Angiopro GmbH

Medizintechnik · Speyer

Angiopro GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Speyer, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Angiopro GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Iggelheimerstrasse 26
67346 Speyer

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Angiopro GmbH im Überblick

Die Angiopro GmbH in Speyer ist ein auf vaskuläre Medizintechnik und interventionelle Produkte spezialisiertes Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen vertreibt Medizinprodukte für die interventionelle Kardiologie, Gefäßchirurgie und Radiologie und beliefert Herzkatheterlabore, Kliniken und gefäßchirurgische Zentren in Deutschland. Angiopro fungiert als Distributor für internationale Hersteller vaskulärer Medizintechnik. Die strategische Ausrichtung auf innovative Lösungen im Bereich der vaskulären Gesundheit hat Angiopro zu einem zuverlässigen Partner in der Branche gemacht. Besonderheiten wie eine enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen ermöglichen es dem Unternehmen, an der Spitze der technologischen Entwicklungen zu stehen und Patientenversorgung entscheidend zu verbessern.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment von Angiopro umfasst Katheter, Führungsdrähte, Stents, Ballonkatheter und Zubehör für interventionelle kardiovaskuläre Eingriffe. Diese Produkte sind entscheidend für Eingriffe wie Angioplastien oder Stentimplantationen, die bei verschiedenen kardiovaskulären Erkrankungen angewendet werden. Darüber hinaus hat Angiopro eine Reihe von innovativen Produkten entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von Fachärzten abgestimmt sind, wie z.B. maßgeschneiderte Stents, die auf individuelle Patientenbedürfnisse eingehen. Das Unternehmen bietet klinischen Support und Produktschulungen für interventionell tätige Ärzte und medizinisches Fachpersonal an. Alle vertriebenen Produkte sind als Medizinprodukte der Klassen IIa bis III nach EU-MDR zertifiziert und entsprechen den hohen klinischen Anforderungen der Herzkatheterlabore. Die Regulierungen unter der EU-MDR bestätigen die Qualität und Sicherheit der Produkte, die somit essentielle Standards im Gesundheitswesen erfüllen.

Regulatorische Einordnung

Die Angiopro GmbH unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, die für Unternehmen in der Medizintechnik gelten. Mit der Zertifizierung nach der EU-Verordnung über Medizinprodukte (EU-MDR) stellt die Angiopro sicher, dass alle Produkte umfassenden Sicherheits- und Leistungsbewertungsverfahren unterzogen werden. Dies umfasst regelmäßige Audits, Qualitätsmanagementsysteme und klinische Bewertungsverfahren, um die Wirksamkeit der Produkte nachzuweisen. Diese Maßnahmen sind nicht nur für das Unternehmen von Bedeutung, sondern auch für die Gesundheitssysteme, die auf die Zuverlässigkeit der erzeugten Produkte angewiesen sind, um die patientenspezifische Versorgung zu optimieren.

Standort Speyer / Rheinland-Pfalz

Speyer liegt am Rhein in Rheinland-Pfalz zwischen Mannheim und Karlsruhe und bietet durch die Lage im Rhein-Neckar-Dreieck Zugang zu einem großen Einzugsgebiet an Kliniken und Herzzentrumhäusern. Diese geographische Lage ist von Vorteil, da zahlreiche medizinische Einrichtungen in der Nähe sind, die auf die Produkte von Angiopro angewiesen sind. Rheinland-Pfalz beherbergt verschiedene Unternehmen der Medizintechnik, die das regionale Gesundheitsversorgungsnetz ergänzen. Diese Vernetzung fördert den Austausch von Wissen und Innovationen und bringt zusätzliche Synergieeffekte in die Entwicklung neuer Produkte und Behandlungsmethoden. Angiopro nutzt diese regionale Bedeutung, um Partnerschaften und Kooperationen zu fördern und sich als führender Anbieter in der Medizintechnik zu etablieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Angiopro GmbH

Was macht Angiopro GmbH?

Angiopro GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Speyer. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Angiopro GmbH ansässig?

Angiopro GmbH hat seinen Sitz in Speyer. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Angiopro GmbH tätig?

Angiopro GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik