Gönner + Gaissmeyer OHG

Medizintechnik · Tuttlingen

Gönner + Gaissmeyer OHG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Gönner + Gaissmeyer OHG Adresse & Kontakt

Adresse

Brühlstrasse 8
78532 Tuttlingen

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Gönner + Gaissmeyer OHG im Überblick

Gönner + Gaissmeyer OHG ist ein Tuttlinger Unternehmen, das im Bereich Bearbeitung und Veredelung metallischer Komponenten für die Medizintechnik tätig ist. Als Teil des weltbekannten Tuttlinger Medizintechnikclusters, dem über 400 Unternehmen angehören, arbeitet Gönner + Gaissmeyer eng mit Instrumentenherstellern und Zulieferern zusammen und trägt zur hohen Fertigungstiefe der Region bei. Aufgrund der qualitativ hochwertigen Verarbeitung und den strengen regulatorischen Vorgaben gehört das Unternehmen zu den gefragtesten Partnern in der Branche. Die Einhaltung von internationalen Standards sichert nicht nur die Qualität, sondern stärkt auch das Vertrauen von Kunden und Partnern in die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens.

Leistungen und Produkte

Das Unternehmen bietet eine umfassende Lohnfertigung und Bearbeitung von Metallteilen an, die in chirurgischen Instrumenten und medizintechnischen Baugruppen verbaut werden. Zu den angebotenen Dienstleistungen zählen:

  • Zerspanung: Hochpräzise Bearbeitung von Metallen, die den spezifischen Anforderungen der Medizintechnik stets gerecht wird.
  • Montage: Zusammenführung von Einzelkomponenten zu fertigen Baugruppen unter Berücksichtigung aller relevanten Normen.
  • Qualitätsprüfung: Umfassende Tests und Prüfungen gemäß der Medizintechniknorm ISO 13485, die sicherstellen, dass alle Produkte die höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen.

Kunden sind primär lokale und regionale Instrumentenhersteller, die unter anderem im Bereich der Chirurgie, Zahnmedizin und Orthopädie tätig sind. Darüber hinaus beliefert Gönner + Gaissmeyer auch international agierende Unternehmen, die von der Fertigungstiefe und den kurzen Lieferzeiten der Region profitieren.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik ist die regulatorische Einordnung von entscheidender Bedeutung. Gönner + Gaissmeyer OHG hält sich an strenge Vorschriften und zertifizierte Qualitätsmanagementsysteme, um die Konformität zu gewährleisten. Die Einhaltung der ISO 13485 Norm ist ein wesentlicher Bestandteil, um die Sicherheitsanforderungen der Produkte im medizinischen Bereich zu garantieren. Darüber hinaus sind alle Prozesse des Unternehmens auf die Anforderungen der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) ausgerichtet. Dies ermöglicht es, schnell auf neue regulatorische Rahmenbedingungen zu reagieren und Innovationen effizient umzusetzen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist das weltweit führende Zentrum für chirurgische Instrumente. Die räumliche Konzentration von Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern ermöglicht kurze Wege und enge Kooperationen. Gönner + Gaissmeyer ist ein typischer Vertreter der kleinen spezialisierten Familienbetriebe, die das Cluster tragen. Diese Region ist nicht nur durch ihre hohe Dichte an Medizintechnikunternehmen charakterisiert, sondern auch durch den Austausch von Wissen und Technologien, der die Branche ständig vorantreibt. Veranstaltungen wie Messen und Fachsymposien fördern die Vernetzung und Entwicklung neuer Produkte und Technologien.

Die Region Baden-Württemberg bietet zudem ein starkes wirtschaftliches Umfeld mit exzellenten Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Dies ermöglicht Gönner + Gaissmeyer nicht nur den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften, sondern auch zu Innovationsförderungen und Forschungsprojekten, die in enger Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen realisiert werden. Dies sichert die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Unternehmens auf lange Sicht.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Gönner + Gaissmeyer OHG

Was macht Gönner + Gaissmeyer OHG?

Gönner + Gaissmeyer OHG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Gönner + Gaissmeyer OHG ansässig?

Gönner + Gaissmeyer OHG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gönner + Gaissmeyer OHG tätig?

Gönner + Gaissmeyer OHG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik