Gesundheitsamt Altötting

Gesundheitsamt · Altötting

Das Gesundheitsamt Altötting in Altötting ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Altötting Adresse & Kontakt

Website

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Mi 08:00-12:00, 13:30-16:30

Do 08:00-12:00, 13:30-18:00

Fr 08:00-12:00

Adresse

Bahnhofstr. 38
84503 Altötting

Gesundheitsamt Altötting im Überblick

Das Gesundheitsamt Altötting, als zentrale Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Bayern, spielt eine entscheidende Rolle im Bereich des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsüberwachung. Gegründet wurde das Gesundheitsamt in den frühen 1950er Jahren, als die Notwendigkeit für eine systematische Gesundheitsüberwachung in der Nachkriegszeit immer deutlicher wurde. Das Amt dient als Schnittstelle zwischen der bayerischen Staatsregierung und der Bevölkerung. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheit der Menschen in der Region Altötting zu fördern und zu sichern. Hierzu gehört die Bekämpfung von Infektionskrankheiten, die Umsetzung von Hygienebestimmungen sowie die Unterstützung der kommunalen Gesundheitsfürsorge.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Das Gesundheitsamt Altötting übernimmt eine Vielzahl an Aufgaben, die im Gesundheitsdienstgesetz Bayern festgelegt sind. Zu den Haupttätigkeitsfeldern zählen der Infektionsschutz, der durch die Überwachung von Krankheiten wie Tuberkulose, Masern und COVID-19 gewährleistet wird. Für den Infektionsschutz sind regelmäßige Datenerhebungen und die Durchführung von Impfaktionen essentiell. Des Weiteren ist die Hygieneüberwachung ein wichtiger Bestandteil der Arbeit, der sich auf Lebensmittelbetriebe, Schulen sowie andere öffentliche Einrichtungen erstreckt.

Ein weiterer Bereich ist die Umwelthygiene, in dem das Gesundheitsamt auf die Qualität von Trinkwasser und die Überwachung von Schadstoffen in der Umgebung achtet. In der Schulgesundheitspflege wird die gesundheitliche Aufklärung und Prävention für Schüler gefördert. Zudem bietet der sozialpsychiatrische Dienst Unterstützung für Menschen mit psychischen Problemen und fördert deren Integration in die Gesellschaft. Die amtsärztlichen Begutachtungen dienen der Einschätzung der gesundheitlichen Eignung von Personen für bestimmte Berufe und helfen so, die Arbeitsfähigkeit der Bevölkerung zu unterstützen.

Über Gesundheitsamt Altötting

Im Jahr 2026 fanden in Bayern Neuwahlen auf kommunaler Ebene statt, unter anderem auch für den Kreistag Altötting, der eine wichtige Rolle in der Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt spielt. Durch diese Wahlen wird die politische Verantwortung und die strategische Richtung für die Gesundheitsversorgung in der Region neu definiert. In Bezug auf den rechtlichen Rahmen agiert das Gesundheitsamt Altötting im Einklang mit den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes sowie dem Bayerischen Gesundheitsgesetz. Es ist weiterhin Teil des bayerischen Netzwerks der Gesundheitsämter, welches den Austausch von Informationen und besten Praktiken fördert.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Altötting ist unter folgender Adresse erreichbar: Bahnhofstr. 38, 84503 Altötting. Es steht den Bürgerinnen und Bürgern telefonisch unter der Nummer 08671 502-900 zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Amt verschiedene Informationsmaterialien an, die auf der offiziellen Website des Gesundheitsamtes zugänglich sind. Hier finden sich nicht nur aktuelle Hinweise zu Gesundheitsthemen und Verordnungen, sondern auch Informationen zu Terminen und Veranstaltungen, die für die Öffentlichkeit von Bedeutung sind. Es empfiehlt sich, vor einem Besuch oder einer Kontaktaufnahme die aktuellen Öffnungszeiten zu überprüfen, da diese je nach epidemiologischer Lage variieren können.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Bayern oder alle Gesundheitsamt in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Altötting

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Altötting?

Das Gesundheitsamt Altötting in Altötting ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Altötting?

Das Gesundheitsamt Altötting hat seinen Sitz in Altötting. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

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Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt