MPA Pharma GmbH Adresse & Kontakt
MPA Pharma GmbH im Überblick
Die MPA Pharma GmbH wurde im Jahr 2001 gegründet und hat sich seitdem als einer der führenden pharmazeutischen Parallelimporteure in Deutschland etabliert. Mit Sitz in Trittau, einer Stadt im Kreis Stormarn, agiert das Unternehmen in einem hochregulierten Markt, der strengen Qualitätsanforderungen und gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. MPA steht für "Marke Pharma Arzneimittel" und repräsentiert das Engagement des Unternehmens für Qualität und Zuverlässigkeit in der Arzneimittelversorgung. Durch den Import von EU-zugelassenen Arzneimitteln sorgt MPA Pharma dafür, dass Apotheken in Deutschland ein breites Sortiment an Medikamenten zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten können.
Leistungen und Produkte
MPA Pharma bietet eine umfangreiche Auswahl an Parallelimport-Arzneimitteln, die verschiedene Therapiegebiete abdecken, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Kardiologie, Onkologie, Dermatologie und Neurologie. Diese Arzneimittel werden ausschließlich von Anbieterfirmen bezogen, die die notwendige Qualität und Sicherheit garantieren. Das Unternehmen hat sich durch eine effiziente Logistik und engmaschige Qualitätssicherung als zuverlässiger Partner für deutsche Apotheken etabliert. Als Pharmagroßhändler nach § 52a AMG ist MPA Pharma befugt, Arzneimittel im Rahmen des Parallelhandels zu vertreiben. Insbesondere die Registrierung als Arzneimittelvermittler unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, die sicherstellen, dass nur qualitativ hochwertige und zugelassenen Produkte an die Apotheken geliefert werden. Alle Produkte sind BfArM-zugelassen und werden gemäß den Good Distribution Practices (GDP) verteilt, um höchste Standards in der Lieferkette zu gewährleisten.
Besonderheiten und regulatorische Einordnung
Die MPA Pharma GmbH hat durch die präzise Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben einen bedeutenden Platz im Europäischen Arzneimittelmarkt eingenommen. Die EU-Richtlinien erlauben den Parallelhandel mit Arzneimitteln, was bedeutet, dass MPA Pharma Medikamente aus verschiedenen Mitgliedstaaten beziehen kann, um sie in Deutschland anzubieten. Dies fördert nicht nur den Wettbewerb, sondern sichert auch die Verfügbarkeit lebenswichtiger Medikamente. Die strikte Einhaltung der Auflagen für den Parallelhandel und die enge Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden machen MPA Pharma zu einem vertrauenswürdigen Unternehmen in der Branche.
Bedeutung für die Region
Die MPA Pharma GmbH trägt mit ihrer Geschäftstätigkeit erheblich zur wirtschaftlichen Stabilität der Region Schleswig-Holstein bei. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung lokaler Lieferanten und Dienstleister stärkt das Unternehmen die regionale Wirtschaft. Zudem sorgt MPA Pharma dafür, dass die regionale Gesundheitsversorgung mit einer Vielzahl von Arzneimitteln versorgt wird. Ihre Qualitätssicherung und der Zugang zu europäischen Märkten helfen nicht nur den Apotheken, sondern auch den Patienten, die auf lebenswichtige Medikamente angewiesen sind.
Die geografische Lage in Trittau, nur einen Steinwurf von Hamburg entfernt, ist ein strategischer Vorteil. Die Nähe zu einem der größten deutschen Logistikzentren und der Erfolg im Pharmasektor fördern nicht nur das eigene Wachstum, sondern auch das Potenzial für Kooperationen mit anderen Unternehmen der Pharmaindustrie und angrenzenden Branchen. MPA Pharma will auch in Zukunft sein Engagement in der Region stärken und setzen sich dafür ein, die pharmazeutische Versorgung in Deutschland auf hohem Niveau zu gewährleisten.
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Häufige Fragen zu MPA Pharma GmbH
Was macht MPA Pharma GmbH?
Seit über 35 Jahren im Reimport und Parallelimport von EU-Arzneimitteln tätig mit rund 640 Mitarbeitern.
Wo befindet sich MPA Pharma GmbH?
MPA Pharma GmbH hat seinen Sitz in Trittau. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist MPA Pharma GmbH tätig?
MPA Pharma GmbH ist in der Arzneimittelvermittler-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.
Wie unterscheidet sich ein Arzneimittelvermittler vom Großhändler?
Der wesentliche Unterschied: Ein Arzneimittelvermittler handelt niemals physisch mit Arzneimitteln, sondern vermittelt ausschließlich Geschäfte zwischen Käufern und Verkäufern. Ein Großhändler hingegen nimmt die Ware physisch in Besitz, lagert sie und liefert sie aus. Entsprechend benötigt der Vermittler keine Großhandelserlaubnis, sondern eine Registrierung nach § 52b AMG.
Was bedeutet GDP für Arzneimittelvermittler?
GDP (Good Distribution Practice) ist die Gute Vertriebspraxis – ein Qualitätsstandard für alle Beteiligten der Arzneimittellieferkette. Vermittler wie MPA Pharma GmbH müssen ein GDP-konformes Qualitätssicherungssystem betreiben, ihre Geschäftspartner qualifizieren und alle Transaktionen dokumentiert nachvollziehbar halten.
Muss ein Arzneimittelvermittler beim BfArM registriert sein?
Ja, die Registrierung als Arzneimittelvermittler nach § 52b AMG ist verpflichtend. Die Registrierung erfolgt bei der zuständigen Landesbehörde und wird an das BfArM gemeldet. Ohne gültige Registrierung ist die Vermittlertätigkeit illegal.
Arzneimittelvermittler in Deutschland
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Arzneimittelvermittler nach Standort
Über Arzneimittelvermittler
Arzneimittelvermittler im Sinne des § 4 Abs. 22b AMG vermitteln Geschäfte über Humanarzneimittel zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, fassen die Ware aber nie selbst an und besitzen sie auch nicht. Wer das in Deutschland tun will, muss sich nach § 52b AMG bei der Landesbehörde registrieren und ein Qualitätssystem nach GDP-Richtlinien dokumentieren. Vom klassischen Großhändler unterscheidet sich der Vermittler genau in diesem Punkt: keine Lagerung, kein Besitz. Bedeutung bekommt die Tätigkeit vor allem im internationalen Arzneimittelhandel, bei Parallelimporten und bei der Beschaffung schwer erhältlicher Wirkstoffe. Vermittelt werden dürfen ausschließlich Arzneimittel mit gültiger Zulassung in Deutschland oder der EU. Im Verzeichnis: alle bei deutschen Behörden registrierten Vermittler mit Anschrift, Kontakt und registrierender Landesbehörde.
Die Rolle des Arzneimittelvermittlers in der Lieferkette
Arzneimittelvermittler sind spezialisierte Dienstleister, die gemäß § 4 Abs. 22b AMG Geschäfte über Humanarzneimittel zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern vermitteln, ohne die Ware physisch zu handhaben oder Eigentümer zu werden. Sie sind von Pharmahändlern (die Waren kaufen und verkaufen) und Pharmagroßhändlern (die Waren besitzen und lagern) klar abzugrenzen. Im internationalen Arzneimittelhandel sind Vermittler eine eigene Schicht der Lieferkette, vor allem bei Importarzneimitteln, schwer erhältlichen Wirkstoffen und Parallelimporten.
Rechtliche Anforderungen für Arzneimittelvermittler
Arzneimittelvermittler in Deutschland unterliegen der Registrierungspflicht nach § 52b AMG bei der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes. Voraussetzungen sind eine offizielle Geschäftsadresse in Deutschland, eine verantwortliche Person sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem, das den EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) entspricht. Vermittler dürfen nur mit Arzneimitteln handeln, die eine gültige Zulassung in Deutschland oder der EU besitzen. Eine Übersicht aller registrierten Vermittler ist bei den jeweiligen Landesbehörden einsehbar.
Registrierte Vermittler im Überblick
Hier stehen alle bei deutschen Behörden nach § 52b AMG registrierten Arzneimittelvermittler mit Anschrift und Kontakt. Pharmaunternehmen, Apotheken und Krankenhäuser erkennen auf einen Blick, ob ein Geschäftspartner regulär gemeldet ist. Alle gelisteten Unternehmen erfüllen die GDP-Anforderungen.
Compliance und GDP-Anforderungen für Vermittler
Arzneimittelvermittler stehen trotz fehlender physischer Warenbehandlung unter strikter regulatorischer Aufsicht. Das GDP-Qualitätssystem eines Vermittlers muss Verfahren zur Auftragsvergabe, Lieferantenqualifizierung, Beschwerdemanagement, Rückrufmanagement und Selbstinspektionen umfassen. Alle vermittelten Arzneimittel müssen aus legalen, behördlich zugelassenen Quellen stammen; Transaktionsdokumentationen sind lückenlos zu führen und für mindestens fünf Jahre aufzubewahren. Bei Verdacht auf Arzneimittelfälschungen besteht Meldepflicht gegenüber der zuständigen Behörde. Die EU-Kommission hat mit den GDP-Guidelines 2013/C 343/01 klare Anforderungen definiert, die auch für Vermittler ohne Warenbesitz gelten. Regelmäßige Selbstinspektionen und die Benennung einer verantwortlichen Person (Responsible Person, RP) sind Pflicht. Bei Verstößen drohen Registrierungsentzug und strafrechtliche Konsequenzen nach dem AMG. Das Sanoliste-Verzeichnis führt ausschließlich Vermittler, die zum Zeitpunkt der Erfassung gemäß § 52b AMG registriert waren.
Was macht ein Arzneimittelvermittler?
Ein Arzneimittelvermittler nach § 4 Abs. 22b AMG bringt Geschäfte über Humanarzneimittel zustande, ohne die Ware selbst zu besitzen oder anzufassen. Voraussetzung ist die Registrierung bei der zuständigen Behörde und ein dokumentiertes Qualitätssystem.
Welche Zulassung braucht ein Arzneimittelvermittler?
Vorgeschrieben ist die Registrierung nach § 52b AMG bei der zuständigen Landesbehörde. Hinzu kommen eine offizielle Adresse in Deutschland und ein Qualitätssystem, das die GDP-Anforderungen (Good Distribution Practice) erfüllt.
Wo finde ich zugelassene Arzneimittelvermittler?
Die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer führen die Registerlisten. Auf Sanoliste lassen sich alle registrierten Arzneimittelvermittler bundesweit nach Standort durchsuchen.
Darf ein Arzneimittelvermittler auch mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln handeln?
Ja. Vermittelt werden dürfen alle Kategorien einschließlich verschreibungspflichtiger Präparate und Biologika, sofern eine gültige Zulassung in Deutschland oder der EU vorliegt und alle Beteiligten ihre eigenen regulatorischen Pflichten erfüllen. Betäubungsmittel nach BtMG sind in der Praxis ausgenommen, weil ihre Sicherheitsanforderungen die Vermittlertätigkeit nicht abdecken. Jede Transaktion muss lückenlos dokumentiert sein.
Was passiert, wenn die Registrierung verloren geht?
Verliert der Vermittler seine Registrierung, etwa wegen GDP-Mängeln, fehlender verantwortlicher Person oder behördlicher Anordnung, darf er sofort keine Geschäfte mehr abwickeln. Laufende Aufträge sind zu beenden. Die Behörden veröffentlichen aktuelle Registerlisten; bei Zweifeln an der Registrierung eines Geschäftspartners hilft eine Anfrage bei der zuständigen Landesbehörde. Auf Sanoliste werden Einträge bei bekanntem Registrierungsverlust deaktiviert.
Wie unterscheidet sich Vermittler-Registrierung von Großhandelserlaubnis?
Die Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG erlaubt Besitz, Lagerung und Vertrieb von Arzneimitteln. Ein Großhändler kauft ein, lagert und verkauft weiter. Die Registrierung als Arzneimittelvermittler nach § 52b AMG erlaubt nur das Vermitteln von Geschäften, ohne Warenbesitz. Der Vermittler stellt Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer her, schreibt eine Provisionsrechnung, fasst die Ware aber nie an. Diese Trennung ist für Compliance-Prüfungen entscheidend.