Das Alten- und Pflegeheim St. Paulus im Überblick
Das Alten- und Pflegeheim St. Paulus in Hildesheim gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen. Ziel ist es, Bewohnerinnen und Bewohnern eine würdevolle, individuelle und fachgerechte Pflege sowie ein angenehmes Wohnumfeld zu bieten. Mit einem besonderen Fokus auf die Bedürfnisse älterer Menschen ist das Heim bestrebt, den Bewohnern ein hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen.
Das Haus beherbergt insgesamt 60 Plätze für vollstationäre Pflege. Durch die überschaubare Größe ist eine familiäre Atmosphäre gewahrt, die es ermöglicht, persönliche Beziehungen zwischen Pflegekräften und Bewohnerinnen und Bewohnern aufzubauen. Ein engagiertes Team aus medizinischem Personal, Pflegekräften und Therapeuten sorgt dafür, dass individuelle Pflegebedürfnisse erkannt und umgesetzt werden.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Rahmen der vollstationären Pflege werden Bewohnerinnen und Bewohner von qualifizierten Pflegekräften betreut. Neben Grundpflege, Behandlungspflege und mehreren täglich frisch zubereiteten Mahlzeiten bietet die Einrichtung eine Vielzahl an weiteren Leistungen. Hierzu zählen:
- Aktivierende Pflege: Zielgerichtete Maßnahmen, um die Selbstständigkeit der Bewohner zu fördern.
- Gedächtnisübungen: Regelmäßige Aktivitäten zur Förderung der geistigen Fitness und zur Prävention von kognitiven Veränderungen.
- Kulturelle Veranstaltungen: Die Organisation von Ausflügen und Festen fördert die Gemeinschaft und die sozialen Kontakte der Bewohner.
Des Weiteren wird Wert auf eine ganzheitliche Betreuung gelegt, wozu auch Ergotherapie, Physiotherapie und psychologische Unterstützung gehören. Die Integration von ehrenamtlichen Helfern bereichert das Angebot zusätzlich und trägt zur sozialen Interaktion innerhalb der Einrichtung bei.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil – bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) – ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei Bedarf kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden.
Die Einrichtung informiert ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten der Kostenübernahme und bietet Unterstützung bei der Antragstellung an. Das transparente Preis-Leistungs-Verhältnis sorgt dafür, dass die Bewohner die bestmögliche Pflege ohne finanzielle Unsicherheiten erhalten.
Standort und regionale Bedeutung
Das Alten- und Pflegeheim St. Paulus befindet sich in der Neuen Straße 21, 31134 Hildesheim in Niedersachsen. Die zentrale Lage ermöglicht es den Bewohnern, das Stadtleben in der Nähe zu genießen und sich mit kulturellen Angeboten und Freizeitaktivitäten zu beschäftigen. Hildesheim ist bekannt für seine historische Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge und Besuche.
Das Heim ist somit nicht nur ein Ort der Pflege, sondern auch ein Teil der Gemeinschaft in Hildesheim. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Diensten und Initiativen fördert die Integration der Bewohner in ihr Umfeld und sorgt für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Kontakt und Aufnahme
Nehmen Sie Kontakt mit dem Alten- und Pflegeheim St. Paulus auf, um sich über freie Pflegeplätze und das Leistungsangebot zu informieren. Die Einrichtung ist unter +49 5121 109 400 erreichbar. Außerdem können Interessierte auch einen persönlichen Besichtigungstermin vereinbaren, um die Räumlichkeiten und das Team kennenzulernen.
Zusätzlich werden Werktags regelmäßig Informationsveranstaltungen angeboten, um Angehörige und Interessenten über relevante Themen, wie Pflegeversicherung und Möglichkeiten der Betreuung zu informieren.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Alten- und Pflegeheim St. Paulus
Welche Adresse hat Alten- und Pflegeheim St. Paulus?
Alten- und Pflegeheim St. Paulus hat seinen Standort in Neue Straße 21, 31134 Hildesheim, Niedersachsen.
Wie lautet die Telefonnummer von Alten- und Pflegeheim St. Paulus?
Alten- und Pflegeheim St. Paulus ist telefonisch unter +49 5121 109 400 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.
Welche Art von Pflege wird in Alten- und Pflegeheim St. Paulus angeboten?
Als stationäres Pflegeheim in Hildesheim bietet Alten- und Pflegeheim St. Paulus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Welcher Pflegegrad wird für Alten- und Pflegeheim St. Paulus benötigt?
Für einen Einzug in Alten- und Pflegeheim St. Paulus oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.