Oertel Medizintechnik

Medizintechnik · Tuttlingen

Oertel Medizintechnik ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Oertel Medizintechnik Adresse & Kontakt

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Öffnungszeiten

Mo - Do: 07:00 - 17:00

Fr: 07:00 - 12:00

Adresse

Graneggweg 20
78532 Tuttlingen

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Oertel Medizintechnik aus Tuttlingen

Oertel Medizintechnik fertigt seit vielen Jahren chirurgische Instrumente am Standort Tuttlingen. Die Stadt gilt als Zentrum der Medizintechnik in Deutschland und bietet ein dichtes Netz aus Zulieferern und Fachkräften. Oertel ist Teil dieses Clusters mit über 400 Unternehmen und greift dabei auf spezialisierte Zulieferer und einen großen Pool an Fachkräften zurück. Das Unternehmen verbindet handwerkliche Fertigung mit aktueller Technik, um die im operativen Alltag nötige Präzision zu erreichen.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment von Oertel Medizintechnik richtet sich an die Anforderungen der Chirurgie. Neben chirurgischen Grundinstrumenten aus hochlegiertem Chrom-Nickel-Stahl für Allgemeinchirurgie und Gynäkologie liefert das Unternehmen Instrumente für weitere Fachgebiete. Dazu zählen beispielsweise:

  • Orthopädie: Instrumente wie Osteotome und Frakturzangen.
  • Neurochirurgie: Feinmechanische Instrumente für Eingriffe im Gehirnbereich.
  • Urologie: Zangen und Resektoren für urologische Operationen.

Neben Standardprodukten fertigt Oertel Spezialinstrumente nach individuellen Kundenspezifikationen. Diese Lösungen werden auf die Anforderungen der jeweiligen Ärzte und Kliniken abgestimmt. Die enge Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachkräften ermöglicht die laufende Anpassung der Produkte.

Regulatorische Einordnung

Oertel Medizintechnik unterliegt den Regelungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union sowie weiteren internationalen Qualitätsstandards. Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen der ISO 13485, die für Medizinproduktehersteller maßgeblich ist. Diese Standards legen fest, dass alle Produkte einer Qualitätskontrolle unterzogen werden, um Sicherheit und Wirksamkeit im klinischen Einsatz zu sichern. Regelmäßige Audits und Zertifizierungen belegen die Einhaltung dieser Prozesse.

Regionale Bedeutung von Oertel Medizintechnik

Oertel Medizintechnik ist in Tuttlingen auch als Arbeitgeber von Bedeutung. Über Schulungsprogramme und Praktika bildet das Unternehmen Nachwuchs für die Medizintechnik aus. Die Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Instituten sorgt für einen Wissensaustausch, der Unternehmen wie Bildungseinrichtungen zugutekommt.

Besonderheiten und Innovationen

Ein Merkmal von Oertel Medizintechnik ist die nachhaltige Produktion. Das Unternehmen nutzt umweltfreundliche Materialien und Verfahren, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Fertigungstechniken wie die additive Fertigung (3D-Druck) werden zunehmend eingesetzt, um Prototypen schnell zu erstellen und die Produktentwicklung zu beschleunigen.

Oertel beteiligt sich zudem an Forschung und Entwicklung, um neue Technologien in der Medizintechnik zu erproben. In Partnerschaften mit Universitäten und Forschungsinstituten entstehen Lösungen für den medizinischen Fortschritt. Aktuelle Projekte umfassen die Entwicklung vernetzter Instrumente, die mehr Präzision und Sicherheit im Operationssaal ermöglichen sollen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Oertel Medizintechnik

Was macht Oertel Medizintechnik?

Oertel Medizintechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Oertel Medizintechnik ansässig?

Oertel Medizintechnik hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Oertel Medizintechnik tätig?

Oertel Medizintechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik