Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH

Labore · Berlin

Europas größtes Krankenhauslabor, gemeinsam betrieben von Charité – Universitätsmedizin Berlin und Vivantes. Bietet umfassende Labordiagnostik in 10 Fachabteilungen an 14 Standorten in Berlin, akkreditiert nach ISO 15189.

Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Sylter Straße 2
13353 Berlin

Unternehmensprofil

2011

Gegründet

2.500+

Mitarbeiter

Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH im Überblick

Die Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen, das 2005 gegründet wurde und aus der Kooperation der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH hervorging. Dieses Labor hat sich schnell zu einem der größten klinischen Labore in Deutschland entwickelt und legt besonderen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den hauseigenen Kliniken der Charité sowie den Vivantes-Kliniken. Durch diese Synergie werden Patienten zeitkritische Labordiagnosen direkt vor Ort angeboten, was nicht nur die Behandlungsqualität erhöht, sondern auch zu einer schnelleren Entscheidungsfindung in der medizinischen Versorgung beiträgt. Zudem steht Labor Berlin auch niedergelassenen Ärzten und anderen externen Einsendern zur Verfügung, wodurch eine breitere medizinische Gemeinschaft von den hochstandardisierten Dienstleistungen profitieren kann.

Leistungen und Produkte

Das Labor Berlin bietet ein umfangreiches Leistungsspektrum in der medizinischen Labordiagnostik an, das sich über mehrere Fachbereiche erstreckt. Zu den zentralen Leistungen gehören:

  • Klinische Chemie: Hier werden Blut- und Urintests durchgeführt, um verschiedene Erkrankungen zu erkennen und zu überwachen, von Stoffwechselstörungen bis hin zu Nierenerkrankungen.
  • Hämatologie: Umfasst Blutbildanalysen und Blutgerinnungstests zur Diagnose von Anämien, Blutgerinnungsstörungen und anderen hämatologischen Erkrankungen.
  • Mikrobiologie und Virologie: Diese Abteilungen sind spezialisiert auf die Identifikation und Empfindlichkeitstests von Krankheitserregern, die für die Behandlung von Infektionskrankheiten entscheidend sind.
  • Hämostaseologie: Diese Leistung befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Blutungs- und Thromboseerkrankungen.
  • Molekulare Diagnostik: Die Nutzung modernster Technologien zur Analyse genetischer Informationen und zur Erkennung von Erbkrankheiten sowie von Infektionen.

Mit rund 15 Millionen Analysen pro Jahr deckt Labor Berlin nahezu das gesamte Spektrum medizinischer Labordiagnostik ab und hat sich besonders auf die infektiologische Diagnostik und die Blutgruppenserologie spezialisiert. Ein herausragendes Merkmal ist die Hochdurchsatz-Automatisierung, die es dem Labor ermöglicht, Notfallanalytiken rund um die Uhr durchzuführen. Diese Automatisierung optimiert nicht nur die Effizienz, sondern senkt auch die Bearbeitungszeiten erheblich, sodass Ärzte schnellere Ergebnisse erhalten.

Standort Berlin

Berlin ist ein zentraler Standort für medizinische Forschung und Versorgungsstrukturen. Die Charité, eine der größten Universitätskliniken Europas, ist nicht nur als Bildungs- und Forschungseinrichtung von Bedeutung, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle im Gesundheitswesen der Region. Das Vivantes-Netzwerk umfasst acht Klinikstandorte in Berlin und stellt eine umfassende Patientenversorgung sicher. Labor Berlin profitiert von dieser einzigartigen Konzentration akademischer Medizin und Patientenversorgung. Es hat sich als unverzichtbarer Bestandteil der Berliner Krankenhausinfrastruktur etabliert und spielt eine essentielle Rolle bei der Unterstützung der Kliniken durch die schnelle Bereitstellung von Laboranalysen.

Die durch Labor Berlin bereitgestellten Dienstleistungen sind nicht nur für die unmittelbare medizinische Versorgung wichtig, sondern tragen auch zur Forschung und Weiterentwicklung der medizinischen Praktiken bei. Die enge Zusammenarbeit mit der Charité und anderen medizinischen Einrichtungen in Berlin fördert Innovationen und führt zu einer kontinuierlichen Verbesserung der diagnostischen Verfahren, was letztendlich auch den Patienten zugutekommt.

Die Bedeutung von Labor Berlin reicht über die Stadtgrenzen hinaus. Als führendes Labor mit hohem Qualitätsstandard versteht es sich als Treiber für Fortschritte in der Labormedizin, und seine hochqualitativen Analysen sind von überregionaler Bedeutung. Dies kommt auch dem gesamten Gesundheitssystem zugute und unterstützt die Bekämpfung von klinischen Herausforderungen, von Infektionskrankheiten bis hin zu chronischen Erkrankungen.

Weitere Labore: Labore Übersicht | Labore Berlin | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH

Was ist der Unterschied zwischen einem MVZ-Labor und einem Einsende-Labor?

Ein MVZ-Labor (Medizinisches Versorgungszentrum) betreibt neben der Laboranalytik häufig auch eigene Arztpraxen unter einem Dach. Ein Einsende-Labor hingegen analysiert ausschließlich Proben, die von externen Ärzten, Kliniken oder anderen Laboren eingesandt werden. Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH in Berlin bietet labormedizinische Analytik für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser in der Region.

Wie schnell liegen Laborbefunde vor?

Bei Routineuntersuchungen liefert ein Fachlabor wie Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH Ergebnisse in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Dringende Notfallparameter (z.B. Troponin, Laktat, Blutgasanalyse) können auch außerhalb der Öffnungszeiten analysiert werden und liegen innerhalb weniger Stunden vor. Spezialuntersuchungen wie humangenetische Analysen können mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Wer trägt die Kosten für Laboruntersuchungen?

Bei Kassenleistungen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für medizinisch notwendige Laboruntersuchungen. Grundlage ist die Abrechnung nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder Selbstzahlerleistungen werden direkt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.

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Über Labore

Medizinische Labore untersuchen Blut, Urin, Gewebe und andere Proben. Auf ihren Befunden beruhen rund 70 Prozent aller ärztlichen Diagnoseentscheidungen. Akkreditiert sein müssen sie nach DIN EN ISO 15189, vergeben wird die Akkreditierung von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Verantwortlich sind Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin oder Pathologie. Das Spektrum reicht von klinischer Chemie, Hämatologie und Mikrobiologie über Molekulardiagnostik mit PCR und Genotypisierung bis zu Immunologie, Pathologie und Spezialfeldern wie Onkologie, Humangenetik und Infektionsserologie. Drei Betriebsformen dominieren: Krankenhauslabore, ambulante Fachlabore und Einsenderlabore. Hinzu kommen die internen und externen Qualitätskontrollen nach RiliBÄK. Im Verzeichnis: alle akkreditierten medizinischen Labore in Deutschland, sortiert nach Standort und Fachgebiet, mit Kontaktdaten für Arztpraxen, Krankenhäuser und Patienten.

Medizinische Labordiagnostik in Deutschland

Labormedizinische Untersuchungen bilden die Grundlage für rund 70 Prozent aller ärztlichen Diagnoseentscheidungen. In Deutschland gibt es mehrere hundert akkreditierte medizinische Labore, die ein breites Spektrum an Analysen anbieten: klinische Chemie (Blutbild, Stoffwechselparameter, Entzündungsmarker), Mikrobiologie (Erregerdiagnostik, Antibiogramme), Hämatologie (Blutgerinnungsdiagnostik), Molekulardiagnostik (PCR, Genotypisierung), Immunologie, Pathologie sowie spezialisierte Laborleistungen für Onkologie, Genetik und Infektionskrankheiten. Krankenhauslabore, ambulante Fachlabore und Einsenderlabore bilden die drei wesentlichen Betriebsformen.

Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189 und RiliBÄK

Medizinische Labore in Deutschland müssen nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert sein, dem internationalen Standard für Qualität und Kompetenz in der medizinischen Laboratoriumsmedizin. Zusätzlich schreibt die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiliBÄK) interne und externe Qualitätskontrollen vor. Laborleistungen werden von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Transfusionsmedizin oder Pathologie verantwortet. Die DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) vergibt die Akkreditierungen nach DIN EN ISO 15189.

Medizinische Labore im Verzeichnis

Niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Patienten finden hier alle akkreditierten medizinischen Labore in Deutschland, sortiert nach Bundesland und Fachgebiet. Für gezielte Anfragen, etwa zu Speziallaboren in Onkologie, Genetik oder Mikrobiologie, ist ein Kontakt direkt aus dem Eintrag möglich. Alle gelisteten Labore sind nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert.

Laborstruktur und Einsenderbeziehungen in Deutschland

Die labormedizinische Versorgung in Deutschland gliedert sich in drei Versorgungsebenen. Krankenhauslabore (Zentrallabore) stellen Notfalldiagnostik rund um die Uhr sicher und analysieren stationsnahe Proben. Ambulante Fachlabore (Einsenderlabore) sind auf Fremdaufträge spezialisiert: Niedergelassene Ärzte schicken Patientenproben per Kurierdienst ein und erhalten Befunde meist innerhalb von 24 Stunden. Point-of-Care-Testlabore (POCT) ermöglichen Sofortbefunde direkt in der Praxis oder am Krankenbett, beispielsweise Troponin-Tests bei Herzinfarkt-Verdacht oder CRP-Schnelltests bei Infektionen. Die Abrechnung labormedizinischer Leistungen erfolgt über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) für gesetzlich Versicherte und über die GOÄ für Privatpatienten. Laborarztpraxen fungieren als selbstständige Facharztpraxen und rechnen über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ab. Referenzlabore übernehmen besonders komplexe oder seltene Spezialuntersuchungen, etwa Prionen-Diagnostik oder tropische Infektionskrankheiten. Sanoliste verzeichnet alle Betriebsformen mit Fachgebiet und Einsenderinformationen.

Was ist ein medizinisches Labor?

Ein medizinisches Labor untersucht Blut, Urin, Gewebe und andere Körpermaterialien diagnostisch. Deutsche Labore unterliegen dem Medizinprodukterecht und müssen nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert sein. Die Leistungen verantworten Fachärzte für Labormedizin, Mikrobiologie oder Pathologie.

Welche Untersuchungen werden im Labor durchgeführt?

Klinische Chemie, Mikrobiologie, Hämatologie, Pathologie und Molekulardiagnostik bilden den Kern. Die Befunde sind eine wesentliche Grundlage für ärztliche Diagnose- und Therapieentscheidungen.

Wie finde ich ein medizinisches Labor in meiner Nähe?

In der Regel empfiehlt der behandelnde Arzt ein Einsenderlabor. Die Akkreditierungsdatenbank der DAkkS gibt Auskunft über alle nach DIN EN ISO 15189 zertifizierten Labore. Auf Sanoliste sind medizinische Labore nach Bundesland und Fachgebiet sortiert.

Krankenhauslabor oder Einsenderlabor?

Ein Krankenhauslabor (Zentrallabor) ist in eine Klinik integriert und sichert die stationsnahe Notfalldiagnostik rund um die Uhr. Werte wie Troponin, Blutgase oder Gerinnung müssen innerhalb von Minuten vorliegen. Ein Einsenderlabor (ambulantes Fachlabor) bearbeitet Proben niedergelassener Ärzte. Einsender schicken die Proben per Kurier, die Befunde gehen elektronisch zurück, meist innerhalb von 24 Stunden. Einsenderlabore decken ein deutlich breiteres Analysespektrum ab und nutzen Skaleneffekte für niedrigere Kosten.

Was ist die RiliBÄK?

Die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen, kurz RiliBÄK, ist das zentrale Qualitätssicherungssystem deutscher Labore. Vorgeschrieben sind interne Qualitätskontrollen mit regelmäßig gemessenen Kontrollproben sowie externe Qualitätskontrollen über Ringversuche. Beim Ringversuch erhalten alle Teilnehmer identische Proben und müssen ihre Ergebnisse innerhalb enger Toleranzgrenzen abliefern. Werden die Grenzen verfehlt, folgen Korrekturmaßnahmen bis hin zur vorübergehenden Sperrung des betroffenen Parameters.

Was sind POCT-Tests?

Point-of-Care-Testing (POCT) bezeichnet Labordiagnostik, die direkt am Ort der Versorgung stattfindet, in der Arztpraxis, am Krankenbett oder in der Notaufnahme. Typische POCT-Parameter sind CRP (Entzündung), Troponin (Herzinfarkt), BNP/NT-proBNP (Herzinsuffizienz), Blutglukose (Diabetes), Hämoglobin, INR/Quick (Gerinnung), Influenza- und SARS-CoV-2-Schnelltests sowie Urinteststreifen. POCT-Geräte müssen die RiliBÄK-Anforderungen erfüllen und werden regelmäßig kalibriert. Der Vorteil: schnelle klinische Entscheidung ohne Laborverzögerung.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Labore