Inkutec GmbH Adresse & Kontakt
Inkutec GmbH: Inkubatortechnik für die Neonatologie
Die Inkutec GmbH aus dem Landkreis Stormarn in Schleswig-Holstein entwickelt und vertreibt Inkubatortechnik und Ausstattung für die Neonatologie. Gegründet wurde das Unternehmen 2001 von einer Gruppe aus Ingenieuren und Medizinern, der Schwerpunkt liegt auf Spezialsystemen für die neonatologische Intensivmedizin. Die Produkte werden in der Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen eingesetzt. Stormarn liegt östlich von Hamburg und ist an die Metropolregion angebunden.
Leistungen und Produkte
Inkutec bietet Produkte und Dienstleistungen, die auf die Anforderungen der Neonatologie ausgerichtet sind. Dazu zählen Inkubatoren, die unter kontrollierten Bedingungen eine geeignete Umgebung für die Entwicklung von Frühgeborenen schaffen. Die Geräte verfügen über ein integriertes Temperatur- und Feuchtigkeitskontrollsystem, das eine Anpassung an die Bedürfnisse der Patienten ermöglicht.
- Inkubatoren: Diese Geräte halten Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant, unterstützen die Entwicklung von Frühgeborenen und bieten dem Pflegepersonal eine zugängliche Arbeitsumgebung.
- Wärmelösungen: Inkutec entwickelt zudem Lösungen für die Wärmeversorgung mit direkter Wärmeabgabe.
- Transportlösungen: Für den Transport von Neugeborenen bietet Inkutec spezielle Transportinkubatoren, die Sicherheit und Komfort während des Transports berücksichtigen.
Eingesetzt werden die Produkte in neonatologischen Intensivstationen und Geburtskliniken in Deutschland sowie in weiteren europäischen Ländern. Inkutec orientiert sich dabei an den regulatorischen Vorgaben für Sicherheit und Wirksamkeit seiner Produkte.
Besonderheiten der Inkutec GmbH
Ein Merkmal von Inkutec ist der Fokus auf Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen arbeitet mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um die Produkte am aktuellen Stand der Wissenschaft auszurichten. Viele Entwicklungen entstehen aus Kooperationen mit Kliniken, die Rückmeldungen zur Verbesserung der Produkte liefern. So lässt sich das Angebot an die wechselnden Anforderungen in der Neonatologie anpassen.
Darüber hinaus ist Inkutec in der Ausbildung und Schulung von Fachpersonal tätig. Workshops und Schulungsprogramme gehören zum Angebot und ermöglichen Ärzten und Pflegepersonal die Nutzung der eingesetzten Technologien.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Inkutec unterliegen den gesetzlichen Vorschriften der Medizintechnikbranche. Die EU-Richtlinie für Medizinprodukte (MDR) regelt die Anforderungen an Sicherheit und Wirksamkeit. Inkutec verfügt über die notwendigen Zertifizierungen und erfüllt die für den Einsatz in Kliniken geforderten Standards. Diese regulatorische Einordnung ist Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern und den Einsatz bei den Anwendern.
Bedeutung für die Region
Die Inkutec GmbH ist in der wirtschaftlichen und sozialen Landschaft von Stormarn und Hamburg verankert. Durch Arbeitsplätze und die Zusammenarbeit mit lokalen Kliniken und Bildungseinrichtungen trägt das Unternehmen zur regionalen Medizintechnikbranche bei. Zudem hat Inkutec Initiativen zur Förderung von Innovationen in der Gesundheitsversorgung unterstützt.
Die Nähe zu medizinischen Einrichtungen im Hamburger Raum, etwa dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), ermöglicht eine Zusammenarbeit beim Austausch von Know-how und bei der Entwicklung neuer Produkte. Inkutec bietet damit nicht nur technische Lösungen, sondern ist auch Teil der lokalen Gemeinschaft und an der medizinischen Infrastruktur beteiligt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu Inkutec GmbH
Was macht Inkutec GmbH?
Inkutec GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Stormarn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Inkutec GmbH ansässig?
Inkutec GmbH hat seinen Sitz in Stormarn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Inkutec GmbH tätig?
Inkutec GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.