Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. Adresse & Kontakt
Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. Bonn im Überblick
Das Evangelische Seniorenzentrum Theresienau e.V. ist eine gemeinnützige diakonische Pflegeeinrichtung in Bonn. Als evangelischer Verein verbindet das Seniorenzentrum Theresienau christliche Werte mit modernem Pflegestandard in der ehemaligen Bundeshauptstadt am Rhein. Der Name verweist auf die historische Theresienau, einen früheren Bonner Stadtbereich, der Traditionen und Gemeinschaftsleben fördert. Im Zentrum steht die individuelle Betreuung der Bewohner, wobei das Seniorenzentrum auf Respekt und Würde im Umgang mit älteren Menschen setzt.
Pflege und Betreuungsangebote
Das Seniorenzentrum bietet vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und Betreuungsangebote für Demenzerkrankte an. Dabei werden auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohner Rücksicht genommen, um eine möglichst hohe Lebensqualität zu gewährleisten. Evangelische Gottesdienste, Seelsorge und ein aktives Gemeinschaftsleben gehören zum Alltag. Das Angebot wird durch regelmäßige Veranstaltungen, wie Konzerte, Vorträge und kreative Workshops ergänzt, die sowohl der geistigen als auch der sozialen Förderung dienen. Ausflüge in die Bonner Rheinlandschaft und in das kulturreiche Stadtleben bieten den Bewohnern eine willkommene Abwechslung und die Möglichkeit, am geselligen Leben teilzuhaben. Zudem finden regelmäßige Aufenthalte in der hauseigenen Gartenanlage statt, die einen ruhigen Rückzugsort bietet und die Sinne anregt.
Standort Bonn / Nordrhein-Westfalen
Bonn ist eine Großstadt am Rhein in NRW, bekannt als Beethoven-Stadt, frühere Bundeshauptstadt und Sitz zahlreicher UN-Organisationen. Die Stadt bietet nicht nur eine reiche Geschichte, sondern auch zahlreiche kulturelle und gesellschaftliche Angebote, die das Leben der Senioren bereichern. Die gute Erreichbarkeit über die Autobahnen A59 und A565 sowie der zentrale ICE-Bahnhof Bonn erleichtern Besucher*innen den Zugang zum Seniorensitz. Darüber hinaus ist Bonn von einer malerischen Rheinlandschaft umgeben, die nicht nur für Ausflüge genutzt, sondern auch von den Senioren als Erholungsort in der Natur geschätzt wird.
Regulatorische Einordnung
Das Evangelische Seniorenzentrum Theresienau e.V. unterliegt den gesetzlichen Vorgaben der Pflegeversicherung und ist als Pflegeeinrichtung nach dem Wohn- und Teilhabegesetz NRW anerkannt. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen gewährleisten, dass die angebotenen Pflege- und Betreuungsleistungen den höchsten Standards entsprechen. Regelmäßige Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) sorgen dafür, dass die Einrichtung kontinuierlich auf die Bedürfnisse der Bewohner eingeht und die Pflegequalität sichergestellt bleibt. Durch diese strengen Vorgaben wird ein hohes Maß an Transparenz und Verantwortung gegenüber den Bewohnern und ihren Familien garantiert.
Besonderheiten des Evangelischen Seniorenzentrums Theresienau
Eines der herausragenden Merkmale des Evangelischen Seniorenzentrums Theresienau e.V. ist die starke Einbindung der Angehörigen in den Pflegeprozess. Die Einrichtung fördert den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Pflegekräften, den Bewohnern und den Familienangehörigen. Außerdem wird großer Wert auf ein interdisziplinäres Team gelegt, bestehend aus Pflegefachkräften, Therapeuten und Sozialarbeitern, die gemeinsam ein individuelles Pflegekonzept für jeden Bewohner entwickeln. Zusätzlich engagiert sich das Seniorenzentrum aktiv in der Lokalgemeinschaft, um den intergenerationalen Austausch zu fördern und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die regelmäßigen Veranstaltungen für die Nachbarschaft und die Kooperationen mit Schulen und anderen sozialen Einrichtungen erweitern den Horizont der Senioren und tragen zur Belebung des sozialen Lebens in Bonn bei.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V.
Wie lautet die Adresse von Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V.?
Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. hat seinen Standort in Theresienau 20, 53227 Bonn, Nordrhein-Westfalen.
Wie kann ich Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. telefonisch erreichen?
Sie erreichen Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. unter der Rufnummer +49 228 44990. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. an?
Als stationäres Pflegeheim in Bonn bietet Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Wie hoch sind die Kosten für Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V.?
Die Kosten für einen Pflegeplatz in Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau e.V. direkt.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.
Welche Pflegegrade gibt es?
Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.
Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?
Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.