MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH

Medizintechnik · Oberspreewald-Lausitz

MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Oberspreewald-Lausitz, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Am Neumarkt 2-4
01968 Oberspreewald-Lausitz

MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH

Die MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Sachsen stellt medizinische Instrumente für die Feinchirurgie und Mikrochirurgie her. Die Produktpalette umfasst Instrumente für ophthalmologische, neurochirurgische und mikrochirurgische Eingriffe. Die Region Oberspreewald-Lausitz liegt im Süden Brandenburgs an der Grenze zu Sachsen und ist ein Standort für Fertigungstechniken in der Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment umfasst chirurgische Feinmechaniken wie Mikro-Pinzetten, Scheren und Nadelhalter für die Augenchirurgie und Mikrochirurgie. Die Instrumente werden nach ISO 13485 gefertigt und erfüllen damit die Sicherheits- und Qualitätsanforderungen im Gesundheitswesen. Das Unternehmen verarbeitet dafür ausgewählte Materialien.

  • Mikro-Pinzetten: Für die Handhabung von Geweben und empfindlichen Materialien während chirurgischer Eingriffe.
  • Scheren: Für die Gewebepräparation sowie das Schneiden von Nahtmaterialien, in verschiedener Schärfe und Flexibilität.
  • Nadelhalter: Werkzeug für chirurgische Nähte mit Griffsicherheit und Präzision.

Zur Kundenbasis von MICRO-MEDICAL zählen Augenkliniken, neurochirurgische Zentren sowie internationale Distributoren. Die Instrumente sollen medizinische Eingriffe sicherer und effizienter machen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsmanagement

In der Medizintechnik ist die Einhaltung regulatorischer Standards entscheidend. MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH arbeitet nach ISO 13485 und verfügt über die CE-Zertifizierung, die für den europäischen Markt erforderlich ist. Diese Zertifizierungen belegen ein Qualitätsmanagementsystem, das regelmäßig überprüft und aktualisiert wird. Damit soll sichergestellt werden, dass die Produkte den Anforderungen und Richtlinien der Medizintechnik entsprechen.

Regionale Bedeutung und wirtschaftlicher Einfluss

Der Standort Oberspreewald-Lausitz hat einen Anteil an der Medizintechnik in Deutschland. Trotz der ländlichen Umgebung hat sich hier ein Netzwerk von Unternehmen und Zulieferern für die Produktion von Präzisionsinstrumenten entwickelt. Diese regionale Clusterbildung unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung sowie den Wissensaustausch in der Branche. MICRO-MEDICAL beteiligt sich daran, schafft Arbeitsplätze und beschäftigt Fachkräfte aus der Region.

Das Unternehmen ist zudem in Forschung und Entwicklung tätig, um Lösungen für chirurgische Aufgabenstellungen zu erarbeiten. Über Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen findet ein Wissenstransfer statt, neue Technologien werden implementiert und die Produktpalette wird erweitert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH

Was macht MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH?

MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Oberspreewald-Lausitz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH ansässig?

MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH hat seinen Sitz in Oberspreewald-Lausitz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH tätig?

MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik