Seniorenresidenz

Pflegeheime · Dessau-Roßlau

Die Seniorenresidenz in Dessau-Roßlau ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt.

Seniorenresidenz Adresse & Kontakt

Adresse

Funkplatz 8
06844 Dessau-Roßlau

Seniorenresidenz Dessau-Roßlau im Überblick

Die Seniorenresidenz in Dessau-Roßlau wurde im Jahr 2010 gegründet und hat sich seitdem als wichtige Institution für die Altenpflege in der Region etabliert. Die Einrichtung ist in einem modern gestalteten Gebäude untergebracht, das sowohl funktionale als auch wohnliche Aspekte vereint. Hier finden ältere Menschen in der Doppelstadt an der Mulde, die für ihre bedeutende Rolle in der Bauhaus-Bewegung und als UNESCO-Welterbestätte bekannt ist, eine professionelle Pflege und ein aktives Gemeinschaftsleben. Die Residenz bietet neben der Pflege auch Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe, was besonders für die Lebensqualität der Bewohner von großer Bedeutung ist.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Pflegekonzept der Seniorenresidenz umfasst eine ganzheitliche Betreuung. Neben der vollstationären Pflege, die rund um die Uhr gewährleistet ist, bietet die Einrichtung auch Kurzzeitpflege an. Diese Form der Pflege richtet sich an Angehörige, die temporär entlastet werden wollen, sei es aufgrund von Krankheit oder Urlaub. Ein besonderes Augenmerk gilt den Menschen mit Demenz. Hierfür gibt es spezielle Betreuungsleistungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Demenzkranken abgestimmt sind.

Das Angebot wird durch kulturelle Aktivitäten und gesellige Veranstaltungen, wie etwa Musikevents oder Handwerksworkshops, ergänzt. Regelmäßige Spaziergänge in der Umgebung, insbesondere in den weitläufigen Elbauen, sind Teil des Betreuungsalltags. Dadurch wird nicht nur die körperliche Gesundheit der Bewohner gefördert, sondern auch das soziale Miteinander gestärkt. Kunst- und Kulturprojekte sind ein weiterer wichtiger Bestandteil der heimatlichen Atmosphäre in der Seniorenresidenz, sodass die Bewohner auch ihre kreativen Talente ausleben können.

Standort Dessau-Roßlau / Brandenburg

Dessau-Roßlau ist eine Stadt mit einer ausgeprägten Geschichte und kulturellen Bedeutung. Sie liegt an der Elbe zwischen Magdeburg und Halle (Saale) und ist über die A9 sowie den Bahnhof Dessau Hauptbahnhof gut erreichbar. Die Prädikate der Stadt als Bauhaus-Museum und Teil der Gartenreichen Dessau-Wörlitz ziehen nicht nur Touristen, sondern bieten auch den Bewohnern der Seniorenresidenz vielfältige Möglichkeiten, aktiv am kulturellen Leben teilzunehmen. Ausflüge zu den berühmten Bauhaus-Bauten und den umliegenden Gärten stärken das Gemeinschaftsgefühl der Senioren und sorgen für anregende Erfahrungen.

Die Seniorenresidenz legt großen Wert auf die Integration lokaler Angebote. Kooperationen mit mehreren Einrichtungen und Institutionen der Stadt ermöglichen es den Bewohnern, an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen, wodurch sie weiterhin ein aktives und erfülltes Leben führen können. Diese enge Verknüpfung mit der Region trägt nicht nur zur sozialen Teilhabe der Senioren bei, sondern verankert die Residenz auch als wichtigen Teil der kommunalen Gemeinschaft.

Regulatorische Einordnung und Bedeutung für die Region

Die Seniorenresidenz unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben gemäß dem Sozialgesetzbuch XI (SGB XI), welches die soziale Pflegeversicherung regelt. Die Qualität der Pflege und die Einhaltung der Standards werden regelmäßig durch die zuständige Landesbehörde überprüft. Dies gewährleistet, dass die Bewohner in einer sicheren und förderlichen Umgebung leben. Die Einrichtung verfolgt das Ziel, die Eigenständigkeit der Menschen so lange wie möglich zu erhalten und unterstützt sie dabei, ihre Selbstbestimmung zu bewahren.

Die Seniorenresidenz spielt eine wesentliche Rolle in der Region, insbesondere durch die Bereitstellung von Pflegeplätzen und die Schaffung von Arbeitsplätzen für Fachkräfte im Bereich der Altenpflege. Darüber hinaus engagiert sich die Einrichtung auch in der Ausbildung von Pflegekräften, die so das nötige Wissen sowie praktische Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen erwerben können. Diese Ausbildungsangebote tragen zur Stärkung der Altenpflege in Dessau-Roßlau und Umgebung bei und unterstützen die demografische Entwicklung der Region.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Sachsen-Anhalt oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Seniorenresidenz

Welche Adresse hat Seniorenresidenz?

Die Adresse lautet: Funkplatz 8, 06844 Dessau-Roßlau, Brandenburg. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Unter welcher Telefonnummer ist Seniorenresidenz erreichbar?

Sie erreichen Seniorenresidenz unter der Rufnummer 0340 / 21 69 73. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.

Welche Art von Pflege wird in Seniorenresidenz angeboten?

Als stationäres Pflegeheim in Dessau-Roßlau bietet Seniorenresidenz typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welche Pflegegrade werden in Seniorenresidenz betreut?

Stationäre Pflegeheime wie Seniorenresidenz betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime