Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde Adresse & Kontakt
Das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde im Überblick
Das Pflegeheim Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main (Hessen) wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich seither zu einer wichtigen Einrichtung für ältere und pflegebedürftige Menschen entwickelt. In einem einladenden und gepflegten Ambiente wird den Bewohnern ein sicherer und komfortabler Lebensraum geboten. Die Einrichtung hat sich der ganzheitlichen Pflege verschrieben, wobei der Fokus auf den individuellen Bedürfnissen und Wünschen jedes Bewohners liegt. Dies umfasst neben der physischen Gesundheit auch die emotionalen und sozialen Bedürfnisse, die einen wesentlichen Bestandteil eines erfüllten Lebens ausmachen.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Altenzentrum bietet eine vollstationäre Pflege, die von einem Team qualifizierter Pflegekräfte durchgeführt wird. Diese verfügen über umfangreiche Erfahrung und fortlaufende Schulungen, um eine hochwertige Versorgung zu garantieren. Das Angebot umfasst grundlegende Pflegeleistungen wie Hilfe bei der Körperhygiene, Mobilisation und Hilfe beim Ankleiden sowie die Durchführung von Behandlungspflege, die ärztliche Anordnungen berücksichtigt. Daneben werden die Bedürfnisse der Senioren durch aktivierende Pflegekonzepte gefördert, um ihre Selbstständigkeit so weit wie möglich zu erhalten. Gedächtnisübungen, kreative Workshops und kulturelle Veranstaltungen sind fester Bestandteil des Alltags und tragen zur geistigen und sozialen Aktivität der Bewohner bei. Die Einrichtung legt großen Wert auf intergenerationalen Austausch und bietet regelmäßig Besuche von Schulen und Jugendgruppen an.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Bei der Aufnahme in das Altenzentrum wird ein anerkannter Pflegegrad (1–5) benötigt. Dies stellt sicher, dass die Pflegebedürftigkeit der Bewohner nach den Richtlinien der Pflegeversicherung eingeordnet ist. Je nach festgestelltem Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen gewissen Anteil der Pflegekosten. Es ist zu beachten, dass der verbleibende Eigenanteil, der Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) umfasst, von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden muss. Um die finanzielle Belastung zu erleichtern, besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt zusätzliche Hilfe zur Pflege zu beantragen, die je nach individuellem Bedarf gewährt werden kann. Das Altenzentrum unterstützt Angehörige in der Antragsstellung und Informationsbeschaffung.
Standort und Erreichbarkeit
Das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde befindet sich in Bornheimer Landwehr 79b, 60385 Frankfurt am Main in Hessen. Der Standort ist nicht nur verkehrstechnisch günstig gelegen, sondern auch in einer ruhigen Umgebung, die zur Erholung einlädt. Die Einrichtung ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden, was den Bewohnern und Besuchern, insbesondere der Angehörigen, einen einfachen Zugang ermöglicht. Für aktuelle Informationen über freie Pflegeplätze und die genauen Dienstleistungen, die das Altenzentrum anbietet, ist es empfehlenswert, direkt Kontakt zur Einrichtung aufzunehmen. Das freundliche Team steht Ihnen jederzeit für Fragen und Anliegen zur Verfügung.
Kontakt und Aufnahme
Um mehr über das Leistungsangebot und die Verfügbarkeit von Kapazitäten im Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde zu erfahren, können Sie direkt Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen. Das Team ist bereit, alle Fragen zu Kosten, Pflegegraden und dem Aufnahmeprozess umfassend zu beantworten. Es wird empfohlen, vor einem Besuch einen Termin zu vereinbaren, um gezielt Informationen zu erhalten und eventuell auch eine Besichtigung der Räumlichkeiten zu planen. Ein persönlicher Kontakt kann oft helfen, ein besseres Gefühl für die Einrichtung und ihre Angebote zu bekommen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde
Wie lautet die Adresse von Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde?
Die Adresse lautet: Bornheimer Landwehr 79b, 60385 Frankfurt am Main, Hessen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie erhalte ich Informationen zu freien Plätzen bei Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Welche Art von Pflege wird in Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde angeboten?
Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Frankfurt am Main und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde einziehen?
Für einen Einzug in Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.
Welche Pflegegrade gibt es?
Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.
Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?
Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.