziskus-Hospiz Hochdahl bestehen aus dem gesetzlichen Eigenanteil und dem von der Pflegekasse übernommenen Anteil. Dazu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionsmaßnahmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
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Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.
Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?
In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.
Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?
Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.
Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?
Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.