Altenpflegeheim St. Benedikt im Überblick
Das Altenpflegeheim St. Benedikt ist eine kirchlich geprägte Pflegeeinrichtung in Nußdorf am Inn im Landkreis Rosenheim. Der Name verweist auf die benediktinische Tradition der Fürsorge und Gastfreundschaft, die in der täglichen Arbeit des Heims lebendig wird. Die Einrichtung ist besonders stolz auf ihre langjährige Erfahrung in der Altenpflege und die einfühlsame Betreuung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Das Heim bietet Seniorinnen und Senioren eine würdevolle Pflege in ländlicher Umgebung am Inntal und legt großen Wert auf die Integration religiöser Elemente in den Pflegealltag.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Altenpflegeheim St. Benedikt stellt sich auf die individuellen Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren ein und bietet verschiedene Pflegeformen an. Es wird sowohl vollstationäre Langzeitpflege als auch Kurzzeitpflege für temporäre Aufenthalte angeboten. Die Pflegekräfte kombinieren hochqualitative medizinisch-pflegerische Kompetenz mit einer seelsorgerlichen Begleitung, die den Bewohnerinnen und Bewohnern emotionale Stabilität und Sicherheit vermittelt.
Die Einrichtung fördert aktiv die soziale Teilhabe der Seniorinnen und Senioren durch eine Vielzahl von Aktivitäten. Regelmäßige Gottesdienste, saisonale Feste und gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten wie Basteln, Musik und Ausflüge strukturieren den Alltag und tragen zur Lebensqualität bei. Durch ein respektvolles Miteinander und personalisierte Betreuung wird auf die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner eingegangen.
- Langzeitpflege: Für Personen, die nicht mehr in der Lage sind, selbstständig zu wohnen.
- Kurzzeitpflege: Für Angehörige, die temporäre Unterstützung benötigen, beispielsweise während einer Rehabilitation.
- Seelsorgerische Begleitung: Monatliche Gottesdienste und regelmäßige Gespräche zur Unterstützung des geistlichen Lebens.
- Aktivitäten: Kreative Angebote, Gedächtnistraining und Ausflüge in die Umgebung.
Regulatorische Einordnung
Das Altenpflegeheim St. Benedikt unterliegt den gesetzlichen Vorschriften des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI), welches die Pflegeversicherung regelt. Die ordnungsgemäße Zulassung und der Betrieb des Heims sind durch die zuständigen Behörden im Freistaat Bayern anerkannt, was eine regelmäßige Überprüfung der Pflegequalität und der hygienischen Standards beinhaltet. Die Einrichtung erfüllt zudem die hohen Qualitätsanforderungen der entsprechenden Fachverbände und wird regelmäßig von externen Prüfinstitutionen bewertet.
Standort Nußdorf am Inn / Bayern
Nußdorf am Inn liegt im Landkreis Rosenheim, zwischen Kiefersfelden und Rosenheim, direkt am Ufer des Inns. Die ruhige Lage mit Blick auf das Inntal und die Alpen macht den Ort besonders für naturverbundene Seniorinnen und Senioren attraktiv. Die Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten für Spaziergänge und Ausflüge in die malerische Natur und ist ideal für einen Rückzugsort, der Ruhe und Entspannung bietet. Zudem sind die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie nahegelegene Geschäfte und Dienstleistungen in der Region vorteilhaft für die Angehörigen der Bewohner.
Die regionale Bedeutung des Altenpflegeheims zeigt sich nicht nur in seiner Funktion als Pflegeeinrichtung, sondern auch als wichtiger sozialer Treffpunkt innerhalb der Gemeinde. Durch Initiativen und Veranstaltungen wird die Verbindung zu den Dorfbewohnern gefördert, was das Gefühl der Gemeinschaft stärkt und sowohl für die Senioren als auch für die junge Generation bereichernd ist.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Bayern oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Altenpflegeheim St. Benedikt
Wie lautet die Adresse von Altenpflegeheim St. Benedikt?
Altenpflegeheim St. Benedikt hat seinen Standort in Hochriesweg 5, 83131 Nußdorf am Inn, Bayern.
Unter welcher Telefonnummer ist Altenpflegeheim St. Benedikt erreichbar?
Die Telefonnummer von Altenpflegeheim St. Benedikt lautet +498034908970. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Altenpflegeheim St. Benedikt?
Altenpflegeheim St. Benedikt bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Nußdorf am Inn vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Welche Kosten entstehen bei einem Einzug in Altenpflegeheim St. Benedikt?
Die monatlichen Kosten in Altenpflegeheim St. Benedikt bestehen aus dem gesetzlichen Eigenanteil und dem von der Pflegekasse übernommenen Anteil. Dazu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionsmaßnahmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Pflegeheime in Deutschland
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Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
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Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.