Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde

Pflegeheime · Frankfurt am Main

Das Pflegeheim Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main (Hessen) bietet älteren und pflegebedürftigen Menschen einen sicheren und komfortablen Lebensraum.

Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde Adresse & Kontakt

Adresse

Bornheimer Landwehr 79b
60385 Frankfurt am Main

Das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde im Überblick

Das Pflegeheim Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main (Hessen) wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich seither zu einer wichtigen Einrichtung für ältere und pflegebedürftige Menschen entwickelt. In einem einladenden und gepflegten Ambiente wird den Bewohnern ein sicherer und komfortabler Lebensraum geboten. Die Einrichtung hat sich der ganzheitlichen Pflege verschrieben, wobei der Fokus auf den individuellen Bedürfnissen und Wünschen jedes Bewohners liegt. Dies umfasst neben der physischen Gesundheit auch die emotionalen und sozialen Bedürfnisse, die einen wesentlichen Bestandteil eines erfüllten Lebens ausmachen.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Das Altenzentrum bietet eine vollstationäre Pflege, die von einem Team qualifizierter Pflegekräfte durchgeführt wird. Diese verfügen über umfangreiche Erfahrung und fortlaufende Schulungen, um eine hochwertige Versorgung zu garantieren. Das Angebot umfasst grundlegende Pflegeleistungen wie Hilfe bei der Körperhygiene, Mobilisation und Hilfe beim Ankleiden sowie die Durchführung von Behandlungspflege, die ärztliche Anordnungen berücksichtigt. Daneben werden die Bedürfnisse der Senioren durch aktivierende Pflegekonzepte gefördert, um ihre Selbstständigkeit so weit wie möglich zu erhalten. Gedächtnisübungen, kreative Workshops und kulturelle Veranstaltungen sind fester Bestandteil des Alltags und tragen zur geistigen und sozialen Aktivität der Bewohner bei. Die Einrichtung legt großen Wert auf intergenerationalen Austausch und bietet regelmäßig Besuche von Schulen und Jugendgruppen an.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Bei der Aufnahme in das Altenzentrum wird ein anerkannter Pflegegrad (1–5) benötigt. Dies stellt sicher, dass die Pflegebedürftigkeit der Bewohner nach den Richtlinien der Pflegeversicherung eingeordnet ist. Je nach festgestelltem Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen gewissen Anteil der Pflegekosten. Es ist zu beachten, dass der verbleibende Eigenanteil, der Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) umfasst, von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden muss. Um die finanzielle Belastung zu erleichtern, besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt zusätzliche Hilfe zur Pflege zu beantragen, die je nach individuellem Bedarf gewährt werden kann. Das Altenzentrum unterstützt Angehörige in der Antragsstellung und Informationsbeschaffung.

Standort und Erreichbarkeit

Das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde befindet sich in Bornheimer Landwehr 79b, 60385 Frankfurt am Main in Hessen. Der Standort ist nicht nur verkehrstechnisch günstig gelegen, sondern auch in einer ruhigen Umgebung, die zur Erholung einlädt. Die Einrichtung ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden, was den Bewohnern und Besuchern, insbesondere der Angehörigen, einen einfachen Zugang ermöglicht. Für aktuelle Informationen über freie Pflegeplätze und die genauen Dienstleistungen, die das Altenzentrum anbietet, ist es empfehlenswert, direkt Kontakt zur Einrichtung aufzunehmen. Das freundliche Team steht Ihnen jederzeit für Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Kontakt und Aufnahme

Um mehr über das Leistungsangebot und die Verfügbarkeit von Kapazitäten im Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde zu erfahren, können Sie direkt Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen. Das Team ist bereit, alle Fragen zu Kosten, Pflegegraden und dem Aufnahmeprozess umfassend zu beantworten. Es wird empfohlen, vor einem Besuch einen Termin zu vereinbaren, um gezielt Informationen zu erhalten und eventuell auch eine Besichtigung der Räumlichkeiten zu planen. Ein persönlicher Kontakt kann oft helfen, ein besseres Gefühl für die Einrichtung und ihre Angebote zu bekommen.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde

Wie lautet die Adresse von Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde?

Die Adresse lautet: Bornheimer Landwehr 79b, 60385 Frankfurt am Main, Hessen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Wie erhalte ich Informationen zu freien Plätzen bei Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde?

Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.

Welche Art von Pflege wird in Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde angeboten?

Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Frankfurt am Main und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.

Ab welchem Pflegegrad kann man in Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde einziehen?

Für einen Einzug in Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.

Profil unvollständig

Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime