CAmed Medical Systems GmbH

Medizintechnik · Leverkusen

CAmed Medical Systems GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Leverkusen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

CAmed Medical Systems GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Quettinger Straße 210
51381 Leverkusen

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CAmed Medical Systems GmbH: Katheter und Interventionsmedizin

Die CAmed Medical Systems GmbH mit Sitz in Leverkusen, Nordrhein-Westfalen, stellt Kathetersysteme und Produkte für die Interventionsmedizin her und vertreibt diese. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und konzentriert sich auf Entwicklung und Vertrieb von Kathetern, Schleusensystemen sowie Zubehör für Herzkatheter-Eingriffe und Elektrophysiologie.

Leistungen und Produkte

CAmed produziert eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Kathetern, die in der interventionellen Kardiologie, Elektrophysiologie und Radiologie Verwendung finden. Das umfangreiche Sortiment umfasst:

  • Führungskatheter: Diese werden eingesetzt, um andere medizinische Instrumente präzise in den Körper zu führen.
  • Dilatationskatheter: Dienen der Erweiterung von verengten Blutgefäßen oder anderen Hohlräumen.
  • Einführschleusen: Ermöglichen eine einfache und sichere Einführung von Kathetern in den Körper.
  • Hämodynamisches Monitoring-Zubehör: Für präzise Überwachung und Analyse der Herzfunktion während eines Eingriffs.

CAmed arbeitet bei der Produktentwicklung eng mit Fachärzten und Kliniken zusammen. Das Unternehmen hält die Anforderungen der ISO 13485 sowie der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) ein.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von CAmed Medical Systems GmbH fallen unter die regulatorischen Bedingungen für Medizinprodukte. Dies bedeutet, dass sie strengen Prüfprozessen unterliegen, um sicherzustellen, dass sie sowohl sicher als auch wirksam sind. Die Einhaltung der EN ISO 13485 deckt neben der Produktqualität auch die Anforderungen an das Risikomanagement und die klinische Bewertung ab. CAmed ist bei der zuständigen benannten Stelle registriert, was die Marktüberwachung und Rückverfolgbarkeit der Produkte sicherstellt.

Standort Leverkusen / Nordrhein-Westfalen

Leverkusen liegt zwischen den Großstädten Köln und Düsseldorf am Rhein und ist nicht nur für seinen Standort des Pharmakonzerns Bayer bekannt, sondern auch für seine medizinische Infrastruktur. Das Universitätsklinikum Köln und das Uniklinikum Düsseldorf gehören zu den bedeutenden medizinischen Einrichtungen in Deutschland.

Die geografische Lage ermöglicht CAmed den Zugang zu klinischen Studien und medizinischen Entwicklungen in der Metropolregion Köln/Rhein. Herzzentren und Kliniken dieser Region sind Ansprechpartner für den fachlichen Austausch zu Verfahren und Produkten in der interventionellen Kardiologie.

Besonderheiten der CAmed Medical Systems GmbH

CAmed investiert in Forschung und Entwicklung und bietet Schulungen sowie Workshops für medizinisches Fachpersonal an, um die Anwendung der Produkte zu unterstützen.

Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilität bei der Produktentwicklung. CAmed passt seine Produkte gezielt an die Bedürfnisse unterschiedlicher Patientengruppen und medizinischer Einsätze an. Dies umfasst sowohl maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Eingriffe als auch die Möglichkeit, Prototypen kurzfristig anzufertigen, um Feedback aus Kliniken direkt in die Entwicklungsprozesse einfließen zu lassen.

Aus diesen Gründen hat sich CAmed Medical Systems GmbH eine herausragende Position im Markt für medizinische Interventionstechnologien erarbeitet.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu CAmed Medical Systems GmbH

Was macht CAmed Medical Systems GmbH?

CAmed Medical Systems GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Leverkusen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist CAmed Medical Systems GmbH ansässig?

CAmed Medical Systems GmbH hat seinen Sitz in Leverkusen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist CAmed Medical Systems GmbH tätig?

CAmed Medical Systems GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik