Gesundheitsamt Göttingen

Gesundheitsamt · Göttingen

Das Gesundheitsamt Göttingen in Göttingen ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Niedersachsen. Es ist zuständig für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und weitere sozialmedizinische Aufgaben im Zuständigkeitsbereich.

Gesundheitsamt Göttingen Adresse & Kontakt

Website

Fax

Öffnungszeiten

Mo-Do 08:00-16:00 Uhr

Fr 08:00-13:00 Uhr

Adresse

Theaterplatz 4
37073 Göttingen

Gesundheitsamt Göttingen im Überblick

Das Gesundheitsamt Göttingen in Göttingen ist eine Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) in Niedersachsen und spielt eine zentrale Rolle im Bereich Gesundheitsschutz und Prävention. Gegründet wurde das Amt im Jahr 1864, was seine langjährige Tradition und Erfahrung im Gesundheitsmanagement unterstreicht. Heute umfasst es ein breites Spektrum an Aufgaben, die der Sicherheit und Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in der Region dienen.

Aufgaben & Zuständigkeiten

Als kommunale Gesundheitsbehörde übernimmt das Gesundheitsamt Göttingen vielfältige Aufgaben und Zuständigkeiten. Dazu gehören unter anderem:

  • Infektionsschutz, einschließlich der Überwachung von infektiösen Erkrankungen und der Durchführung von Impfkampagnen.
  • Umwelthygiene, wo es um die Kontrolle der Umweltbedingungen geht, die die öffentliche Gesundheit beeinflussen.
  • Schulgesundheitspflege, die sicherstellt, dass Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen und Zugang zu Gesundheitsdiensten haben.
  • Sozialpsychiatrischer Dienst, der insbesondere bei psychischen Erkrankungen Unterstützung bietet.
  • Amtsärztliche Begutachtungen in verschiedenen juristischen Kontexten, die eine rechtliche Grundlage für medizinische Entscheidungen schaffen.

Die Erfüllung dieser Aufgaben ist im Gesundheitsdienstgesetz Niedersachsen festgeschrieben, das eine klare Regelung der verschiedenen Zuständigkeiten enthält.

Standort & Kontakt

Das Gesundheitsamt Göttingen ist unter folgender Adresse erreichbar: Theaterplatz 4, 37073 Göttingen. Sie können das Amt telefonisch unter 0551 400-4800 kontaktieren. Hier erhalten Sie nicht nur Informationen zu den Dienstleistungen, sondern auch Unterstützung bei gesundheitlichen Anliegen. Um stets aktuelle Informationen zu erhalten, ist es ratsam, die Webseite des Amts regelmäßig zu besuchen.

Weitere Informationen: Gesundheitsamt in Niedersachsen oder alle Gesundheitsämter in Deutschland auf Sanoliste.

Öffentlicher Gesundheitsdienst in Deutschland

Das Gesundheitsamt Göttingen ist ein wesentlicher Bestandteil des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland. Als solche Institution übernimmt es entscheidende Aufgaben im Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Besonders hervorzuheben ist die Durchführung von hygienischen Kontrollen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Dabei werden unter anderem hygienische Standards in Schulen, Kitas und Pflegeheimen sorgfältig überwacht. Auch bei der Kontrolle und Überprüfung von Trinkwasserqualitäten spielt das Gesundheitsamt eine zentrale Rolle. Zudem ist es Anlaufstelle für Meldungen über meldepflichtige Erkrankungen, was die Prävention von Krankheitsausbrüchen und die schnelle Reaktion auf Gesundheitsbedrohungen ermöglicht.

Leistungen für Bürger

Die Bürgerinnen und Bürger von Göttingen können auf die Dienstleistungen des Gesundheitsamts vertrauen. Die wichtigsten Leistungen umfassen:

  • Amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen, die für zahlreiche Verfahrensabläufe notwendig sind.
  • Impfberatung und Führung öffentlicher Impfangebote, um die Bevölkerung vor ansteckenden Krankheiten zu schützen.
  • Beratung zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI) und entsprechende Tests, die für die Gesundheit von Bedeutung sind.
  • Belehrungen nach § 43 Infektionsschutzgesetz, die für die Lebensmittelbranche relevant sind.
  • Beratung bei Suchterkrankungen und psychischen Krisen, die oft unbemerkt bleiben und individuelle Hilfe erfordern.
  • Begutachtungen zu verschiedenen Themen für Behörden und Gerichte, die oft eine medizinische Einschätzung benötigen.

Infektionsschutz & Prävention

Ein zentrales Themenfeld des Gesundheitsamts Göttingen ist der Infektionsschutz. Hierbei überwacht das Gesundheitsamt die Einhaltung von Hygienevorgaben in verschiedenen Einrichtungen, wie beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Kitas und Lebensmittelbetrieben im Zuständigkeitsgebiet. Das Aufspüren und die Kontrolle von Infektionsketten bei Ausbrüchen meldepflichtiger Erkrankungen sind ebenso Teil der präventiven Maßnahmen des Amtes. Im Krisenfall koordiniert das Gesundheitsamt umfassende Schutzmaßnahmen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu sichern und Ausbreitungen zu verhindern.

Zusätzlich arbeitet das Gesundheitsamt eng mit dem Robert Koch-Institut (RKI) sowie den Landesgesundheitsbehörden zusammen. Diese Kooperation ist essentiell für den Austausch relevanter Daten und die Entwicklung effektiver Strategien zur Bekämpfung von Krankheitsausbrüchen. Durch die Regelmäßigkeit der Fortbildung und Sensibilisierung des Personals bleibt das Gesundheitsamt in der Lage, mit den stetig wechselnden Herausforderungen im Bereich Gesundheitsschutz umzugehen.

Häufige Fragen zu Gesundheitsamt Göttingen

Welche Aufgaben hat das Gesundheitsamt Göttingen?

Das Gesundheitsamt Göttingen in Göttingen ist zuständig für den öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Beratung zu Gesundheitsthemen, Überwachung von Hygienestandards sowie gesundheitliche Aufgaben nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Wo befindet sich das Gesundheitsamt Göttingen?

Das Gesundheitsamt Göttingen hat seinen Sitz in Göttingen. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website.

Was ist der öffentliche Gesundheitsdienst?

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland umfasst Gesundheitsämter auf Kreis- und Stadtebene. Sie sind verantwortlich für Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionsschutz, Umwelthygiene und sozialmedizinische Aufgaben in ihrer Region.

Wann brauche ich ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt Göttingen?

Ein Gesundheitszeugnis (Belehrung nach § 43 IfSG) benötigen alle Personen, die gewerbsmäßig mit Lebensmitteln umgehen – etwa in der Gastronomie, Bäckereien oder Lebensmittelproduktion. Die Erstbelehrung erfolgt durch das Gesundheitsamt, Folgebelehrungen durch den Arbeitgeber. Termine beim Gesundheitsamt Göttingen unter 0551 400-4800.

Welche Impfungen bietet das Gesundheitsamt Göttingen an?

Gesundheitsämter bieten in der Regel kostenlose oder kostengünstige Impfungen an, darunter Schutzimpfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Angebot variiert je nach Amt und umfasst häufig Impfungen gegen Masern, Grippe, FSME und Reiseimpfungen. Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt beim Gesundheitsamt Göttingen.

Was ist der sozialpsychiatrische Dienst?

Der sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes bietet Beratung und Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Er unterstützt bei Kriseninterventionen, vermittelt weiterführende Hilfsangebote und führt bei Bedarf aufsuchende Betreuung durch. Das Angebot ist vertraulich und kostenlos.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) auf Landkreis- oder Stadtebene. Bundesweit gibt es rund 400 davon. Ihre Aufgaben kommen aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) und den jeweiligen Landesgesetzen: Infektionsschutz, Hygieneüberwachung, Schuleingangsuntersuchungen, amtsärztliche Gutachten und sozialpsychiatrischer Dienst. Dazu beraten die Ämter zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Erkrankungen und Sucht. Nach der COVID-19-Pandemie haben Bund und Länder die Ämter personell und digital deutlich gestärkt; das Programm Pakt-ÖGD stellte dafür bis 2026 rund vier Milliarden Euro bereit. Beraten lassen kann sich jeder Einwohner, die meisten Angebote sind kostenlos. Im Verzeichnis: alle 400 Ämter, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern für Infektionsschutz, Schulgesundheit und amtsärztliche Dienste.

Der öffentliche Gesundheitsdienst in Deutschland

Der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland besteht aus rund 400 Gesundheitsämtern auf Landkreis- und Stadtebene sowie den übergeordneten Landesbehörden und dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Bundesebene. Die Gesundheitsämter sind die operativen Einheiten des ÖGD und fungieren als Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Ärzten und Behörden. Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind sie für die Meldung, Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten zuständig. Während der COVID-19-Pandemie standen die Gesundheitsämter im Mittelpunkt der Kontaktverfolgung und Testorganisation und wurden seitdem erheblich digital aufgerüstet.

Aufgaben und Leistungen der Gesundheitsämter

Gesundheitsämter übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben: Infektionsschutz und Meldewesen nach IfSG, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasserqualität, Schuleingangsuntersuchungen und Kinder-/Jugendgesundheitsdienst, sozialpsychiatrischer Dienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtberatung, amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen sowie Hygieneüberwachung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Hinzu kommen Beratungsangebote zu Impfungen, Reisemedizin, sexuell übertragbaren Krankheiten und allgemeiner Gesundheitsförderung. Die meisten Dienstleistungen sind kostenlos oder stark subventioniert und für alle Einwohner zugänglich.

Das zuständige Gesundheitsamt finden

Welches Amt zuständig ist, hängt vom Wohn- oder Aufenthaltsort ab. In Landkreisen ist es das Kreisgesundheitsamt, in kreisfreien Städten das städtische. Alle rund 400 Gesundheitsämter sind hier nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern. Spezifische Formulare für Gesundheitszeugnisse, Atteste oder Infektionsmeldungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Amtes.

Digitalisierung und Reform des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Der öffentliche Gesundheitsdienst befindet sich im tiefgreifenden Wandel. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Pakt-ÖGD) stellt bis 2026 insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Modernisierung bereit: Ziel ist der Aufbau von 5.000 zusätzlichen Vollzeitstellen sowie die flächendeckende Einführung einheitlicher IT-Systeme für Infektionsschutz, Meldewesen und Verwaltung. Das bundesweite Meldesystem DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) ermöglicht die elektronische Übermittlung von Infektionskrankheiten in Echtzeit. Gesundheitsämter bieten zunehmend digitale Dienste an: Online-Terminbuchung, digitale Formulare für Gesundheitszeugnisse und elektronische Impfdokumentation. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass ein gut aufgestellter ÖGD für die Krisenbewältigung unverzichtbar ist, und gleichzeitig strukturellen Reformbedarf aufgezeigt. Reforminitiativen zielen auf einheitlichere Standards zwischen den Bundesländern und eine engere Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern ab.

Was macht ein Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist die Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Landkreis- oder Stadtebene. Zuständig ist es für Gesundheitsschutz, Infektionsschutz, Hygieneüberwachung und sozialmedizinische Aufgaben in seinem Einzugsgebiet.

Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt?

Infektionsschutz und Meldewesen, Überwachung von Lebensmittelbetrieben und Trinkwasser, Schuleingangsuntersuchungen, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, der sozialpsychiatrische Dienst, Suchtberatung sowie amtsärztliche Gutachten und Bescheinigungen.

Wie finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Maßgeblich ist der Wohn- oder Aufenthaltsort. In Landkreisen ist das Kreisgesundheitsamt zuständig, in kreisfreien Städten das städtische Gesundheitsamt. Adresse und Telefonnummer stehen auf der Website der Gemeinde oder des Landkreises, übersichtlich gebündelt finden Sie sie auch in der Liste aller Gesundheitsämter auf Sanoliste.

Welche Unterlagen brauche ich beim Gesundheitsamt?

Das hängt vom Anliegen ab. Für Schuleingangsuntersuchungen genügen Impfpass und gegebenenfalls Vorbefunde. Für amtsärztliche Atteste brauchen Sie einen Lichtbildausweis. Meldungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen durch den Arzt; dafür müssen Sie selbst nichts mitbringen.

Was ist ein Gesundheitszeugnis und wo bekomme ich eines?

Das Gesundheitszeugnis, je nach Bundesland auch Gesundheitsattest oder Unbedenklichkeitsbescheinigung, ist ein amtsärztliches Dokument. Es bescheinigt, dass eine Person bestimmte Tätigkeiten ausüben darf, etwa in der Lebensmittelbranche nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Ausgestellt wird es vom zuständigen Gesundheitsamt gegen Vorlage eines Lichtbildausweises und nach einer Erstbelehrung. In einigen Bundesländern ist die Erstbelehrung mittlerweile online möglich.

Wann muss eine Erkrankung beim Gesundheitsamt gemeldet werden?

Meldepflichtige Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldet der behandelnde Arzt oder das Labor an das Gesundheitsamt, namentlich oder nicht namentlich, je nach Erreger. Patienten selbst melden nicht. Auf der Liste stehen unter anderem Masern, Tuberkulose, Salmonellose, COVID-19, Hepatitis A und C sowie bestimmte Norovirus-Ausbrüche. Das Gesundheitsamt leitet die Daten ans Robert Koch-Institut (RKI) weiter.

Bieten Gesundheitsämter kostenlose Impfberatung an?

Ja. Fast alle Ämter beraten kostenlos oder gegen geringe Gebühr und impfen häufig auch selbst, vor allem Reiseimpfungen, Impfungen für Risikogruppen und für Menschen ohne eigenen Hausarzt. Manche Ämter organisieren Schulimpfprogramme zusammen mit Schulen und Kitas. Sprechzeiten und Kontakte stehen jeweils im Eintrag des Amtes auf Sanoliste.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Gesundheitsamt