Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH Adresse & Kontakt
Über das Unternehmen
Die Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH blickt auf eine lange Tradition in der Hilfsmittelversorgung zurück. Gegründet im Jahr 1922, hat sich das Unternehmen als bedeutender Akteur im Bereich der orthopädischen Versorgung etabliert. In der vierten Generation geführt, beschäftigt Zimmermann über 400 Mitarbeiter und betreibt mehr als 20 Filialen in Bayern. Diese Struktur und Größe ermöglicht es, ein umfangreiches Versorgungsnetzwerk anzubieten, das sowohl die ländlichen als auch urbanen Gebiete der Region abdeckt. Die Firma hat sich den hohen Standards der Qualitätssicherung verschrieben und gewährleistet eine zeitnahe und kompetente Versorgung ihrer Kunden.
Hilfsmittelversorgung in Deutschland
Sanitätshäuser wie die Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH spielen eine entscheidende Rolle in der Hilfsmittelversorgung im deutschen Gesundheitswesen. Laut § 127 SGB V sind sie zugelassene Leistungserbringer für die gesetzliche Krankenversicherung. Dies ermöglicht es ihnen, Hilfsmittel, die von Ärzten verordnet werden, direkt anzubieten. Der GKV-Spitzenverband führt ein Hilfsmittelverzeichnis, das mehr als 20.000 Produkte in 48 Produktgruppen umfasst. Diese Bandbreite reicht von Kompressionsstrümpfen über Rollstühle bis hin zu Hörgeräten und Orthesen, was die Bedeutung von Sanitätshäusern in der Versorgungslandschaft unterstreicht. Durch die kontinuierliche Aktualisierung und Erweiterung des Verzeichnisses wird sichergestellt, dass den Patienten stets die neuesten und wirksamsten Produkte zur Verfügung stehen.
Versorgungsbereiche & Leistungen
Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH bietet ein differenziertes Leistungsspektrum in verschiedenen Versorgungsbereichen. Zu den Kernkompetenzen zählt die Orthopädietechnik, welche die Herstellung und Anpassung von Orthesen, Prothesen und orthopädischen Einlagen umfasst. Diese Produkte werden nach individuellen Anforderungen gefertigt, um die Mobilität und Lebensqualität der Patienten zu fördern. Zudem wird im Bereich der Rehatechnik eine umfassende Palette an Hilfsmitteln angeboten, darunter Rollstühle, Gehhilfen und Pflegebetten. Die Kompressionstherapie ist ein weiteres wichtiges Segment, das spezielle Strümpfe und Bandagen zur Behandlung venöser Erkrankungen umfasst.
Ein Highlight der Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH ist die Homecare-Versorgung. Hierunter fallen Produkte für Stoma-Patienten, Inkontinenzversorgung und die Wundversorgung, die häufig eine individuelle Anpassung erfordern. Qualifizierte Orthopädietechniker, Bandagisten und Orthopädieschuhmacher stehen den Patienten zur Seite, um sowohl technische als auch therapeutische Lösungen zu bieten. Dies trägt nicht nur zur besseren Gesundheit, sondern auch zur Förderung der Selbstständigkeit bei.
Kostenübernahme durch Krankenkassen
Für Patienten ist die Kostenübernahme durch die Krankenkassen ein entscheidender Aspekt der Hilfsmittelversorgung. Bei ärztlicher Verordnung werden die Hilfsmittel in der Regel von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Die Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH ist gemäß den Anforderungen an Versorgungsverträge mit mehreren Krankenkassen vertraglich gebunden, was sicherstellt, dass die angebotenen Produkte im Hilfsmittelverzeichnis gelistet sind. Krankenkassenpatienten müssen gemäß § 33 SGB V in der Regel eine Zuzahlung von 10 Prozent des Abgabepreises leisten, wobei diese Zuzahlung mindestens 5 und höchstens 10 Euro pro Hilfsmittel beträgt. Privat Versicherte und Selbstzahler profitieren häufig von einem umfangreicheren Produktangebot, da sie nicht an die Abrechnungsmodalitäten der gesetzlichen Krankenversicherung gebunden sind.
Regionale Bedeutung und Zukunftsperspektiven
Die Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH hat eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region Bayern. Durch die zahlreichen Filialen und den flächendeckenden Außendienst wird eine nahversorgende Infrastruktur geschaffen, die für die Bevölkerung von großer Bedeutung ist. Die ständige Anpassung an neue Technologien und medizinische Fortschritte zeichnet das Unternehmen aus, das stets innovative Lösungen für die Hilfsmittelversorgung sucht. In einer Zeit, in der die Bedeutung der Patientenindividualität und der Digitalisierung im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH gut aufgestellt, um auch in Zukunft einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung zu leisten.
Hier erfahren Sie mehr über Hilfsmittelversorgung und unser Leistungsspektrum.
```Häufige Fragen zu Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten beim Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH?
Ja, bei ärztlicher Verordnung werden viele Hilfsmittel von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet, sofern das Produkt im Hilfsmittelverzeichnis gelistet ist und Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH einen Versorgungsvertrag mit Ihrer Krankenkasse hat. Gesetzlich Versicherte leisten eine Zuzahlung von 10 Prozent (mind. 5, max. 10 Euro). Kontaktieren Sie Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH direkt für Informationen zur Kostenübernahme.
Was ist der Unterschied zwischen einer Orthese und einer Prothese?
Eine Orthese ist ein Hilfsmittel, das einen vorhandenen Körperteil unterstützt, stabilisiert oder korrigiert – zum Beispiel eine Knieorthese oder ein Sprunggelenk-Tape. Eine Prothese hingegen ersetzt einen fehlenden Körperteil, etwa einen amputierten Arm oder ein Bein. Sanitätshäuser wie Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH in Straubing bieten beide Versorgungsarten an und passen die Hilfsmittel individuell an.
Bietet Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH auch einen Hausbesuch-Service an?
Viele Sanitätshäuser bieten für Patienten mit eingeschränkter Mobilität einen Hausbesuchsservice an. Dabei kommen qualifizierte Fachkräfte direkt zu Ihnen nach Hause und versorgen Sie mit den nötigen Hilfsmitteln oder führen Anpassungen durch. Bitte wenden Sie sich direkt an Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH in Straubing, um mehr über den verfügbaren Service zu erfahren.
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Sanitätshäuser in Deutschland
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Sanitätshäuser nach Standort
Über Sanitätshäuser
Sanitätshäuser versorgen Patienten mit medizinischen Hilfsmitteln wie Prothesen, Orthesen, Rollstühlen, Kompressionsstrümpfen und Pflegebetten. In Deutschland gibt es rund 6.000 Sanitätshäuser, die nach § 126 SGB V als zugelassene Leistungserbringer mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Fachkundige Mitarbeiter – staatlich geprüfte Orthopädietechniker, Orthopädieschuhtechniker und Rehatechniker – beraten individuell und passen Hilfsmittel nach ärztlicher Verordnung an. Gesetzlich Versicherte können zahlreiche Hilfsmittel auf Kassenrezept erhalten; die übliche Zuzahlung beträgt zehn Prozent des Gerätepreises (mindestens 5, maximal 10 Euro). Viele Sanitätshäuser bieten Anpass- und Reparaturservice vor Ort sowie Hausbesuche für immobile Patienten an. Das Verzeichnis umfasst alle zugelassenen Sanitätshäuser in Deutschland nach Stadt und Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten für eine schnelle und wohnortnahe Versorgung.
Sanitätshäuser in Deutschland: Zahlen und Leistungen
In Deutschland gibt es rund 6.000 Sanitätshäuser, die als zugelassene Leistungserbringer nach § 126 SGB V mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen können. Sanitätshäuser versorgen Patienten auf ärztliche Verordnung hin mit orthopädischen Hilfsmitteln (Prothesen, Orthesen, Einlagen), Rollstühlen und Gehhilfen, Kompressionsstrümpfen, Pflegebetten und Pflegehilfsmitteln sowie Bandagen und Stützstrümpfen. Viele Sanitätshäuser bieten auch individuelle Beratung, Anpassservice und Reparaturservice an. Fachkundige Sanitätshausmitarbeiter (Orthopädietechniker, Orthopädieschuhtechniker) sind staatlich geprüft und meisterpflichtig.
Abrechnung mit der Krankenkasse und Kassenrezept
Gesetzlich Versicherte können viele Hilfsmittel über das Sanitätshaus auf Kassenrezept beziehen. Der behandelnde Arzt stellt eine Verordnung aus, die das Sanitätshaus dann bei der Krankenkasse abrechnet. Je nach Hilfsmittel und Kassenvertrag ist eine Zuzahlung von 10 Prozent des Gerätepreises fällig (mindestens 5, maximal 10 Euro), sofern keine Zuzahlungsbefreiung vorliegt. Bei Hilfsmitteln ohne Kassenvertrag oder bei Mehrkosten durch besondere Ausstattung trägt der Patient die Differenz. Privatversicherte reichen die Rechnung bei ihrer Versicherung ein.
Sanitätshaus in Ihrer Nähe finden
Alle zugelassenen Sanitätshäuser in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt filterbar – mit Adresse, Telefonnummer und Kontaktdaten. Alle gelisteten Häuser sind nach § 126 SGB V zugelassen und können direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Alternativ empfehlen viele Krankenkassen auf ihren Websites konkrete zugelassene Leistungserbringer in Wohnortnähe.
Spezialisierungen und neue Versorgungsmodelle
Das Leistungsspektrum moderner Sanitätshäuser geht weit über den klassischen Hilfsmittelhandel hinaus. Orthopädie-Technik-Werkstätten fertigen maßangefertigte Prothesen und Orthesen in aufwendiger Handarbeit mit modernsten CAD/CAM-Fräsverfahren. Sanitätshäuser mit Schwerpunkt Rehabilitationstechnik beraten zu elektrischen Rollstühlen, Treppenliften und barrierefreier Badgestaltung. Kompressionsversorgung durch spezialisiertes Fachpersonal (Kompressionsstrümpfe Klasse I–IV) ist besonders für Lymphödem- und Thrombosepatienten wichtig. Inkontinenzversorgung, Stomabedarf und enterale Ernährung runden das Portfolio vieler Häuser ab. Hauslieferdienste und telefonische Beratung ermöglichen die Versorgung auch immobiler Patienten. Digitale Vermessungssysteme für Einlagen und Orthesen verbessern Passgenauigkeit und Effizienz. Das GKV-Hilfsmittelverzeichnis listet alle erstattungsfähigen Produkte mit Produktgruppen-Nummern; Sanitätshäuser müssen für jede Produktgruppe eine gesonderte Kassenzulassung nach § 126 SGB V besitzen. Das Sanoliste-Verzeichnis weist diese Zulassungen je Eintrag aus.
Was ist ein Sanitätshaus?
Ein Sanitätshaus ist ein Fachgeschäft für medizinische Hilfsmittel. Es versorgt Patienten mit Prothesen, Orthesen, Rollstühlen, Kompressionsstrümpfen, Pflegebetten und weiteren Hilfsmitteln. Als zugelassener Leistungserbringer nach § 126 SGB V kann es direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.
Welche Hilfsmittel erhalte ich im Sanitätshaus?
Im Sanitätshaus erhalten Sie unter anderem Prothesen, Orthesen, Rollstühle, Rollatoren, Kompressionsstrümpfe, Pflegebetten und Badehilfen. Die Mitarbeiter beraten Sie individuell und passen die Hilfsmittel nach ärztlicher Verordnung an.
Wie finde ich ein Sanitätshaus in meiner Nähe?
Das nächste Sanitätshaus lässt sich über die Website Ihrer Krankenkasse oder das GKV-Hilfsmittelverzeichnis ermitteln. Viele Kassen empfehlen konkret zugelassene Leistungserbringer in Ihrer Region. Auf Sanoliste können Sie ebenfalls nach Sanitätshäusern nach Stadt oder Bundesland suchen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Orthese und einer Prothese?
Eine Orthese ist ein extern getragenes Hilfsmittel, das eine vorhandene Gliedmaße oder den Rumpf stützt, stabilisiert oder korrigiert – z. B. Knieorthesen nach einem Kreuzbandriss oder Rückenorthesen bei Skoliose. Eine Prothese hingegen ersetzt eine fehlende Gliedmaße vollständig – z. B. eine Beinprothese nach einer Amputation oder eine Handprothese. Beide werden im Sanitätshaus von Orthopädietechnikern individuell angepasst. Maßanfertigungen sind medizinisch notwendig und werden auf Kassenrezept verordnet.
Wie erhalte ich als Kassenpatient Hilfsmittel aus dem Sanitätshaus?
Der Ablauf für gesetzlich Versicherte ist standardisiert: Der Arzt stellt eine Hilfsmittelverordnung (Rezept) aus; das Sanitätshaus holt eine Genehmigung der Krankenkasse ein (bei genehmigungspflichtigen Hilfsmitteln); nach Genehmigung erfolgt Anpassung und Ausgabe. Die übliche Zuzahlung beträgt zehn Prozent des Gerätepreises (mindestens 5, maximal 10 Euro) – sofern keine Zuzahlungsbefreiung vorliegt. Bei Hilfsmitteln mit Mehrkosten (z. B. höherwertiger Prothesenfuß) muss der Patient die Differenz zum Kassenbeitrag selbst tragen. Kinder bis 18 Jahre sind von Zuzahlungen befreit.
Bieten Sanitätshäuser auch Hausbesuche an?
Viele Sanitätshäuser bieten Hausbesuche für immobile oder stark in der Mobilität eingeschränkte Patienten an – insbesondere für die Erstversorgung mit Pflegebetten, Rollstühlen, Badehilfen und Kompressionsstrümpfen. Die Kosten für den Hausbesuch werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen, sofern das Sanitätshaus als zugelassener Leistungserbringer anerkannt ist. Informieren Sie sich beim jeweiligen Sanitätshaus über Hausbesuchsservices; in Sanoliste sind entsprechende Angebote in der Eintragsdetailseite ausgewiesen.