IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam GbR

Labore · Berlin

Medizinisches Fachlabor mit Spezialisierung auf Allergiediagnostik, Autoimmunerkrankungen, Immundefekte, Infektionsdiagnostik, Pharmakogenetik und Mikrobiomanalyse. Betreibt mehrere Partnerlabore in der Region Berlin-Potsdam.

IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam GbR Adresse & Kontakt

Adresse

Nicolaistraße 22
12247 Berlin

Über das IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam GbR

Das IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam GbR wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich seither als eines der führenden medizinischen Fachlabore in der Region Berlin-Potsdam etabliert. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Diagnostik von Allergien, Autoimmunerkrankungen, Immundefekten, Infektionen, Pharmakogenetik und Mikrobiomanalysen. Die kontinuierliche Erneuerung und Modernisierung der technischen Ausstattung sowie die fortlaufende Weiterbildung der Mitarbeiter tragen dazu bei, qualitativ hochwertige Diagnosen zu gewährleisten.

Produkte und Dienstleistungen

Das IMD Institut bietet eine Vielzahl spezifischer Dienstleistungen an, die auf die Bedürfnisse von Ärzten und deren Patienten abgestimmt sind. Dazu zählen unter anderem:

  • Allergiediagnostik: Umfassende Diagnosen zu verschiedenen Allergien, darunter Nahrungsmittel- und Umweltallergien, durch spezifische IgE-Tests und umfassende Allergiepaneele.
  • Diagnostik von Autoimmunerkrankungen: Tests zur Identifikation von Erkrankungen wie Rheuma oder Lupus mit einer Vielzahl von Antikörperanalysen.
  • Immundefekt-Diagnostik: Einschluss von angeborenen und erworbenen Immundefekten, welche durch spezielle Immunanalysen erkannt werden können.
  • Infektionsdiagnostik: Ausführliche mikrobiologische Tests zur Identifizierung von bakteriellen, viralen und parasitären Infektionen.
  • Pharmakogenetik: Testverfahren zur Analyse, wie Patienten auf bestimmte Medikamente reagieren, was eine personalisierte Therapie ermöglicht.
  • Mikrobiomanalysen: Untersuchung der mikrobiellen Zusammensetzung von Darmflora, um Rückschlüsse auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patienten zu ziehen.

Diese Dienstleistungen sind nicht nur für die Erkennung von Krankheiten entscheidend, sondern bieten auch wertvolle Informationen zur Anpassung von Behandlungsmethoden, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine der herausragenden Eigenschaften des IMD Instituts ist die enge Kooperation mit mehreren Partnerlaboren in der Region Berlin-Potsdam. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, ein breites Spektrum an Analysen und Fachwissen zu bündeln und eine schnellere Einschaltung externer Expertise in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus legt das Labor großen Wert auf die Nutzung modernster Technologien, um die Effizienz und Genauigkeit der Diagnosen zu erhöhen. Beispielsweise werden automatisierte Analysegeräte für Blutuntersuchungen eingesetzt, die die Bearbeitungszeit signifikant verkürzen.

Regulatorische Einordnung

Das IMD Institut für Medizinische Diagnostik steht, wie alle medizinischen Laboratorien in Deutschland, unter strengen regulatorischen Anforderungen. Es ist nach der DIN EN ISO 15189 akkreditiert, was bedeutet, dass es transparente Prozesse und kontinuierliche Qualitätskontrollen sicherstellt. Diese Akkreditierung ist entscheidend, um die Zuverlässigkeit der Laboruntersuchungen zu gewährleisten und die hohen Standards der medizinischen Diagnostik einzuhalten. Zudem unterliegt das Labor den Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiliBÄK).

Bedeutung für die Region

Das IMD Institut spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in Berlin und Potsdam. Durch die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Kliniken und medizinischen Versorgungszentren verbessert es nicht nur die diagnostischen Möglichkeiten, sondern auch die Behandlungsergebnisse der Patienten. Die Verfügbarkeit präziser und zeitnaher Diagnosen hat unmittelbaren Einfluss auf die gesundheitliche Versorgung und ist ein wichtiger Baustein in der regionalen Gesundheitsversorgung. Zudem engagiert sich das Labor in der Nachwuchsförderung, indem es Ausbildungsplätze für angehende medizinisch-technische Laborassistenten (MTLA) anbietet, was zur Sicherung von Fachkräften im Gesundheitssektor beiträgt.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Labore-Seite oder erfahren Sie mehr über unsere Dienstleistungen in Berlin.

Häufige Fragen zu IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam GbR

Was ist der Unterschied zwischen einem MVZ-Labor und einem Einsende-Labor?

Ein MVZ-Labor (Medizinisches Versorgungszentrum) betreibt neben der Laboranalytik häufig auch eigene Arztpraxen unter einem Dach. Ein Einsende-Labor hingegen analysiert ausschließlich Proben, die von externen Ärzten, Kliniken oder anderen Laboren eingesandt werden. IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam GbR in Berlin bietet labormedizinische Analytik für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser in der Region.

Wie schnell liegen Laborbefunde vor?

Bei Routineuntersuchungen liefert ein Fachlabor wie IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam GbR Ergebnisse in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Dringende Notfallparameter (z.B. Troponin, Laktat, Blutgasanalyse) können auch außerhalb der Öffnungszeiten analysiert werden und liegen innerhalb weniger Stunden vor. Spezialuntersuchungen wie humangenetische Analysen können mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Wer trägt die Kosten für Laboruntersuchungen?

Bei Kassenleistungen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für medizinisch notwendige Laboruntersuchungen. Grundlage ist die Abrechnung nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder Selbstzahlerleistungen werden direkt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.

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Über Labore

Medizinische Labore untersuchen Blut, Urin, Gewebe und andere Proben. Auf ihren Befunden beruhen rund 70 Prozent aller ärztlichen Diagnoseentscheidungen. Akkreditiert sein müssen sie nach DIN EN ISO 15189, vergeben wird die Akkreditierung von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Verantwortlich sind Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin oder Pathologie. Das Spektrum reicht von klinischer Chemie, Hämatologie und Mikrobiologie über Molekulardiagnostik mit PCR und Genotypisierung bis zu Immunologie, Pathologie und Spezialfeldern wie Onkologie, Humangenetik und Infektionsserologie. Drei Betriebsformen dominieren: Krankenhauslabore, ambulante Fachlabore und Einsenderlabore. Hinzu kommen die internen und externen Qualitätskontrollen nach RiliBÄK. Im Verzeichnis: alle akkreditierten medizinischen Labore in Deutschland, sortiert nach Standort und Fachgebiet, mit Kontaktdaten für Arztpraxen, Krankenhäuser und Patienten.

Medizinische Labordiagnostik in Deutschland

Labormedizinische Untersuchungen bilden die Grundlage für rund 70 Prozent aller ärztlichen Diagnoseentscheidungen. In Deutschland gibt es mehrere hundert akkreditierte medizinische Labore, die ein breites Spektrum an Analysen anbieten: klinische Chemie (Blutbild, Stoffwechselparameter, Entzündungsmarker), Mikrobiologie (Erregerdiagnostik, Antibiogramme), Hämatologie (Blutgerinnungsdiagnostik), Molekulardiagnostik (PCR, Genotypisierung), Immunologie, Pathologie sowie spezialisierte Laborleistungen für Onkologie, Genetik und Infektionskrankheiten. Krankenhauslabore, ambulante Fachlabore und Einsenderlabore bilden die drei wesentlichen Betriebsformen.

Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189 und RiliBÄK

Medizinische Labore in Deutschland müssen nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert sein, dem internationalen Standard für Qualität und Kompetenz in der medizinischen Laboratoriumsmedizin. Zusätzlich schreibt die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiliBÄK) interne und externe Qualitätskontrollen vor. Laborleistungen werden von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin oder Pathologie verantwortet. Die DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) vergibt die Akkreditierungen nach DIN EN ISO 15189.

Medizinische Labore im Verzeichnis

Niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Patienten finden hier alle akkreditierten medizinischen Labore in Deutschland, sortiert nach Bundesland und Fachgebiet. Für gezielte Anfragen, etwa zu Speziallaboren in Onkologie, Genetik oder Mikrobiologie, ist ein Kontakt direkt aus dem Eintrag möglich. Alle gelisteten Labore sind nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert.

Laborstruktur und Einsenderbeziehungen in Deutschland

Die labormedizinische Versorgung in Deutschland gliedert sich in drei Versorgungsebenen. Krankenhauslabore (Zentrallabore) stellen Notfalldiagnostik rund um die Uhr sicher und analysieren stationsnahe Proben. Ambulante Fachlabore (Einsenderlabore) sind auf Fremdaufträge spezialisiert: Niedergelassene Ärzte schicken Patientenproben per Kurierdienst ein und erhalten Befunde meist innerhalb von 24 Stunden. Point-of-Care-Testlabore (POCT) ermöglichen Sofortbefunde direkt in der Praxis oder am Krankenbett, beispielsweise Troponin-Tests bei Herzinfarkt-Verdacht oder CRP-Schnelltests bei Infektionen. Die Abrechnung labormedizinischer Leistungen erfolgt über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) für gesetzlich Versicherte und über die GOÄ für Privatpatienten. Laborarztpraxen fungieren als selbstständige Facharztpraxen und rechnen über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ab. Referenzlabore übernehmen besonders komplexe oder seltene Spezialuntersuchungen, etwa Prionen-Diagnostik oder tropische Infektionskrankheiten. Sanoliste verzeichnet alle Betriebsformen mit Fachgebiet und Einsenderinformationen.

Was ist ein medizinisches Labor?

Ein medizinisches Labor untersucht Blut, Urin, Gewebe und andere Körpermaterialien diagnostisch. Deutsche Labore unterliegen dem Medizinprodukterecht und müssen nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert sein. Die Leistungen verantworten Fachärzte für Labormedizin, Mikrobiologie oder Pathologie.

Welche Untersuchungen werden im Labor durchgeführt?

Klinische Chemie, Mikrobiologie, Hämatologie, Pathologie und Molekulardiagnostik bilden den Kern. Die Befunde sind eine wesentliche Grundlage für ärztliche Diagnose- und Therapieentscheidungen.

Wie finde ich ein medizinisches Labor in meiner Nähe?

In der Regel empfiehlt der behandelnde Arzt ein Einsenderlabor. Die Akkreditierungsdatenbank der DAkkS gibt Auskunft über alle nach DIN EN ISO 15189 zertifizierten Labore. Auf Sanoliste sind medizinische Labore nach Bundesland und Fachgebiet sortiert.

Krankenhauslabor oder Einsenderlabor?

Ein Krankenhauslabor (Zentrallabor) ist in eine Klinik integriert und sichert die stationsnahe Notfalldiagnostik rund um die Uhr. Werte wie Troponin, Blutgase oder Gerinnung müssen innerhalb von Minuten vorliegen. Ein Einsenderlabor (ambulantes Fachlabor) bearbeitet Proben niedergelassener Ärzte. Einsender schicken die Proben per Kurier, die Befunde gehen elektronisch zurück, meist innerhalb von 24 Stunden. Einsenderlabore decken ein deutlich breiteres Analysespektrum ab und nutzen Skaleneffekte für niedrigere Kosten.

Was ist die RiliBÄK?

Die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen, kurz RiliBÄK, ist das zentrale Qualitätssicherungssystem deutscher Labore. Vorgeschrieben sind interne Qualitätskontrollen mit regelmäßig gemessenen Kontrollproben sowie externe Qualitätskontrollen über Ringversuche. Beim Ringversuch erhalten alle Teilnehmer identische Proben und müssen ihre Ergebnisse innerhalb enger Toleranzgrenzen abliefern. Werden die Grenzen verfehlt, folgen Korrekturmaßnahmen bis hin zur vorübergehenden Sperrung des betroffenen Parameters.

Was sind POCT-Tests?

Point-of-Care-Testing (POCT) bezeichnet Labordiagnostik, die direkt am Ort der Versorgung stattfindet, in der Arztpraxis, am Krankenbett oder in der Notaufnahme. Typische POCT-Parameter sind CRP (Entzündung), Troponin (Herzinfarkt), BNP/NT-proBNP (Herzinsuffizienz), Blutglukose (Diabetes), Hämoglobin, INR/Quick (Gerinnung), Influenza- und SARS-CoV-2-Schnelltests sowie Urinteststreifen. POCT-Geräte müssen die RiliBÄK-Anforderungen erfüllen und werden regelmäßig kalibriert. Der Vorteil: schnelle klinische Entscheidung ohne Laborverzögerung.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Labore