Diakonis Feierabendhaus

Pflegeheime · Detmold

Das Diakonis Feierabendhaus in Detmold gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen.

Diakonis Feierabendhaus Adresse & Kontakt

Adresse

Sofienstraße 43
32756 Detmold

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Das Diakonis Feierabendhaus im Überblick

Das Diakonis Feierabendhaus in Detmold ist eine angesehene stationäre Pflegeeinrichtung in Niedersachsen und Teil der Diakonischen Einrichtungen des Landes. Es bietet seniorengerechte Unterbringung und Pflege für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Einrichtung legt besonderen Wert auf eine ganzheitliche Betreuung und eine familiäre Atmosphäre, in der sich die Bewohnerinnen und Bewohner wohl und sicher fühlen können.

Die offizielle Anerkennung als Pflegeeinrichtung erfolgt durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, was die Qualität der angebotenen Dienstleistungen sichert. Das Diakonis Feierabendhaus gehört zudem zu einem Netzwerk von Einrichtungen, die sich auf die Bedürfnisse älterer Menschen spezialisiert haben und somit eine bedeutende Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung und Altenpflege spielen.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Im Diakonis Feierabendhaus wird ein umfassendes Pflegekonzept verfolgt. Die qualifizierten Pflegekräfte setzen sich dafür ein, dass die individuellen Bedürfnisse der Bewohner vertraulich und respektvoll behandelt werden. Zu den angebotenen Pflegeleistungen zählen:

  • Grundpflege: Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten wie Waschen, Ankleiden und Mobilität.
  • Behandlungspflege: Medizinische Versorgung durch ausgebildete Fachkräfte, einschließlich Wundversorgung und Medikamentenmanagement.
  • Aktivierende Pflege: Maßnahmen zur Förderung der Selbstständigkeit und Mobilität der Bewohner durch gezielte Therapien.
  • Gedächtnisübungen: Spezielle Programme zur kognitiven Förderung, um das Gedächtnis und die Konzentration zu unterstützen.
  • Kulturelle Veranstaltungen: Regelmäßige Freizeit- und Kulturangebote, die das soziale Miteinander fördern und zur Lebensfreude beitragen.

Darüber hinaus organisiert das Haus regelmäßige Ausflüge, Feste und gesellschaftliche Veranstaltungen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und den Alltag der Bewohner zu bereichern.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Für die Aufnahme in das Diakonis Feierabendhaus ist grundsätzlich die Feststellung eines Pflegegrads (1–5) notwendig. Dieser wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ermittelt und spielt eine entscheidende Rolle für die Kostenübernahme durch die gesetzliche Pflegeversicherung. Je nach Pflegegrad werden unterschiedliche Leistungen übernommen:

  • Bei Pflegegrad 1 wird ein geringer Beitrag zur Kostenübernahme geleistet.
  • Ab Pflegegrad 2 erhöhen sich die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten.
  • Die höchsten Unterstützungssummen gelten für Pflegegrad 5, was eine umfassende Pflege und Betreuung umfasst.

Die verbleibenden Kosten, die nicht von der Pflegeversicherung abgedeckt werden, setzen sich aus Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten zusammen. Diese Eigenanteile müssen von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden. Bei finanziellen Engpässen besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt Unterstützung zu beantragen.

Standort und Erreichbarkeit

Das Diakonis Feierabendhaus befindet sich in der Sofienstraße 43, 32756 Detmold, einer ruhigen und gut erreichbaren Lage, die gleichzeitig in der Nähe zentraler Einrichtungen und Nahversorger liegt. Diese Position ermöglicht es den Bewohnern, sich im näheren Umfeld sicher zu bewegen und an der Gemeinschaft teilzuhaben. Für familiäre Besuche oder ein persönliches Kennenlernen empfiehlt es sich, im Voraus einen Termin mit dem Team vor Ort zu vereinbaren, um einen umfassenden Eindruck der Einrichtung zu erhalten.

Kontakt und Aufnahme

Für individuelle Beratungen und Rückfragen steht das Team des Diakonis Feierabendhauses jederzeit bereit. Unter der Telefonnummer 05231 762-0 können Interessierte Fragen zu freien Plätzen, Pflegegraden sowie dem Aufnahmeverfahren stellen. Das kompetente Team unterstützt nicht nur bei administrativen Anliegen, sondern ist auch gerne bereit, auf persönliche Wünsche und Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner einzugehen.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Diakonis Feierabendhaus

Welche Adresse hat Diakonis Feierabendhaus?

Diakonis Feierabendhaus hat seinen Standort in Sofienstraße 43, 32756 Detmold, Niedersachsen.

Wie kann ich Diakonis Feierabendhaus telefonisch erreichen?

Diakonis Feierabendhaus ist telefonisch unter 05231 762-0 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Welche Art von Pflege wird in Diakonis Feierabendhaus angeboten?

Als stationäres Pflegeheim in Detmold bietet Diakonis Feierabendhaus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welche Kosten entstehen bei einem Einzug in Diakonis Feierabendhaus?

Die monatlichen Kosten in Diakonis Feierabendhaus bestehen aus dem gesetzlichen Eigenanteil und dem von der Pflegekasse übernommenen Anteil. Dazu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionsmaßnahmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime