Gesundheitsamt Region Hannover

Gesundheitsamt · Hannover

Das Gesundheitsamt Region Hannover in Hannover ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Niedersachsen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Region Hannover Adresse & Kontakt

Website

Fax

Öffnungszeiten

Montag–Donnerstag: 08:00–15:30 Uhr

Freitag: 08:00–12:00 Uhr

Adresse

Weinstraße 2
30171 Hannover

Gesundheitsamt Region Hannover im Überblick

Das Gesundheitsamt Region Hannover in Hannover ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Niedersachsen. Es wurde 1945 gegründet und hat sich seitdem zu einer zentralen Institution entwickelt, die die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in der Region Hannover fördert und schützt. Zu den Hauptaufgaben des Amtes gehören der Gesundheitsschutz, der Infektionsschutz, die Hygieneüberwachung sowie weitere sozialmedizinische Aufgaben, die im Zuständigkeitsbereich der Region liegen. Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt eine wichtige Rolle in der Krisenbewältigung, insbesondere in der aktuellen Phase der weltweiten Gesundheitskrisen, als es entscheidende Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 umsetzen musste.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Region Hannover übernimmt als kommunale Gesundheitsbehörde vielfältige Aufgaben, die im Gesundheitsdienstgesetz Niedersachsen festgelegt sind. Dazu gehören:

  • Infektionsschutz: Proaktive Überwachung und Meldung von Infektionskrankheiten, Kontaktpersonenmanagement und Durchführung von Impfungen.
  • Umwelthygiene: Überwachung der Qualität von Trinkwasser und Lebensmitteln sowie Regelungen zur Abfallentsorgung und -verwertung.
  • Schulgesundheitspflege: Gesundheitsangebote und Beratungen für Schulen sowie die Durchführung von Impfaktionen an Bildungseinrichtungen.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst: Unterstützung und Beratung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige.
  • Amtsärztliche Begutachtungen: Durchführung medizinischer Begutachtungen bei Anträgen auf Schwerbehinderung sowie bei gerichtlich angeordneten Verfahren.

Diese Aufgaben sind von zentraler Bedeutung für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesundheit und die Verbesserung der Lebensqualität in der Region Hannover.

Über Gesundheitsamt Region Hannover

Das Gesundheitsamt hat nicht nur die Aufgabe der direkten Gesundheitsüberwachung, sondern spielt auch eine wesentliche Rolle in der Gesundheitsaufklärung und -bildung. Es gibt zahlreiche Programme, die sich mit Themen wie Ernährung, Bewegungsförderung und Suchtprävention befassen. Als Teil der regionalen Gesundheitsstrategie fördert das Amt auch frühzeitige Prävention und Gesundheitserziehung für verschiedene Altersgruppen.

Das Amt ist zudem in zahlreiche Netzwerke eingebunden, darunter Kooperationen mit Kliniken, sozialen Einrichtungen und gemeinnützigen Organisationen. Diese Zusammenarbeit fördert eine ganzheitliche Herangehensweise an den Gesundheitsschutz und ermöglicht eine bessere Versorgung der Bevölkerung. Besonders bemerkenswert ist die Rolle des Gesundheitsamtes in der Impfkampagne gegen COVID-19, wo es maßgeblich zur Koordination und Durchführung von Impfaktionen beigetragen hat.

Regulatorische Einordnung

Das Gesundheitsamt Region Hannover operiert im Rahmen der rechtlichen Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) sowie des Niedersächsischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (NGÖGD). Diese Gesetze definieren die Zuständigkeiten und Befugnisse des Gesundheitsamtes. Darüber hinaus unterliegt das Amt den Vorgaben des Bundesministeriums für Gesundheit, was besonders in Krisensituationen wie epidemischen Ausbrüchen von Bedeutung ist.

Der Zeitrahmen für die Einhaltung von Vorschriften und das Treffen von Entscheidungen wird durch diese regulatorischen Rahmenbedingungen klar definiert, was dem Gesundheitsamt ermöglicht, schnell und effektiv auf gesundheitliche Bedrohungen zu reagieren.

Bedeutung für die Region

Das Gesundheitsamt Region Hannover hat eine herausragende Bedeutung für ihre Region, da es nicht nur für die Sicherheit und Gesundheit der Bürger verantwortlich ist, sondern auch als zentrale Anlaufstelle für gesundheitliche Informationen dient. Mit über 750.000 Einwohnern in der Region Hannover spielt das Amt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, öffentliche Gesundheitsmaßnahmen zu koordinieren und zu implementieren.

Die im Gesundheitsamt angesiedelten Fachkräfte verfügen über umfangreiche Expertise und arbeiten stetig daran, gesundheitliche Herausforderungen zu bewältigen. Neben ihrer täglichen Arbeit in den Bereichen Infektionsschutz und Prävention tragen sie auch zur Förderung eines gesunden Lebensstils bei und stärken die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung.

Als Anlaufstelle für Gesundheitsanliegen unterstützt das Gesundheitsamt die Bürger nicht nur direkt, sondern wirkt auch bei der Entwicklung kommunaler Gesundheitsstrategien mit. Die vielfältigen Angebote und Programme sind auf die spezifischen Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnitten und tragen dazu bei, die Lebensqualität in Hannover entscheidend zu verbessern.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Region Hannover ist unter folgender Adresse erreichbar: Weinstraße 2, 30171 Hannover – Telefon: 0511 616-42584. Für aktuelle Informationen und Anfragen wenden Sie sich direkt an das Unternehmen. Die Website des Gesundheitsamtes bietet auch zahlreiche Ressourcen, Online-Services und Informationen zu aktuellen Gesundheitskampagnen.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Niedersachsen oder alle Gesundheitsamtein Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Region Hannover

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Region Hannover?

Das Gesundheitsamt Region Hannover in Hannover ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Region Hannover?

Das Gesundheitsamt Region Hannover hat seinen Sitz in Hannover. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Ein Gesundheitsamt ist die zuständige Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene in Deutschland. Die bundesweit rund 400 Gesundheitsämter sind nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen für Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und den sozialpsychiatrischen Dienst zuständig. Daneben beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Seit der COVID-19-Pandemie wurden Gesundheitsämter erheblich personell und digital aufgerüstet; das Pakt-ÖGD-Programm stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Die Dienstleistungen sind für alle Einwohner zugänglich, die meisten Beratungsangebote kostenlos. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind nach Bundesland und Stadt sortiert aufgeführt – mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und direkten Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Das für Sie zuständige Gesundheitsamt richtet sich nach Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Alle rund 400 Gesundheitsämter in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert – mit Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Für Anliegen wie Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen halten die Ämter auf ihren Websites spezifische Formulare und Kontakte bereit.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist – und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was ist ein Gesundheitsamt?

Ein Gesundheitsamt ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Seuchenprävention, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in einem bestimmten Landkreis oder einer kreisfreien Stadt.

Was sind die Aufgaben des Gesundheitsamts?

Gesundheitsämter übernehmen Infektionsschutz und Meldewesen, überwachen Lebensmittelbetriebe und Trinkwasser, führen Schuleingangsuntersuchungen durch und betreiben den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Hinzu kommen der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Das zuständige Gesundheitsamt richtet sich nach Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Die Adresse und Telefonnummer finden Sie auf der Website Ihrer Gemeinde oder Ihres Landkreises sowie in der Übersicht aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Je nach Anliegen benötigen Sie unterschiedliche Unterlagen. Für Schuleingangsuntersuchungen reichen Impfpass und ggf. Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste ist ein Lichtbildausweis erforderlich. Für Meldungen nach Infektionsschutzgesetz genügen in der Regel Angaben des behandelnden Arztes.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo beantrage ich es?

Ein Gesundheitszeugnis (auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung) ist ein amtsärztliches Dokument, das bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf – zum Beispiel in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach ggf. einer Erstbelehrung. Einige Bundesländer ermöglichen die Erstertbelehrung auch online.

Wann muss ich eine Erkrankung beim Gesundheitsamt melden?

Meldepflichtige Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) müssen vom behandelnden Arzt oder dem Labor namentlich oder nicht namentlich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden – nicht vom Patienten selbst. Zu den meldepflichtigen Erkrankungen zählen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja, fast alle Gesundheitsämter in Deutschland bieten kostenlose oder günstige Impfberatung und in vielen Fällen auch Impfungen durch den amtsärztlichen Dienst an – insbesondere Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und Impfungen für Personen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter bieten auch Schulimpfprogramme in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten an. Kontaktdaten und Sprechzeiten finden Sie im jeweiligen Gesundheitsamt-Eintrag auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt