Alten- und Pflegeheim der AWO

Pflegeheime · Lauterbach

Alten- und Pflegeheim der AWO ist ein Pflegeheim in Lauterbach, Hessen. Als stationäre Pflegeeinrichtung stellt das Haus die individuelle Betreuung und Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt.

Alten- und Pflegeheim der AWO Adresse & Kontakt

Fax

Adresse

Bilsteinweg 1
36341 Lauterbach

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Das Alten- und Pflegeheim der AWO im Überblick

Das Alten- und Pflegeheim der AWO in Lauterbach, Hessen, ist eine angesehene stationäre Pflegeeinrichtung, die sich der umfassenden Versorgung und Betreuung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner verschrieben hat. Seit seiner Gründung hat sich das Heim als vertrauensvoller Partner in der Region etabliert und bietet eine Atmosphäre, in der die Würde und das Wohlbefinden der älteren Menschen im Vordergrund stehen. Die Einrichtung ist Teil der Arbeiterwohlfahrt (AWO), einem wichtigen Akteur in der sozialen Arbeit in Deutschland, der sich durch soziale Gerechtigkeit und den Einsatz für die Bedürfnisse von benachteiligten Bevölkerungsgruppen auszeichnet.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Das Alten- und Pflegeheim der AWO bietet eine Vielzahl an Pflegeleistungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner abgestimmt sind. Dazu gehören:

  • Grundpflege: Unterstützung bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilisation, um die Selbstständigkeit der Bewohner zu fördern.
  • Medizinische Behandlungspflege: Durchführung von ärztlich verordneten Maßnahmen, wie Wundversorgung und Medikamentengabe, durch qualifiziertes Pflegepersonal.
  • Soziale Betreuung: Hilfe bei der Alltagsbewältigung und die Förderung der sozialen Teilhabe durch regelmäßige Gespräche und Besuchsangebote.
  • Beschäftigungstherapie: Kreative und funktionale Angebote, die geistige und körperliche Fähigkeiten stimulieren und erhalten.
  • Veranstaltungsprogramm: Ein abwechslungsreiches Freizeitangebot mit kulturellen, sportlichen und gemeinschaftlichen Aktivitäten, das die Lebensqualität der Bewohner verbessert.

Die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind darauf geschult, eine individuelle und respektvolle Pflege zu gewährleisten, die sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Senioren orientiert.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Die Aufnahme in das Alten- und Pflegeheim erfordert in der Regel einen anerkannten Pflegegrad, der gemäß dem Pflegeversicherungsgesetz in fünf Stufen von 1 bis 5 eingeteilt ist. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung decken, abhängig vom Pflegegrad, einen Teil der Pflegekosten. Hierbei gilt:

  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 2: Mäßige Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 3: Schwerbeeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 4: Schwerstbeeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 5: Schwerstbeeinträchtigung mit besonderen Anforderungen

Der Eigenanteil, der von den Bewohnern selbst oder deren Angehörigen zu tragen ist, setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, darunter Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE). Um finanzielle Belastungen zu mindern, besteht die Möglichkeit, Unterstützung beim Sozialamt zu beantragen.

Standort und regionale Bedeutung

Das Alten- und Pflegeheim der AWO liegt am Bilsteinweg 1 in 36341 Lauterbach, einer Stadt, die in der malerischen Region Vogelsbergkreis in Hessen eingebettet ist. Die geografische Lage macht das Heim nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch für deren Angehörige gut erreichbar. Die regionale Bedeutung der Einrichtung ist nicht zu unterschätzen: Sie trägt wesentlich zur Altenpflegeversorgung in Lauterbach und der Umgebung bei und stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen den Generationen dar. Der enge Austausch mit anderen sozialen Einrichtungen, insbesondere der AWO, fördert die Integration und ermöglicht Synergien, die den Bewohnern zugutekommen.

Besonderheiten und Philosophie

Eine Besonderheit des Alten- und Pflegeheims der AWO ist die verbindliche Ausrichtung auf den personenzentrierten Ansatz, der die Lebensgeschichte und die Wünsche der Bewohner in den Umgang mit ihnen integriert. Dies bedeutet, dass nicht nur die physischen Bedürfnisse, sondern auch die emotionalen und sozialen Aspekte der Pflege berücksichtig werden. Die Bewohner werden ermutigt, aktiv an der Gestaltung ihres Alltags teilzunehmen, um ein Gefühl der Eigenverantwortung und Selbstbestimmung zu fördern.

Zusätzlich arbeitet das Alten- und Pflegeheim mit verschiedenen externen Partnern zusammen, um ein ganzheitliches Angebot zu garantieren, das auch dem kulturellen und spirituellen Leben der Senioren Rechnung trägt.

Kontakt und Aufnahme

Um mehr über die Leistungen und die Verfügbarkeit von freien Plätzen zu erfahren, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Alten- und Pflegeheim der AWO auf. Das freundliche Team steht Ihnen für Fragen zu Kosten, Pflegegraden und dem Aufnahmeprozess gerne zur Verfügung. Die Offenheit und Zugänglichkeit der Mitarbeiter sind Teil der Philosophie des Heims, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Alten- und Pflegeheim der AWO

Wo befindet sich Alten- und Pflegeheim der AWO?

Die Adresse lautet: Bilsteinweg 1, 36341 Lauterbach, Hessen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Wie kann ich Alten- und Pflegeheim der AWO telefonisch erreichen?

Die Telefonnummer von Alten- und Pflegeheim der AWO lautet +496614803680. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Alten- und Pflegeheim der AWO?

Alten- und Pflegeheim der AWO bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Lauterbach vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Welcher Pflegegrad wird für Alten- und Pflegeheim der AWO benötigt?

Für einen Einzug in Alten- und Pflegeheim der AWO oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt

Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim

Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht

Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen

Qualität, Personal und Aufsicht

Das richtige Pflegeheim finden

Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten

Pflegeheime in Ihrer Region finden

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).

Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?

Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.

Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?

Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.

Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?

Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.

Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?

Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.

Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?

Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.

Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?

Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.

Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?

Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.

Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?

Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime