Das St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) im Überblick
Das St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) in Köln wurde 1995 gegründet und hat sich seither zu einer wichtigen Institution in der regionalen Altenpflege entwickelt. Die Einrichtung ist Teil eines gemeinnützigen Trägers, dessen Ziel es ist, eine würdevolle, individuelle und fachgerechte Pflege zu gewährleisten. Mit einem Fokus auf ein respektvolles Miteinander sowie ein familiäres Ambiente bietet das St. Lazarus-Haus den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur Pflegedienstleistungen, sondern ein Zuhause, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen können.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Leistungsspektrum der Einrichtung umfasst typischerweise vollstationäre Pflege sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Zusätzlich werden spezielle Angebote wie Demenzpflege und Palliativversorgung bereitgestellt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Senioren gerecht zu werden. Pflegefachkräfte und geschultes Personal betreuen die Bewohner rund um die Uhr und koordinieren gemeinsam mit Hausärzten, Therapeuten und Sozialdienstleistungen die individuelle Versorgung. Regelmäßige Freizeitaktivitäten sowie seelsorgerische Betreuung spielen ebenfalls eine zentrale Rolle, um die Lebensqualität der Bewohner nachhaltig zu fördern.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das St. Lazarus-Haus wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen festgelegten Anteil der Kosten. Dazu zählen Pflegeleistungen, die vom Pflegeversicherungsträger anerkannt sind. Der verbleibende Eigenanteil, der aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) besteht, ist von den Bewohnern selbst oder ihren Angehörigen zu tragen. Bei Bedarf kann ergänzend Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden. Die Einrichtungsleitung bietet dabei umfassende Informationen und Unterstützung, um den Angehörigen den Prozess zu erleichtern.
Standort und Erreichbarkeit
Das St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) befindet sich in der Ernstbergstraße 95, 50765 Köln in Nordrhein-Westfalen. Die zentrale Lage in einem ruhigen Wohngebiet sorgt für ein angenehmes Umfeld. Zudem ist die Einrichtung gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, sodass Angehörige und Besucher unkompliziert Zugang haben. Um aktuelle Informationen zu freien Pflegeplätzen sowie den Betreuungsangeboten zu erhalten, empfehlen wir, die Einrichtung direkt zu kontaktieren oder die Webseite zu besuchen.
Bedeutung für die Region
Das St. Lazarus-Haus hat sich als eine essentielle Dienstleisterin innerhalb der Altenpflege in der Region Köln etabliert. Durch die Schaffung eines Platzes, der nicht nur Pflege, sondern auch soziale Interaktion fördert, leistet es einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität älterer Menschen. Zudem engagiert sich die Einrichtung in der Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen, wie dem Seniorenbeirat der Stadt Köln und verschiedenen sozialen Trägern, um die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung bestmöglich zu vertreten und aufkommende Herausforderungen im Bereich der Altenpflege aktiv zu adressieren. Durch Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen im Stadtteil wird zudem die Öffentlichkeit auf die Belange älterer Bürger aufmerksam gemacht.
Kontakt und Aufnahme
Nehmen Sie Kontakt mit dem St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) auf, um sich über das umfassende Leistungsangebot und aktuelle Kapazitäten zu informieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen zur Verfügung, um Fragen zu Kosten, Pflegegraden und dem Aufnahmeprozess zu beantworten. Ein persönliches Gespräch kann erste Unsicherheiten klären und dabei helfen, die bestmögliche Entscheidung für die Pflegebedürftigen zu treffen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung)
Wo befindet sich St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung)?
Die Adresse lautet: Ernstbergstraße 95, 50765 Köln, Nordrhein-Westfalen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie kann ich St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) kontaktieren?
Für eine persönliche Beratung und Informationen zu freien Plätzen kontaktieren Sie St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) direkt. Die Einrichtung befindet sich in Ernstbergstraße 95, 50765 Köln.
Was für Pflegeangebote gibt es bei St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung)?
St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Köln vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Ab welchem Pflegegrad kann man in St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) einziehen?
Stationäre Pflegeheime wie St. Lazarus-Haus (Senioreneinrichtung) betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
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Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.