Gesundheitsamt Frankfurt am Main im Überblick
Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main in Frankfurt am Main fungiert als eine essentielle Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Hessen. Mit der Gründung im Jahr 1866 blickt das Amt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Es hat sich im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt und angepasst, um den wachsenden Anforderungen der Bevölkerung in Bezug auf Gesundheitsschutz und Prävention gerecht zu werden. Die Institution spielt eine zentrale Rolle im Gesundheitssystem der Stadt Frankfurt und ist verantwortlich für diverse Aufgaben, die das Wohl der Bürger fördern.
Aufgaben & Zuständigkeiten
Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main übernimmt als kommunale Gesundheitsbehörde eine Vielzahl von Aufgaben. Dazu gehören:
- Infektionsschutz: Die Überwachung und Kontrolle von übertragbaren Krankheiten gehört zu den Hauptaufgaben. Dies umfasst unter anderem die Meldung, Nachverfolgung und Eindämmung von Infektionen, um die öffentliche Gesundheit zu sichern.
- Umwelthygiene: Die Abteilung für Umwelthygiene befasst sich mit der Überwachung der Luft- und Wasserqualität sowie des Lebensmittelangebots. Insbesondere wird darauf geachtet, dass die gesetzlichen Vorgaben zum Gesundheitsschutz eingehalten werden.
- Schulgesundheitspflege: Im Rahmen der Schulgesundheitspflege führt das Gesundheitsamt Gesundheitsuntersuchungen durch und berät Schulen und Lehrer zur gesundheitlichen Förderung und Prävention bei Schülerinnen und Schülern.
- Sozialpsychiatrischer Dienst: Dieser Dienst bietet Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige. Ziel ist es, Betroffene in ihre Selbstständigkeit zu begleiten und geeignete Hilfsangebote zur Verfügung zu stellen.
- Amtsärztliche Begutachtungen: Hierzu zählt die Erstellung von medizinischen Gutachten, was insbesondere für bestimmte Berufszulassungen oder im Rahmen von rechtlichen Auseinandersetzungen von Bedeutung ist.
Die spezifischen Aufgaben sind im Gesundheitsdienstgesetz Hessen klar geregelt, was den Rahmen für die Tätigkeiten des Amtes bildet und die gesetzliche Grundlage für die Bereitstellung von Dienstleistungen schafft.
Standort & Kontakt
Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main ist unter folgender Adresse erreichbar: Breite Gasse 28, 60313 Frankfurt am Main. Für telefonische Anfragen steht die Nummer 069 212 33970 zur Verfügung. Die Behörde ist von Montag bis Freitag geöffnet, was es Bürgern ermöglicht, direkt vor Ort Unterstützung zu bekommen.
Durch die zentrale Lage im Herzen von Frankfurt ist das Gesundheitsamt nicht nur gut erreichbar, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der städtischen Gesundheitsinfrastruktur. Die Verwaltung arbeitet eng mit anderen Institutionen, wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Gesundheitsdienstleistern, zusammen, um koordinierte Gesundheitsprogramme und Präventionsmaßnahmen zu realisieren.
Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main ist eine wesentliche Institution, die zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung beiträgt. Es leistet einen bedeutenden Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Region, indem es präventive Maßnahmen fördert und auf akute gesundheitliche Bedrohungen reagiert.
Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Hessen oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Frankfurt am Main
Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Frankfurt am Main?
Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main in Frankfurt am Main ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.
Wo befindet sich das Gesundheitsamt Frankfurt am Main?
Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.
Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?
Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.
Gesundheitsamt in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Gesundheitsamt nach Standort
Über Gesundheitsamt
Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.
Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland
Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.
Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter
Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.
Das zuständige Gesundheitsamt finden
Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.
Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes
Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.
Was macht ein Gesundheitsamt?
Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.
Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?
Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.
Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?
Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.
Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?
Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.
Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?
Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.
Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?
Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.
Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?
Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.