Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss

Gesundheitsamt · Bad Homburg v.d. Höhe

Das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss in Bad Homburg v.d. Höhe ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Hessen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss Adresse & Kontakt

Telefon

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Mi 07:30-12:00, 13:00-16:00

Do 07:30-12:00, 13:00-16:30

Fr 07:30-12:00

Adresse

Ludwig-Erhard-Anlage 1-5
61352 Bad Homburg v.d. Höhe

Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss im Überblick

Das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss, mit Sitz in Bad Homburg v.d. Höhe, wurde 1866 gegründet und hat sich seitdem als essentielle Institution im öffentlichen Gesundheitsdienst in Hessen etabliert. Die Behörde agiert als zentrale Anlaufstelle für Gesundheitsfragen und trägt maßgeblich zum Schutz der Bevölkerung durch präventive Maßnahmen, Forschung und gesundheitliche Aufklärung bei. Ihre Zuständigkeiten erstrecken sich über das gesamte Spektrum des Gesundheitsschutzes, unter anderem in den Bereichen Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, sowie sozialmedizinische und soziale Dienste.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Zu den Aufgaben des Gesundheitsamtes Hochtaunuskreiss zählen unter anderem der Infektionsschutz, die Umwelthygiene sowie die Schulgesundheitspflege. Darüber hinaus führt das Gesundheitsamt amtsärztliche Begutachtungen durch und ist für die Hygienekontrollen in verschiedenen Einrichtungen zuständig. Diese Zuständigkeiten sind im Gesundheitsdienstgesetz Hessen festgelegt, welches den rechtlichen Rahmen für die Tätigkeit des Amtes bildet. Zudem ist das Amt aktiv in die Förderung von Präventionsprogrammen eingebunden, um die Gesundheit der Bevölkerung langfristig zu sichern.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss ist in zentraler Lage in Bad Homburg v.d. Höhe zu finden: Ludwig-Erhard-Anlage 1-5, 61352 Bad Homburg v.d. Höhe. Die Kontaktaufnahme ist unter der Telefonnummer 06172 999-0 möglich. Weitere Informationen zu Dienstleistungen und Terminen können telefonisch erfragt werden, und es ist auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail oder über die offizielle Website des Gesundheitsamtes möglich. Das Gesundheitsamt steht in engem Austausch mit anderen Institutionen, um die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Hessen oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Öffentlicher Gesundheitsdienst in Deutschland

Das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss ist Teil des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und hat eine fundamentale Rolle im Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Gemäß dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) führt das Gesundheitsamt umfangreiche Maßnahmen zur Überwachung von Hygienevorgaben und zur Kontrolle von meldepflichtigen Krankheiten durch. Im Schulbereich sorgt das Amt durch schulärztliche Untersuchungen und Impfangebote dafür, dass Kinder und Jugendliche in einer gesunden Umgebung aufwachsen können. Auch die Kooperation mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und den Landesgesundheitsbehörden wird intensiv gefördert, um aktuelle gesundheits- und infektionsepidemiologische Fragestellungen effektiv anzugehen.

Leistungen für Bürger

Das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die sich direkt an die Bürgerinnen und Bürger richten. Dazu gehören amtsärztliche Gutachten sowie Bescheinigungen, Beratungen zu Impfungen und STI (sexuell übertragbaren Infektionen), Leberschutz- und Hygieneberatungen sowie die Beantragung von Gesundheitszeugnissen nach § 43 Infektionsschutzgesetz, die insbesondere für die Lebensmittelbranche von Bedeutung sind. Auch in Krisensituationen, etwa bei psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen, bietet das Gesundheitsamt umfassende Beratung und Unterstützung an, um Betroffenen zu helfen.

Infektionsschutz & Prävention

Im Rahmen des Infektionsschutzes überwacht das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss die Einhaltung von Hygienevorschriften in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Kindertagesstätten und Lebensmittelbetrieben innerhalb seines Zuständigkeitsbereiches. Bei Ausbrüchen meldepflichtiger Erkrankungen koordiniert das Amt umfassende Maßnahmen zur Ermittlung von Infektionsketten und setzt Schutzmaßnahmen durch, um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern. Die enge Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und den Landesgesundheitsbehörden ist für die Qualität der Präventionsmaßnahmen entscheidend und wird regelmäßig durch Schulungen und Fachgespräche gefestigt.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss?

Das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss in Bad Homburg v.d. Höhe ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss?

Das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss hat seinen Sitz in Bad Homburg v.d. Höhe. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

Wann brauche ich ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss?

Ein Gesundheitszeugnis (Belehrung nach § 43 IfSG) benötigen alle Personen, die gewerbsmäßig mit Lebensmitteln umgehen – etwa in der Gastronomie, Bäckereien oder Lebensmittelproduktion. Die Erstbelehrung erfolgt durch das Gesundheitsamt, Folgebelehrungen durch den Arbeitgeber. Termine beim Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss unter 06172 999-0.

Welche Impfungen bietet das Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss an?

Gesundheitsämter bieten in der Regel kostenlose oder kostengünstige Impfungen an, darunter Schutzimpfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Angebot variiert je nach Amt und umfasst häufig Impfungen gegen Masern, Grippe, FSME und Reiseimpfungen. Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt beim Gesundheitsamt Hochtaunuskreiss.

Was ist der sozialpsychiatrische Dienst?

Der sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes bietet Beratung und Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Er unterstützt bei Kriseninterventionen, vermittelt weiterführende Hilfsangebote und führt bei Bedarf aufsuchende Betreuung durch. Das Angebot ist vertraulich und kostenlos.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt