S.u.A. Martin GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

S.u.A. Martin GmbH & Co. KG ist ein deutsches Medizintechnikunternehmen, das Produkte und Lösungen für medizinische Einrichtungen und Fachärzte anbietet.

S.u.A. Martin GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Uhlandstraße 17
78604 Tuttlingen

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S.u.A. Martin GmbH & Co. KG im Überblick

Die S.u.A. Martin GmbH & Co. KG aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist ein traditionsreicher Hersteller von chirurgischen Instrumenten mit einem klaren Fokus auf die Orthopädie und Traumatologie. Gegründet im Jahr 1922, hat sich das Unternehmen über Jahrzehnte hinweg einen herausragenden Namen in der Medizintechnik erarbeitet. Die Produktpalette umfasst hochpräzise Bohrer, Meißel, Raspeln und spezialisierte Implantate-Instrumente, die für eine Vielzahl von orthopädischen und unfallchirurgischen Eingiffen eingesetzt werden.

Leistungen und Produkte

S.u.A. Martin bietet eine breite Palette von orthopädischen Instrumenten an, die speziell für Knie-, Hüft- und Schulteroperationen konzipiert sind. Darüber hinaus produziert das Unternehmen innovative Instrumente für die Traumatologie, damit Chirurgen auch in Notfallsituationen optimal ausgestattet sind. Die Produkte werden aus hochwertigen Materialien wie legiertem Stahl und Titan gefertigt, was ihnen außergewöhnliche Festigkeit und Langlebigkeit verleiht.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Alle Produkte entsprechen den Anforderungen der neuen Europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) und werden in die Klassen I und IIa eingestuft. Dies stellt sicher, dass die Produkte höchsten Qualitätsstandards genügen und die Sicherheit der Patienten gewährleistet ist. Die kontinuierliche Überprüfung und Verbesserung der Qualität ist eine zentrale Verantwortung des Unternehmens und wird regelmäßig durch interne und externe Audits sichergestellt.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Als Teil des Tuttlinger Clusters für chirurgische Instrumente hat sich S.u.A. Martin auf orthopädische Instrumente spezialisiert. Die Stadt Tuttlingen, oft als „Weltstadt der Medizintechnik“ bezeichnet, bietet eine einzigartige Konzentration von Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Fachkräften der Branche. Dieser Standortvorteil ermöglicht einen engen Austausch mit anderen Instrumentenherstellern und Implantateproduzenten sowie einen intensiven Dialog mit klinischen Forschern.

Durch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wird die kontinuierliche Weiterentwicklung des Sortiments gefördert. Diese Synergien führen zu innovativen Lösungen, die auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse der Chirurgen und Patienten abgestimmt sind. Zudem engagiert sich S.u.A. Martin in der Ausbildung und Weiterbildung von Fachkräften in der Region, um sicherzustellen, dass die hohe Kompetenz in der Medizintechnik auch in Zukunft gesichert ist.

Regulatorische Einordnung und Zertifizierung

S.u.A. Martin ist nicht nur in der Entwicklung und Herstellung von chirurgischen Instrumenten aktiv, sondern trägt auch die Verantwortung für deren regulatorische Compliance. Die Produkte sind nach den Richtlinien der EU-MDR klassifiziert und entsprechend zertifiziert. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485, das die strengen Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Medizintechnik gewährleistet. Diese Zertifizierungen sind nicht nur für die Gewährleistung hoher Standards entscheidend, sondern auch für den Zugang zu internationalen Märkten.

Regionale Bedeutung und Nachhaltigkeit

Als Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung spielt S.u.A. Martin eine wichtige Rolle in der regionalen Wirtschaft von Tuttlingen und der umliegenden Region. Der Standort bietet nicht nur Arbeitsplätze, sondern fördert auch eine starke Kultur der Innovation und Kooperation im Bereich der Medizintechnik. Zudem setzt sich die Firma aktiv für nachhaltige Produktionsprozesse ein und strebt an, den ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verringern. Dies geschieht durch den Einsatz von umweltfreundlichen Materialien und die Implementierung energieeffizienter Herstellungsprozesse.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu S.u.A. Martin GmbH & Co. KG

Was macht S.u.A. Martin GmbH & Co. KG?

S.u.A. Martin GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist S.u.A. Martin GmbH & Co. KG ansässig?

S.u.A. Martin GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist S.u.A. Martin GmbH & Co. KG tätig?

S.u.A. Martin GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik