Gesundheitsamt Frankfurt am Main

Gesundheitsamt · Frankfurt am Main

Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main in Frankfurt am Main ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Hessen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Frankfurt am Main Adresse & Kontakt

Website

Fax

Adresse

Breite Gasse 28
60313 Frankfurt am Main

Gesundheitsamt Frankfurt am Main im Überblick

Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main in Frankfurt am Main fungiert als eine essentielle Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Hessen. Mit der Gründung im Jahr 1866 blickt das Amt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Es hat sich im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt und angepasst, um den wachsenden Anforderungen der Bevölkerung in Bezug auf Gesundheitsschutz und Prävention gerecht zu werden. Die Institution spielt eine zentrale Rolle im Gesundheitssystem der Stadt Frankfurt und ist verantwortlich für diverse Aufgaben, die das Wohl der Bürger fördern.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main übernimmt als kommunale Gesundheitsbehörde eine Vielzahl von Aufgaben. Dazu gehören:

  • Infektionsschutz: Die Überwachung und Kontrolle von übertragbaren Krankheiten gehört zu den Hauptaufgaben. Dies umfasst unter anderem die Meldung, Nachverfolgung und Eindämmung von Infektionen, um die öffentliche Gesundheit zu sichern.
  • Umwelthygiene: Die Abteilung für Umwelthygiene befasst sich mit der Überwachung der Luft- und Wasserqualität sowie des Lebensmittelangebots. Insbesondere wird darauf geachtet, dass die gesetzlichen Vorgaben zum Gesundheitsschutz eingehalten werden.
  • Schulgesundheitspflege: Im Rahmen der Schulgesundheitspflege führt das Gesundheitsamt Gesundheitsuntersuchungen durch und berät Schulen und Lehrer zur gesundheitlichen Förderung und Prävention bei Schülerinnen und Schülern.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Dieser Dienst bietet Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige. Ziel ist es, Betroffene in ihre Selbstständigkeit zu begleiten und geeignete Hilfsangebote zur Verfügung zu stellen.
  • Amtsärztliche Begutachtungen: Hierzu zählt die Erstellung von medizinischen Gutachten, was insbesondere für bestimmte Berufszulassungen oder im Rahmen von rechtlichen Auseinandersetzungen von Bedeutung ist.

Die spezifischen Aufgaben sind im Gesundheitsdienstgesetz Hessen klar geregelt, was den Rahmen für die Tätigkeiten des Amtes bildet und die gesetzliche Grundlage für die Bereitstellung von Dienstleistungen schafft.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main ist unter folgender Adresse erreichbar: Breite Gasse 28, 60313 Frankfurt am Main. Für telefonische Anfragen steht die Nummer 069 212 33970 zur Verfügung. Die Behörde ist von Montag bis Freitag geöffnet, was es Bürgern ermöglicht, direkt vor Ort Unterstützung zu bekommen.

Durch die zentrale Lage im Herzen von Frankfurt ist das Gesundheitsamt nicht nur gut erreichbar, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der städtischen Gesundheitsinfrastruktur. Die Verwaltung arbeitet eng mit anderen Institutionen, wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Gesundheitsdienstleistern, zusammen, um koordinierte Gesundheitsprogramme und Präventionsmaßnahmen zu realisieren.

Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main ist eine wesentliche Institution, die zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung beiträgt. Es leistet einen bedeutenden Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Region, indem es präventive Maßnahmen fördert und auf akute gesundheitliche Bedrohungen reagiert.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Hessen oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Frankfurt am Main

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Frankfurt am Main?

Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main in Frankfurt am Main ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Frankfurt am Main?

Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Ein Gesundheitsamt ist die zuständige Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene in Deutschland. Die bundesweit rund 400 Gesundheitsämter sind nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen für Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und den sozialpsychiatrischen Dienst zuständig. Daneben beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Seit der COVID-19-Pandemie wurden Gesundheitsämter erheblich personell und digital aufgerüstet; das Pakt-ÖGD-Programm stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Die Dienstleistungen sind für alle Einwohner zugänglich, die meisten Beratungsangebote kostenlos. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind nach Bundesland und Stadt sortiert aufgeführt – mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und direkten Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Das für Sie zuständige Gesundheitsamt richtet sich nach Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Alle rund 400 Gesundheitsämter in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert – mit Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Für Anliegen wie Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen halten die Ämter auf ihren Websites spezifische Formulare und Kontakte bereit.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist – und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was ist ein Gesundheitsamt?

Ein Gesundheitsamt ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Seuchenprävention, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in einem bestimmten Landkreis oder einer kreisfreien Stadt.

Was sind die Aufgaben des Gesundheitsamts?

Gesundheitsämter übernehmen Infektionsschutz und Meldewesen, überwachen Lebensmittelbetriebe und Trinkwasser, führen Schuleingangsuntersuchungen durch und betreiben den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Hinzu kommen der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Das zuständige Gesundheitsamt richtet sich nach Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Die Adresse und Telefonnummer finden Sie auf der Website Ihrer Gemeinde oder Ihres Landkreises sowie in der Übersicht aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Je nach Anliegen benötigen Sie unterschiedliche Unterlagen. Für Schuleingangsuntersuchungen reichen Impfpass und ggf. Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste ist ein Lichtbildausweis erforderlich. Für Meldungen nach Infektionsschutzgesetz genügen in der Regel Angaben des behandelnden Arztes.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo beantrage ich es?

Ein Gesundheitszeugnis (auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung) ist ein amtsärztliches Dokument, das bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf – zum Beispiel in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach ggf. einer Erstbelehrung. Einige Bundesländer ermöglichen die Erstertbelehrung auch online.

Wann muss ich eine Erkrankung beim Gesundheitsamt melden?

Meldepflichtige Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) müssen vom behandelnden Arzt oder dem Labor namentlich oder nicht namentlich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden – nicht vom Patienten selbst. Zu den meldepflichtigen Erkrankungen zählen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja, fast alle Gesundheitsämter in Deutschland bieten kostenlose oder günstige Impfberatung und in vielen Fällen auch Impfungen durch den amtsärztlichen Dienst an – insbesondere Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und Impfungen für Personen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter bieten auch Schulimpfprogramme in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten an. Kontaktdaten und Sprechzeiten finden Sie im jeweiligen Gesundheitsamt-Eintrag auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt