Seniorenzentrum Hildegard von Bingen Adresse & Kontakt
Seniorenzentrum Hildegard von Bingen Steimbke
Das Seniorenzentrum Hildegard von Bingen ist eine Pflegeeinrichtung in Steimbke, einer Gemeinde in der Samtgemeinde Eilsen im Landkreis Nienburg/Weser, Niedersachsen. Die Gründung des Zentrums fand im Jahr 2003 statt. Benannt nach der heiligen Hildegard von Bingen, die im 12. Jahrhundert lebte und für ihre Werke in Medizin und Spiritualität bekannt ist, orientiert sich das Seniorenzentrum an einer ganzheitlichen Pflege, die Körper, Seele und Geist einbezieht. Im Laufe der Jahre hat sich das Zentrum zu einem Bestandteil der lokalen Gemeinschaft entwickelt, das Senioren neben pflegerischer Versorgung auch soziale Einbindung und Alltagsgestaltung im Alter bietet.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Seniorenzentrum Hildegard von Bingen bietet vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege für pflegebedürftige Senioren an. Die Pflege ist auf den einzelnen Bewohner abgestimmt und wahrt dessen Würde. In Anlehnung an das Leitbild der Namenspatronin fließen naturheilkundliche Ansätze in das Betreuungskonzept ein. Gartenarbeit und naturnahe Beschäftigungsangebote wie Kräuterwanderungen und gemeinschaftliches Gärtnern ergänzen die pflegerische Versorgung und fördern die Wahrnehmung der Umgebung sowie die soziale Interaktion. Aktivierende Maßnahmen unterstützen die Selbstständigkeit der Bewohner; regelmäßige kulturelle Veranstaltungen, Bildungsprogramme und Ausflüge in die umliegende Natur ergänzen den Alltag.
Standort Steimbke / Region Mittelweser
Steimbke liegt in der Samtgemeinde Eilsen im Landkreis Nienburg/Weser in der mittelniedersächsischen Tiefebene. Die ländliche Region an der Weser bietet eine ruhige und naturnahe Umgebung. Die infrastrukturelle Anbindung an die Städte Nienburg und Grafschaft Diepholz trägt dazu bei, dass die Bewohner des Seniorenzentrums in der Region gut erreichbar sind. Das Seniorenzentrum Hildegard von Bingen richtet sich an Senioren aus Steimbke und den umliegenden Gemeinden des Landkreises Nienburg und ermöglicht eine stationäre Pflege in vertrauter regionaler Umgebung. Dies erleichtert den Kontakt zu Familien und Freunden. Das Zentrum beteiligt sich an lokalen Festen und Veranstaltungen und unterhält damit eine Verbindung zur Gemeinde, die über die pflegerische Versorgung hinausgeht.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsmanagement
Das Seniorenzentrum Hildegard von Bingen unterliegt den gesetzlichen Vorgaben des Sozialgesetzbuches XI, das die Rahmenbedingungen für die Pflegeversicherung in Deutschland festlegt. Die Einrichtung hält Qualitätsstandards ein, die regelmäßig durch externe Auditoren überprüft werden. Dies umfasst pflegerische wie organisatorische Prozesse. Durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen des Pflegepersonals wird sichergestellt, dass alle Mitarbeitenden über aktuelle pflegerische Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
Weitere Informationen: Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Seniorenzentrum Hildegard von Bingen
Welche Adresse hat Seniorenzentrum Hildegard von Bingen?
Seniorenzentrum Hildegard von Bingen befindet sich in der Hauptstraße 35, 31634 Steimbke, Niedersachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie lautet die Telefonnummer von Seniorenzentrum Hildegard von Bingen?
Die Telefonnummer von Seniorenzentrum Hildegard von Bingen lautet +49613570660. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Seniorenzentrum Hildegard von Bingen?
Als stationäres Pflegeheim in Steimbke bietet Seniorenzentrum Hildegard von Bingen typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Was kostet ein Platz in Seniorenzentrum Hildegard von Bingen?
Die Kosten für einen Pflegeplatz in Seniorenzentrum Hildegard von Bingen setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Seniorenzentrum Hildegard von Bingen direkt.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.