Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1920
Gegründet
Spezialisierungen
Stationäre Langzeitpflege, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Betreutes Wohnen und ambulanter Pflegedienst
Budge-Stiftung Frankfurt am Main
Das Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung wurde 1995 in Frankfurt am Main (Hessen) gegründet. Die Einrichtung ist auf die Pflege und Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen ausgerichtet. Die Gründung geht auf die Initiative von sozialen Trägern und engagierten Bürgern zurück, die einen Ort schaffen wollten, an dem Menschen in ihrem Alter die nötige Unterstützung finden können. Grundlage der Arbeit ist eine humanistische und werteorientierte Pflege, die sich an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Bewohner orientiert.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Die Budge-Stiftung hält rund um die Uhr ein qualifiziertes Pflegeteam vor. Das Leistungsspektrum umfasst Grundpflege wie Körperpflege und Mobilisation sowie medizinische Behandlungspflege durch examinierte Pflegekräfte. Neben der körperlichen Versorgung gehören soziale Betreuung und Beschäftigungstherapie zum Alltag: Gedächtnistraining, Bastelabende und Ausflüge fördern Gemeinschaft und gesellschaftliche Teilhabe.
Ein weiterer Bestandteil des Angebots ist kreatives Gestalten und Kunsttherapie zur Unterstützung des emotionalen Wohlbefindens. Angehörige werden in die Pflegeplanung einbezogen, um eine auf den Einzelnen abgestimmte Versorgung sicherzustellen.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Die Aufnahme in die Budge-Stiftung setzt in der Regel einen anerkannten Pflegegrad (1 bis 5) voraus. Die gesetzlichen Pflegekassen übernehmen abhängig vom jeweiligen Pflegegrad einen Teil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil umfasst Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE). Wer zusätzliche finanzielle Unterstützung benötigt, kann beim zuständigen Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen. Die Einrichtung begleitet Bewohner und Angehörige auch in finanziellen und administrativen Fragen.
Standort und Erreichbarkeit
Das Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung befindet sich in der Wilhelmshöher Straße 279, 60389 Frankfurt am Main. Die Lage ist für Angehörige und externe Dienstleister gut erreichbar; nahegelegene öffentliche Verkehrsmittel erleichtern Besuche. Interessierte können sich direkt bei der Einrichtung über freie Pflegeplätze und aktuelle Leistungen informieren. In den vergangenen Jahren wurde in die Erneuerung und Modernisierung der Räumlichkeiten investiert.
Kontakt und Aufnahme
Für Fragen zu freien Pflegeplätzen, Pflegegraden oder dem Aufnahmeverfahren steht das Team des Alten- und Pflegeheims Budge-Stiftung zur Verfügung. Die Mitarbeiter gehen auf individuelle Anliegen ein und können persönliche Gesprächstermine vor Ort vereinbaren.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung
Wie lautet die Adresse von Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung?
Die Adresse lautet: Wilhelmshöher Straße 279, 60389 Frankfurt am Main, Hessen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie lautet die Telefonnummer von Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung?
Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung ist telefonisch unter +4969478710 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung?
Als stationäres Pflegeheim in Frankfurt am Main bietet Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Wie hoch sind die Kosten für Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung?
Die Kosten für einen Pflegeplatz in Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Alten- und Pflegeheim Budge-Stiftung direkt.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.