Murgtal-Wohnstift

Pflegeheime · Gernsbach

Das Murgtal-Wohnstift in Gernsbach gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg.

Murgtal-Wohnstift Adresse & Kontakt

Adresse

Weinauer Straße 29
76593 Gernsbach

Das Murgtal-Wohnstift im Überblick

Das Murgtal-Wohnstift in Gernsbach wurde 1996 gegründet und ist eine wichtige Institution in der Region, die sich auf die stationäre Pflege von älteren und hilfsbedürftigen Menschen spezialisiert hat. Mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Bewohner bietet das Wohnstift eine würdevolle, individuelle und fachgerechte Pflege. Darüber hinaus legt die Einrichtung großen Wert darauf, ein angenehmes Wohnumfeld zu schaffen, in dem sich die Bewohner wohlfühlen können. Durch den Einsatz moderner Pflegemethoden und die Integration der neuesten technologischen Entwicklungen wird die Lebensqualität der Bewohner stetig verbessert.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Das Murgtal-Wohnstift zeichnet sich durch ein vielfältiges Angebot an Pflegeleistungen aus. Die professionelle Pflege und Betreuung sind 24 Stunden am Tag gewährleistet, einschließlich ganzheitlicher Pflegekonzepte, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohneres abgestimmt sind. Das Leistungsspektrum reicht von der Grundpflege, wie z.B. Körperpflege und Mobilisation, bis hin zur medizinischen Behandlungspflege, die von qualifizierten Fachkräften durchgeführt wird. Neben diesen grundlegenden Angeboten erhalten die Bewohner auch soziale Betreuung und Teilnahme an Beschäftigungstherapien, die darauf abzielen, die geistige und körperliche Aktivität zu fördern. Zudem bietet das Wohnstift ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, welches kulturelle, sportliche und geschichtliche Aktivitäten umfasst.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Um in das Murgtal-Wohnstift aufgenommen zu werden, ist ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich, der die Schwere der Pflegebedürftigkeit dokumentiert. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt abhängig vom jeweiligen Pflegegrad einen prozentualen Anteil der anfallenden Kosten. Es ist zu beachten, dass der verbleibende Eigenanteil, der Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten sowie der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) umfasst, von den Bewohnern oder deren Angehörigen selbst getragen werden muss. Um eine finanzielle Entlastung zu erzielen, ist unter bestimmten Voraussetzungen die Beantragung von ergänzender Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt möglich. Die Mitarbeitenden des Wohnstifts stehen den Angehörigen hier beratend zur Seite und unterstützen beim Antragsprozess.

Standort und Erreichbarkeit

Das Murgtal-Wohnstift ist strategisch günstig in der Weinauer Straße 29, 76593 Gernsbach im malerischen Baden-Württemberg gelegen. Die Lage des Wohnstifts zeichnet sich durch die Nähe zur Natur und zu verschiedenen Freizeiteinrichtungen aus, die es den Bewohnern ermöglichen, sich auch außerhalb der Einrichtung zu betätigen. Darüber hinaus sind die Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr sowie örtliche Versorgungseinrichtungen für Angehörige und Besucher optimal gestaltet. Aktuelle Informationen zu freien Pflegeplätzen und Angeboten erfahren Interessierte direkt über die Einrichtung, die jederzeit bereit ist, umfassende Auskünfte zu erteilen.

Kontakt und Aufnahme

Für eine persönliche Beratung steht das Team des Murgtal-Wohnstifts unter der Telefonnummer +49 7224 93880 jederzeit zur Verfügung. Auf Wunsch können individuelle Informationen zu freien Plätzen, Pflegegraden und dem Aufnahmeverfahren eingeholt werden. Die Mitarbeitenden des Wohnstifts sind erfahren im Umgang mit den Belangen von Angehörigen und nehmen sich Zeit, um alle Fragen kompetent zu beantworten. Ein Besuch vor Ort ist ebenfalls möglich, um das Wohnumfeld und die vorhandenen Einrichtungen kennenzulernen. Die effiziente und einfühlsame Kommunikation und die transparente Vorgehensweise bei der Aufnahme sind zentrale Elemente, die das Murgtal-Wohnstift zu einem vertrauensvollen Partner in der Pflege machen.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Murgtal-Wohnstift

Wie lautet die Adresse von Murgtal-Wohnstift?

Murgtal-Wohnstift hat seinen Standort in Weinauer Straße 29, 76593 Gernsbach, Baden-Württemberg.

Unter welcher Telefonnummer ist Murgtal-Wohnstift erreichbar?

Murgtal-Wohnstift ist telefonisch unter +49 7224 93880 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Murgtal-Wohnstift?

Als stationäres Pflegeheim in Gernsbach bietet Murgtal-Wohnstift typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welche Pflegegrade werden in Murgtal-Wohnstift betreut?

Für die Aufnahme in Murgtal-Wohnstift oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.

Profil unvollständig ☎ Telefon Logo

Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime