Gesundheitsamt Oberhavel

Gesundheitsamt · Oranienburg

Das Gesundheitsamt Oberhavel in Oranienburg ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Brandenburg. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Oberhavel Adresse & Kontakt

Website

Fax

Öffnungszeiten

Di 09:00-12:00 Uhr, 13:00-18:00 Uhr

Do 09:00-16:00 Uhr

Adresse

Havelstraße 29
16515 Oranienburg

Gesundheitsamt Oberhavel: Behörde und Aufgaben

Das Gesundheitsamt Oberhavel in Oranienburg gehört zum öffentlichen Gesundheitsdienst des Landes Brandenburg und erfüllt dort eine zentrale Funktion für die Gesundheitssicherung in der Region. Die Behörde wurde 1990 gegründet und ist auf Grundlage des Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetzes tätig. Zu ihren Kernbereichen zählen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung sowie sozialmedizinische Aufgaben.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Oberhavel deckt ein breites Aufgabenspektrum ab. Im Bereich Infektionsschutz erkennt und begrenzt die Behörde Ausbrüche übertragbarer Krankheiten frühzeitig. Die Umwelthygiene umfasst die Überwachung der Trinkwasserqualität sowie die Kontrolle umweltbedingter Gesundheitsrisiken. Im Rahmen der Schulgesundheitspflege werden Schüler regelmäßig untersucht und beraten. Der sozialpsychiatrische Dienst stellt Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen bereit. Die rechtliche Grundlage für all diese Tätigkeiten bildet das Gesundheitsdienstgesetz Brandenburg.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Oberhavel hat seinen Sitz in der Havelstraße 29, 16515 Oranienburg. Telefonisch ist die Behörde unter der Nummer 03301 601-3752 erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können sich mit Anliegen oder Fragen direkt an das Amt wenden. Der Standort ist zentral gelegen und gut auffindbar. Die Kontaktdaten werden regelmäßig aktualisiert.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Brandenburg oder alle Gesundheitsämter in Deutschland auf Sanoliste.

Öffentlicher Gesundheitsdienst in Deutschland

Das Gesundheitsamt Oberhavel ist Teil des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und übernimmt Aufgaben der Gesundheitsvorsorge für die Bevölkerung in der Region. Auf Basis des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) überwacht das Amt Meldepflichten bei ansteckenden Krankheiten und koordiniert Hygienemaßnahmen in Schulen, Kindertagesstätten und Gesundheitseinrichtungen. Die Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI) stellt sicher, dass Informationen und Maßnahmen auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Auf diese Weise leistet das Amt einen Beitrag zur Gesundheitssituation auf lokaler wie bundesweiter Ebene.

Leistungen für Bürger

Das Gesundheitsamt Oberhavel bietet verschiedene Dienstleistungen an. Amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen werden etwa für bestimmte Berufe oder bei der Beantragung von Sozialleistungen ausgestellt. Im Bereich Impfberatung stellt das Amt Informationen bereit und organisiert öffentliche Impfaktionen. Darüber hinaus werden Beratungen zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI) angeboten, und Interessierte können an Belehrungen gemäß § 43 Infektionsschutzgesetz teilnehmen, um ein Gesundheitszeugnis für die Lebensmittelbranche zu erhalten. Beratungen bei Suchterkrankungen und psychischen Krisen runden das Angebot für Betroffene in der Region ab.

Infektionsschutz & Prävention

Im Bereich Infektionsschutz überwacht das Gesundheitsamt Oberhavel durch regelmäßige Inspektionen und Personalschulungen die Einhaltung von Hygienevorgaben in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Kitas. Bei meldepflichtigen Krankheitsausbrüchen koordiniert das Amt die Ermittlung von Infektionsketten und gibt präventive Handlungsempfehlungen heraus. Die Zusammenarbeit mit Landesgesundheitsbehörden und dem Robert Koch-Institut stellt sicher, dass die Maßnahmen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Diese Vorgehensweise dient dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung und der Begrenzung gesundheitlicher Krisen.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Oberhavel

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Oberhavel?

Das Gesundheitsamt Oberhavel in Oranienburg ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Oberhavel?

Das Gesundheitsamt Oberhavel hat seinen Sitz in Oranienburg. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

Wann brauche ich ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt Oberhavel?

Ein Gesundheitszeugnis (Belehrung nach § 43 IfSG) benötigen alle Personen, die gewerbsmäßig mit Lebensmitteln umgehen – etwa in der Gastronomie, Bäckereien oder Lebensmittelproduktion. Die Erstbelehrung erfolgt durch das Gesundheitsamt, Folgebelehrungen durch den Arbeitgeber. Termine beim Gesundheitsamt Oberhavel unter 03301 601-3752.

Welche Impfungen bietet das Gesundheitsamt Oberhavel an?

Gesundheitsämter bieten in der Regel kostenlose oder kostengünstige Impfungen an, darunter Schutzimpfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Angebot variiert je nach Amt und umfasst häufig Impfungen gegen Masern, Grippe, FSME und Reiseimpfungen. Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt beim Gesundheitsamt Oberhavel.

Was ist der sozialpsychiatrische Dienst?

Der sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes bietet Beratung und Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Er unterstützt bei Kriseninterventionen, vermittelt weiterführende Hilfsangebote und führt bei Bedarf aufsuchende Betreuung durch. Das Angebot ist vertraulich und kostenlos.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Ebene von Landkreis oder kreisfreier Stadt. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben ergeben sich aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den Gesundheitsdienstgesetzen der Länder: Infektionsschutz und Meldewesen, Hygiene- und Trinkwasserüberwachung, der amtsärztliche Dienst mit Gutachten und Untersuchungen, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst sowie die Belehrung nach § 43 IfSG für Lebensmittelberufe (umgangssprachlich Gesundheitszeugnis). Geleitet wird das Amt von einer Amtsärztin oder einem Amtsarzt. Im Verzeichnis finden Sie das zuständige Gesundheitsamt nach Bundesland und Stadt, mit Adresse und Kontaktdaten.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Aufgaben und Leistungen des Gesundheitsamts

Gesundheitszeugnis: die Belehrung nach § 43 IfSG

Meldepflicht und Infektionsschutz

Amtsärztlicher Dienst

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Reform und Zukunft des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die örtliche Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Es kümmert sich um Infektionsschutz und Meldewesen, Hygiene- und Trinkwasserüberwachung, den amtsärztlichen Dienst, Schuleingangsuntersuchungen, den sozialpsychiatrischen Dienst und die Belehrung nach § 43 IfSG.

Wie viele Gesundheitsämter gibt es in Deutschland?

Es gibt bundesweit rund 400 Gesundheitsämter, je nach Zählweise etwa 375 bis 400. Sie sind beim Landkreis oder der kreisfreien Stadt angesiedelt und bilden die kommunale Ebene des dreigliedrigen öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Wie finde ich das für mich zuständige Gesundheitsamt?

Zuständig ist das Gesundheitsamt Ihres Wohn- oder Beschäftigungsorts. Auf Sanoliste sind alle Gesundheitsämter nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse und Telefonnummer.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das frühere Gesundheitszeugnis ist heute die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz, nötig für Berufe mit Lebensmittelkontakt. Die Erstbelehrung erteilt das Gesundheitsamt, sie darf bei Arbeitsbeginn nicht älter als drei Monate sein. Die Gebühr legt die Kommune fest.

Wie oft muss die Belehrung nach § 43 IfSG wiederholt werden?

Die Erstbelehrung erfolgt einmalig durch das Gesundheitsamt. Danach muss der Arbeitgeber die Beschäftigten alle zwei Jahre erneut belehren und dies dokumentieren.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Das Infektionsschutzgesetz legt fest, welche Krankheiten und Erregernachweise meldepflichtig sind. Ärzte und Labore melden diese, heute überwiegend elektronisch über das System DEMIS, an das zuständige Gesundheitsamt.

Was ist der amtsärztliche Dienst?

Der amtsärztliche Dienst erstellt unabhängige Gutachten und Untersuchungen, etwa vor einer Verbeamtung, zur Dienstfähigkeit oder für Gerichte und Behörden. Geleitet wird er von einer Amtsärztin oder einem Amtsarzt mit der Zusatzqualifikation Öffentliches Gesundheitswesen.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Beratung und Tests an?

Viele Gesundheitsämter bieten kostenlose und teils anonyme Beratung und Tests an, etwa zu HIV und sexuell übertragbaren Infektionen oder Tuberkulose, sowie eine Impfberatung. Das genaue Angebot unterscheidet sich je nach Amt.

Was ist der ÖGD-Pakt?

Der Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst ist ein Programm von Bund und Ländern aus dem Jahr 2020. Er stellt bis 2026 rund 4 Milliarden Euro bereit, um die Gesundheitsämter personell zu stärken und zu digitalisieren, mit dem Ziel von etwa 5.000 zusätzlichen Stellen.

Ist das Gesundheitsamt für die Pflege oder Behandlung zuständig?

Nein. Das Gesundheitsamt behandelt in der Regel nicht selbst, sondern nimmt hoheitliche und beratende Aufgaben wahr. Für die ärztliche Behandlung sind niedergelassene Ärzte und Kliniken zuständig.

Zuletzt aktualisiert: 28.06.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt