Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Vollstationäre Pflege, Kurzzeit- und Tagespflege, Betreutes Wohnen
Johanniter-Stift Karben: Stationäre Pflege in Hessen
Das Pflegeheim Johanniter-Stift Karben wurde 2001 gegründet und gehört zur Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., einer der ältesten und größten Hilfsorganisationen in Deutschland. Ziel der Einrichtung ist es, älteren und pflegebedürftigen Menschen in der Region Karben (Hessen) einen sicheren Wohnraum zu bieten. Im Mittelpunkt steht eine ganzheitliche Pflege, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Bewohners ausgerichtet ist. Angehörige finden hier einen festen Ansprechpartner für die geriatrische Versorgung ihrer Familienmitglieder.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Leistungsspektrum des Johanniter-Stifts umfasst vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Pflegefachkräfte betreuen die Bewohner rund um die Uhr und arbeiten dabei eng mit Ärzten und Therapeuten zusammen. Zu den spezifischen Angeboten zählen Gedächtnistraining, Bewegungstherapie und Ergotherapie, die auf den Erhalt der Selbstständigkeit ausgerichtet sind. Ergänzt wird das Programm durch Freizeitangebote wie Ausflüge, kulturelle Veranstaltungen und handwerkliche Kurse.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in ein Pflegeheim wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt, den die Pflegekassen in Deutschland nach einem standardisierten Verfahren bewerten. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen erheblichen Anteil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil, der Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten sowie der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) umfasst, muss von den Bewohnern oder ihren Angehörigen getragen werden. In besonderen Fällen kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden. Das Johanniter-Stift Karben stellt eine Kostenübersicht bereit und berät zu Finanzierungsmöglichkeiten.
Standort und Erreichbarkeit
Das Johanniter-Stift Karben befindet sich in der Lohgasse 11, 61184 Karben. Die Lage in einer ruhigen Wohngegend in Hessen bietet den Bewohnern eine ruhige Umgebung. Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Dienstleistungen und öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe erreichbar. Besuche durch Familienangehörige sind jederzeit möglich.
Kontakt und Aufnahme
Anfragen zu freien Pflegeplätzen und zum Leistungsangebot nimmt das Johanniter-Stift Karben telefonisch entgegen. Die Einrichtung bietet Führungen an, bei denen interessierte Familien die Räumlichkeiten besichtigen können. Die Mitarbeiter sind unter der Telefonnummer +49 30 2309970-0 erreichbar und informieren zum Aufnahmeverfahren sowie zu den einzelnen Pflegeleistungen.
Bedeutung für die Region
Das Johanniter-Stift Karben ist als Arbeitgeber in der Region aktiv und schafft Arbeitsplätze im Pflegebereich. Die Einrichtung kooperiert mit sozialen Diensten und Bildungseinrichtungen und arbeitet mit lokalen Behörden zusammen. Dadurch fließen die Bedarfe der älteren Bevölkerung in Karben und Umgebung in die Versorgungsplanung ein.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Hessen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Johanniter-Stift Karben
Wie lautet die Adresse von Johanniter-Stift Karben?
Die Adresse lautet: Lohgasse 11, 61184 Karben, Hessen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie kann ich Johanniter-Stift Karben telefonisch erreichen?
Sie erreichen Johanniter-Stift Karben unter der Rufnummer +49 30 2309970-0. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet Johanniter-Stift Karben an?
Als stationäres Pflegeheim in Karben bietet Johanniter-Stift Karben typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Was kostet ein Platz in Johanniter-Stift Karben?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Johanniter-Stift Karben aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.