Kaphingst GmbH

Sanitätshäuser · Lahntal

Kaphingst GmbH ist ein führendes Sanitätshaus in Mittel- und Nordhessen mit über 20 Niederlassungen und mehr als 100 Jahren Unternehmensgeschichte. Das Leistungsangebot umfasst Orthopädietechnik, Rehatechnik, Orthopädieschuhtechnik und Sanitätsbedarf. Mit Standorten in Marburg, Gießen, Bad Nauheim und weiteren Städten ist Kaphingst flächendeckend i

Kaphingst GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Niederwettersche Str. 1
35094 Lahntal

Kaphingst GmbH ist ein führendes Sanitätshaus in Mittel- und Nordhessen mit über 20 Niederlassungen und mehr als 100 Jahren Unternehmensgeschichte. Gegründet im Jahr 1910 von Hermann Kaphingst, hat das Unternehmen seinen Ursprung in der Stadt Marburg. Über die Jahre hat sich die Kaphingst GmbH zu einem wichtigen Dienstleister in der Region entwickelt, der nicht nur medizinisch notwendigen Hilfsmittel bereitstellt, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Lebensqualität vieler Menschen leistet. Mit Standorten in Marburg, Gießen, Bad Nauheim und weiteren Städten ist Kaphingst flächendeckend in der Region präsent. Mit mehr als einem Jahrhundert Erfahrung kombiniert Kaphingst langjährige Tradition mit modernsten Technologien und innovativen Lösungen. Das Leistungsangebot umfasst die Bereiche Orthopädietechnik, Rehatechnik, Orthopädieschuhtechnik und Sanitätsbedarf. Besonders hervorzuheben sind die maßgeschneiderten orthopädischen Produkte, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt werden, sowie die hochwertige Beratung durch qualifizierte Fachkräfte.

Hilfsmittelversorgung in Deutschland

Sanitätshäuser wie Kaphingst GmbH sind nach § 127 SGB V zugelassene Leistungserbringer für die gesetzliche Krankenversicherung und übernehmen die Versorgung mit Hilfsmitteln, die Ärzte verordnen. Die Einhaltung strenger regulatorischer Vorgaben sorgt dafür, dass die angebotenen Produkte den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Das Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes umfasst über 20.000 Produkte in 48 Produktgruppen – von Kompressionsstrümpfen über Rollstühle bis zu Hörgeräten und Orthesen. Insofern spielt Kaphingst eine zentrale Rolle in der Umsetzung sozialer medizinischer Anforderungen, indem sie eine effiziente Schnittstelle zwischen Patienten, Ärzten und Krankenkassen bilden.

Versorgungsbereiche & Leistungen

Kaphingst GmbH in Lahntal bietet typischerweise ein breites Spektrum an Hilfsmittelversorgung: Orthopädietechnik (Orthesen, Prothesen, Einlagen), Rehatechnik (Rollstühle, Gehhilfen, Pflegebetten), Kompressionstherapie (Strümpfe, Bandagen), Homecare-Versorgung (Stoma, Inkontinenz, Wundversorgung) sowie orthopädische Schuhtechnik. Im Bereich der Orthopädietechnik stellt das Unternehmen individuelle Lösungen zur Verfügung, die nach umfassenden Anamnese- und Vermessungsverfahren angefertigt werden. Qualifizierte Orthopädietechniker, Bandagisten und Orthopädieschuhmacher beraten und versorgen die Patienten individuell.

Ein besonders wichtiger Bereich ist die Rehatechnik. Kaphingst bietet weitreichende Möglichkeiten zur Mobilitätshilfe für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit. Das Sortiment reicht von Rollstühlen über Gehhilfen bis hin zu elektrischen Mobilitätslösungen. Darüber hinaus gehört die Homecare-Versorgung zu einem der Kernkompetenzen des Unternehmens. Hierzu zählen die Bereitstellung und Anpassung von Stoma- und Inkontinenzprodukten sowie Materialien zur Wundversorgung, die für Patienten oft von zentraler Bedeutung sind.

Kostenübernahme durch Krankenkassen

Hilfsmittel werden bei ärztlicher Verordnung in der Regel von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Voraussetzung ist, dass das Sanitätshaus wie Kaphingst GmbH einen Versorgungsvertrag mit der jeweiligen Krankenkasse hat und das Produkt im Hilfsmittelverzeichnis gelistet ist. Patienten können darauf vertrauen, dass Kaphingst GmbH alle notwendigen Schritte zur Abrechnung und Kostenübernahme engagiert und transparent erledigt. Für Kassenpatienten fällt gemäß § 33 SGB V eine Zuzahlung von 10 Prozent des Abgabepreises an (mindestens 5, höchstens 10 Euro pro Hilfsmittel). Privat Versicherte und Selbstzahler können von einem größeren Produktangebot profitieren, das neben den Kassenleistungen auch neue Entwicklungen und innovative Produkte umfasst. Zudem können individuelle Lösungen unter Berücksichtigung der neuesten Technologien angeboten werden, was für viele Patienten eine verbesserte Lebensqualität bedeutet.

Die Kaphingst GmbH ist nicht nur ein Sanitätshaus, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung der beruflichen Weiterbildung leistet das Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Mittel- und Nordhessen. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Ärzten und Kliniken stärkt das Netzwerk und die regionale Vernetzung, sodass hinsichtlich der Gesundheitsversorgung auf den Bedarf der Bevölkerung eingegangen werden kann.

Durch ihre umfassenden Dienstleistungen und die Verankerung in der Region hat sich die Kaphingst GmbH über die Jahrzehnte als vertrauenswürdiger Partner in der Gesundheitsversorgung etabliert. Das Unternehmen wird auch in Zukunft dazu beitragen, das Leben von Menschen mit Einschränkungen zu verbessern und ihnen ein Stück Selbstständigkeit zurückzugeben.

Weitere Informationen über unsere Produkte und Dienstleistungen finden Sie auf unserer Webseite.

Häufige Fragen zu Kaphingst GmbH

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten beim Kaphingst GmbH?

Ja, bei ärztlicher Verordnung werden viele Hilfsmittel von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet, sofern das Produkt im Hilfsmittelverzeichnis gelistet ist und Kaphingst GmbH einen Versorgungsvertrag mit Ihrer Krankenkasse hat. Gesetzlich Versicherte leisten eine Zuzahlung von 10 Prozent (mind. 5, max. 10 Euro). Kontaktieren Sie Kaphingst GmbH direkt für Informationen zur Kostenübernahme.

Was ist der Unterschied zwischen einer Orthese und einer Prothese?

Eine Orthese ist ein Hilfsmittel, das einen vorhandenen Körperteil unterstützt, stabilisiert oder korrigiert – zum Beispiel eine Knieorthese oder ein Sprunggelenk-Tape. Eine Prothese hingegen ersetzt einen fehlenden Körperteil, etwa einen amputierten Arm oder ein Bein. Sanitätshäuser wie Kaphingst GmbH in Lahntal bieten beide Versorgungsarten an und passen die Hilfsmittel individuell an.

Bietet Kaphingst GmbH auch einen Hausbesuch-Service an?

Viele Sanitätshäuser bieten für Patienten mit eingeschränkter Mobilität einen Hausbesuchsservice an. Dabei kommen qualifizierte Fachkräfte direkt zu Ihnen nach Hause und versorgen Sie mit den nötigen Hilfsmitteln oder führen Anpassungen durch. Bitte wenden Sie sich direkt an Kaphingst GmbH in Lahntal, um mehr über den verfügbaren Service zu erfahren.

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Über Sanitätshäuser

Sanitätshäuser versorgen Patienten mit medizinischen Hilfsmitteln wie Prothesen, Orthesen, Rollstühlen, Kompressionsstrümpfen und Pflegebetten. In Deutschland gibt es rund 6.000 Sanitätshäuser, die nach § 126 SGB V als zugelassene Leistungserbringer mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Fachkundige Mitarbeiter – staatlich geprüfte Orthopädietechniker, Orthopädieschuhtechniker und Rehatechniker – beraten individuell und passen Hilfsmittel nach ärztlicher Verordnung an. Gesetzlich Versicherte können zahlreiche Hilfsmittel auf Kassenrezept erhalten; die übliche Zuzahlung beträgt zehn Prozent des Gerätepreises (mindestens 5, maximal 10 Euro). Viele Sanitätshäuser bieten Anpass- und Reparaturservice vor Ort sowie Hausbesuche für immobile Patienten an. Das Verzeichnis umfasst alle zugelassenen Sanitätshäuser in Deutschland nach Stadt und Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten für eine schnelle und wohnortnahe Versorgung.

Sanitätshäuser in Deutschland: Zahlen und Leistungen

In Deutschland gibt es rund 6.000 Sanitätshäuser, die als zugelassene Leistungserbringer nach § 126 SGB V mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen können. Sanitätshäuser versorgen Patienten auf ärztliche Verordnung hin mit orthopädischen Hilfsmitteln (Prothesen, Orthesen, Einlagen), Rollstühlen und Gehhilfen, Kompressionsstrümpfen, Pflegebetten und Pflegehilfsmitteln sowie Bandagen und Stützstrümpfen. Viele Sanitätshäuser bieten auch individuelle Beratung, Anpassservice und Reparaturservice an. Fachkundige Sanitätshausmitarbeiter (Orthopädietechniker, Orthopädieschuhtechniker) sind staatlich geprüft und meisterpflichtig.

Abrechnung mit der Krankenkasse und Kassenrezept

Gesetzlich Versicherte können viele Hilfsmittel über das Sanitätshaus auf Kassenrezept beziehen. Der behandelnde Arzt stellt eine Verordnung aus, die das Sanitätshaus dann bei der Krankenkasse abrechnet. Je nach Hilfsmittel und Kassenvertrag ist eine Zuzahlung von 10 Prozent des Gerätepreises fällig (mindestens 5, maximal 10 Euro), sofern keine Zuzahlungsbefreiung vorliegt. Bei Hilfsmitteln ohne Kassenvertrag oder bei Mehrkosten durch besondere Ausstattung trägt der Patient die Differenz. Privatversicherte reichen die Rechnung bei ihrer Versicherung ein.

Sanitätshaus in Ihrer Nähe finden

Alle zugelassenen Sanitätshäuser in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt filterbar – mit Adresse, Telefonnummer und Kontaktdaten. Alle gelisteten Häuser sind nach § 126 SGB V zugelassen und können direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Alternativ empfehlen viele Krankenkassen auf ihren Websites konkrete zugelassene Leistungserbringer in Wohnortnähe.

Spezialisierungen und neue Versorgungsmodelle

Das Leistungsspektrum moderner Sanitätshäuser geht weit über den klassischen Hilfsmittelhandel hinaus. Orthopädie-Technik-Werkstätten fertigen maßangefertigte Prothesen und Orthesen in aufwendiger Handarbeit mit modernsten CAD/CAM-Fräsverfahren. Sanitätshäuser mit Schwerpunkt Rehabilitationstechnik beraten zu elektrischen Rollstühlen, Treppenliften und barrierefreier Badgestaltung. Kompressionsversorgung durch spezialisiertes Fachpersonal (Kompressionsstrümpfe Klasse I–IV) ist besonders für Lymphödem- und Thrombosepatienten wichtig. Inkontinenzversorgung, Stomabedarf und enterale Ernährung runden das Portfolio vieler Häuser ab. Hauslieferdienste und telefonische Beratung ermöglichen die Versorgung auch immobiler Patienten. Digitale Vermessungssysteme für Einlagen und Orthesen verbessern Passgenauigkeit und Effizienz. Das GKV-Hilfsmittelverzeichnis listet alle erstattungsfähigen Produkte mit Produktgruppen-Nummern; Sanitätshäuser müssen für jede Produktgruppe eine gesonderte Kassenzulassung nach § 126 SGB V besitzen. Das Sanoliste-Verzeichnis weist diese Zulassungen je Eintrag aus.

Was ist ein Sanitätshaus?

Ein Sanitätshaus ist ein Fachgeschäft für medizinische Hilfsmittel. Es versorgt Patienten mit Prothesen, Orthesen, Rollstühlen, Kompressionsstrümpfen, Pflegebetten und weiteren Hilfsmitteln. Als zugelassener Leistungserbringer nach § 126 SGB V kann es direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.

Welche Hilfsmittel erhalte ich im Sanitätshaus?

Im Sanitätshaus erhalten Sie unter anderem Prothesen, Orthesen, Rollstühle, Rollatoren, Kompressionsstrümpfe, Pflegebetten und Badehilfen. Die Mitarbeiter beraten Sie individuell und passen die Hilfsmittel nach ärztlicher Verordnung an.

Wie finde ich ein Sanitätshaus in meiner Nähe?

Das nächste Sanitätshaus lässt sich über die Website Ihrer Krankenkasse oder das GKV-Hilfsmittelverzeichnis ermitteln. Viele Kassen empfehlen konkret zugelassene Leistungserbringer in Ihrer Region. Auf Sanoliste können Sie ebenfalls nach Sanitätshäusern nach Stadt oder Bundesland suchen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Orthese und einer Prothese?

Eine Orthese ist ein extern getragenes Hilfsmittel, das eine vorhandene Gliedmaße oder den Rumpf stützt, stabilisiert oder korrigiert – z. B. Knieorthesen nach einem Kreuzbandriss oder Rückenorthesen bei Skoliose. Eine Prothese hingegen ersetzt eine fehlende Gliedmaße vollständig – z. B. eine Beinprothese nach einer Amputation oder eine Handprothese. Beide werden im Sanitätshaus von Orthopädietechnikern individuell angepasst. Maßanfertigungen sind medizinisch notwendig und werden auf Kassenrezept verordnet.

Wie erhalte ich als Kassenpatient Hilfsmittel aus dem Sanitätshaus?

Der Ablauf für gesetzlich Versicherte ist standardisiert: Der Arzt stellt eine Hilfsmittelverordnung (Rezept) aus; das Sanitätshaus holt eine Genehmigung der Krankenkasse ein (bei genehmigungspflichtigen Hilfsmitteln); nach Genehmigung erfolgt Anpassung und Ausgabe. Die übliche Zuzahlung beträgt zehn Prozent des Gerätepreises (mindestens 5, maximal 10 Euro) – sofern keine Zuzahlungsbefreiung vorliegt. Bei Hilfsmitteln mit Mehrkosten (z. B. höherwertiger Prothesenfuß) muss der Patient die Differenz zum Kassenbeitrag selbst tragen. Kinder bis 18 Jahre sind von Zuzahlungen befreit.

Bieten Sanitätshäuser auch Hausbesuche an?

Viele Sanitätshäuser bieten Hausbesuche für immobile oder stark in der Mobilität eingeschränkte Patienten an – insbesondere für die Erstversorgung mit Pflegebetten, Rollstühlen, Badehilfen und Kompressionsstrümpfen. Die Kosten für den Hausbesuch werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen, sofern das Sanitätshaus als zugelassener Leistungserbringer anerkannt ist. Informieren Sie sich beim jeweiligen Sanitätshaus über Hausbesuchsservices; in Sanoliste sind entsprechende Angebote in der Eintragsdetailseite ausgewiesen.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Sanitätshäuser